Wahl eines neuen Vorstandes 2025
Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins fand am 16. April 2025 von 15.30 bis 17.00 Uhr in vertrauter Runde mit engagierten Kolleginnen und Kollegen, drei ehemaligen Schülerinnen und Schülern, dem ehemaligen Elternratsvorsitzenden und der Gründerin des FöVs in der Aula im Haus 2 statt.
Das Angebot für Eltern oder externe Mitglieder, über eine Videokonferenz teilzunehmen, wurde leider nicht angenommen.
Das vergangene Geschäftsjahr konnte nach den entsprechenden Berichten abgeschlossen werden.
Auf eigenen Wunsch traten Anja Pfaffenzeller aus dem Beirat, Antje Fengler als langjährige Schriftführerin und Diana Stephani als Vorsitzende zurück. Vorstand, Beirat und Schulleitung würdigten und dankten für Ihren Einsatz.
Ich freue mich besonders, dass Kai Grusa und Ines Hetzel zusammen mit Anja Dressel und Anita Damm im Vorstand und Ina Reichert, Ivonne Grusa, Annett Seidel mit Ilka Anger im Beirat nach einstimmiger Wahl die Arbeit des Fördervereins erfolgreich fortsetzen werden.
Mit einer Vertreterin des Elternrates, zwei ehemaligen Schülern der Schule, zwei Lehrerinnen, einer Pflegehelferin, einer Sekretärin und unserer stellvertretenden Schulleiterin ist der FöV nun personell vielfältiger aufgestellt.
Abschließend wurde ein Ausblick auf die nächsten Projekte des Fördervereins gegeben.
Allen viel Erfolg und Freude bei der Tätigkeit für den FöV.
Diana Stephani
Ausflug zum Fenster in die Erdgeschichte
Wir waren am 07.08.24 mit den Klassen 5a, 6a und 6b im „Fenster in die Erdgeschichte“, ein Museum über die Urgeschichte von Chemnitz. Dort durften wir Fossilien von Bäumen, die vor 291 Millionen Jahren versteinert wurden, befühlen. Diese Fossilien stammten aus dem versteinerten Wald, der unter Chemnitz liegt. Außerdem durften wir kleine Fossilien aus einem Sandkasten ausgraben und jeder durfte eins davon behalten.
Klasse 6b
Bericht über den Pupa Play Haven
Am Dienstag, dem 13.08.2024 fand bei uns in der Schule das „Projekt: Pupa Play Haven“ statt. Wir, die Klasse 8a sind dorthin mit Frau Schwabe in der 4. und 5. Stunde ins Haus 4 gegangen. Der Mann, der dieses Projekt mit uns gemacht hat, war Holländer. Das Projekt bestand aus verschiedenen Spielmöglichkeiten, wie z.B. Pezzibälle, aufblasbaren Reifen und einem großen Holz-Klettergerüst. Insgesamt hatten wir viel Spaß mit dem Projekt: wir haben uns beispielsweise gegenseitig mit den Reifen „bekleidet“, bis wir uns fast nicht mehr richtig bewegen konnten und ständig umgefallen sind. Ich habe sogar am Ende aus den Reifen und den Pezzibällen eine kleine Burg gebaut. So kann ich für diesen Tag zusammenfassend sagen: es hat allen sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche mir, dass das Projekt vielleicht in so einer Art noch mal stattfindet.
Jack Frenzel, Klasse 8a
Die Reise zu den Paralympics 2024
Die Fahrt nach Paris
Vom 30.08.2024 bis zum 04.09.2024 unternahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 von unserer Schule, sowie Esther und Celine vom André-Gymnasium, eine erlebnisreiche Reise nach Paris zu den paralympischen Spielen. Insgesamt waren wir 12 Schüler. Begleitet wurden wir von Herrn Theiss, Herrn Fitus, Frau Große und Frau Böttcher.
Bevor wir Paris erleben durften, mussten wir erst einmal hinkommen. Das gestaltete sich jedoch bereits als eine Herausforderung. Eigentlich war geplant, dass wir bis Darmstadt fahren würden, dann weiter nach Mannheim und von dort schließlich weiter nach Paris. Doch es kam anders. Wir stiegen bereits in Frankfurt in den Zug nach Mannheim. Das lag daran, dass der Zug von Leipzig nach Darmstadt Verspätung hatte und wir den Zug nach Mannheim somit nicht mehr geschafft hätten. Glücklicherweise gerieten wir im Zug von Leipzig nach Darmstadt an einen freundlichen Zugbegleiter, der uns im Zug nach Mannheim anmeldete. Der Zug hätte also gewartet. Das war jedoch gar nicht nötig, da auch dieser Zug Verspätung hatte und somit verspätet im Frankfurter Hauptbahnhof eintraf. Als wir einsteigen wollten, mussten wir mit Erschrecken feststellen, dass die Türen offensichtlich defekt waren. Sie öffneten sich zwar, schlossen sich aber bereits wenige Momente später wieder. Folglich musste man sich in die Tür stellen und sie offenhalten. Es ging aber alles gut und wir kamen in Mannheim an. Dort hatten wir allerdings Sorge, unseren Anschlusszug nach Paris zu verpassen. Doch auch diese Sorge sollte sich als unbegründet herausstellen. Denn, man ahnt es schon, auch dieser Zug hatte mal wieder Verspätung. Doch damit nicht genug. Als wir schließlich im Zug saßen, hieß es plötzlich, der Zug habe ein technisches Problem und könne nicht bis Paris durchfahren. Wir mussten dann in Saarbrücken in einen anderen Zug umsteigen, der uns schließlich endlich nach Paris brachte. Erschöpft, aber froh, endlich am Ziel zu sein, kamen wir an. Nun fuhren wir noch mit der Metro in unser Hotel, wo wir schließlich todmüde ins Bett fielen.
Der erste Tag in Paris
Am nächsten Tag, am Samstag, wurde es schließlich ernst. Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Metro in Richtung Eiffelturm. Vom Eiffelturm aus unternahmen wir eine Rundfahrt über die Seine. Auf dieser Rundfahrt erfuhren wir sehr viel über einige Sehenswürdigkeiten von Paris, wie zum Beispiel das Palais Bourbon, dem Sitz der Nationalversammlung Frankreichs. Aber wir erfuhren auch viele interessante Dinge über etliche Brücken, welche über die Seine führen und unter denen wir bei der Rundfahrt hindurchfuhren. So erfuhren wir z.B., dass die Pont Neuf (neue Brücke), fast den Namen Brücke der Tränen erhalten hätte, da der französische König Heinrich III. beim ersten Spatenstich für die Brücke wohl ein paar Tränen wegen einiger seiner Untergebenen vergoss, die einige Tage zuvor bei einem Kampf ums Leben gekommen waren.
Nach der Rundfahrt fuhren wir mit der Metro in das Viertel Montmartre, dass Künstlerviertel von Paris. Dort besuchten wir zunächst die Basilika Sacré-Coeur de Montmartre. Das war unser Glück, dass wir diese Kirche gerade besuchten. Denn gerade, als wir die Treppen zur Basilika hinaufgestiegen waren, begann es zu regnen, sodass wir den Regenguss sicher in der Kirche verbringen konnten.
Nach dem Kirchenbesuch stand uns allen der Sinn nach etwas zu Essen. Wir gingen folglich typisch französisch essen und aßen Galettes. Galettes sind Crêpes, die aber nicht süß, sondern herzhaft sind. Es schmeckte uns allen sehr gut.
Nach dem Essen schlenderten wir noch ein wenig durch Montmartre. Danach war es auch schon Zeit, zum Stade de France zu fahren. Allerdings gab es hier mal wieder einiges an Verwirrung, da wir dachten, dass die Linie, mit welcher wir zum Stadion fahren sollten, eine Buslinie sei. Allerdings erfuhren wir auf eine Nachfrage von Jeremy, dass es sich um eine Metro-Linie handelte. Mit einer äußerst vollen U-Bahn gelangten wir dann schließlich zum Stade de France. Dort verbrachten wir einen großartigen Abend und sahen uns Leichtathletikwettkämpfe mit Athleten aus zahlreichen Ländern an. Es waren auch einige Athleten aus Deutschland darunter. Die Atmosphäre war einmalig. Obwohl das Stadion nicht ganz voll war, war es doch sehr laut. Besonders eindrucksvoll war aber die fast völlige Ruhe, die vor jedem Start herrschte. Sobald der Start jedoch freigegeben war, ging es wieder los. Insgesamt verbrachten wir drei Stunden in diesem Stadion, bevor wir schließlich wieder in unser Hotel aufbrachen, wo wir, neuerlich erschöpft, ins Bett fielen.
Der zweite Tag in Paris
Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück direkt zum Eiffelturm. Dort sahen wir uns zunächst in dem dortigen Stadion zwei Blindenfußballspiele an. Für die Blinden gab es ein taktiles Gerät, welches das Spielfeld und die Bewegung des Balles auf dem selbigen darstellte. Die Kulisse in dem Stadion war atemberaubend. Wir konnten den Eiffelturm direkt sehen.
Nach diesem Event war es schließlich soweit. Es ging hoch hinauf, auf den Eiffelturm. Für den Weg nach oben nahmen wir den Fahrstuhl. Wir mussten den Aufzug einmal auf der zweiten Ebene wechseln, um ganz nach oben zu gelangen. Der Blick auf Paris war einmalig. Wir konnten die Seine unter uns ganz klar und deutlich sehen. Da das Wetter ausgezeichnet war, konnten wir auch ein Stück weit über das Zentrum von Paris hinausblicken und sogar etwas von der Pariser Vorstadt überblicken. In der Ferne konnten wir sogar etwas Land erahnen. Für den Weg nach unten nahmen wir jedoch nicht gänzlich den Fahrstuhl zu Hilfe. Wir fuhren mit dem Aufzug bis zur zweiten Ebene und gingen von dort aus die Treppe, die uns nach einem langen Abstieg schließlich direkt bis auf den Vorplatz des Eiffelturms führte. Dort rasteten wir erst einmal und machten natürlich noch Fotos.
Schließlich kam das, was einige von uns, eigentlich aber wir alle, herbeisehnten. Es war mal wieder Zeit zum Essen. Dieses Mal sollte es Flammkuchen sein. Wir fuhren, allerdings nicht mit der Metro, sondern mit dem Bus zu dem Flammkuchenlokal.
Der dritte Tag in Paris
Als erstes sangen wir alle ein Geburtstagslied für Esther und dann gab es Frühstück. Nach dem Frühstück liefen wir zur Metrolinie 4 und fuhren zum Bahnhof. Am Bahnhof angekommen, fuhren wir mit dem nächsten Zug nach Versailles. Dort angekommen, warteten wir auf Familie Thimann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fuhren wir mit dem Bus zum Schloss Versailles. Dort angekommen begrüßten uns auch schon zwei Hunde, die uns über den Tag mit begleitet haben. In aller Ruhe liefen wir durch den Schlosspark und sahen uns auch das Schloss von außen sehr genau an. Nachdem Erik uns mit seinem Geschichtswissen, auf den neusten Stand gebracht hatte, gingen wir Mittagessen. Wir konnten uns entscheiden zwischen Galettes und Crêpes. Obwohl uns die Wespen nicht in Ruhe gelassen haben, hat es uns sehr geschmeckt. Als Dankeschön an Familie Thimann gab es kleine Geschenke aus Deutschland. Nun fuhren wir mit dem Zug zurück nach Paris und schauten uns zwei Goalballspiele an. Am Abend gab es Döner aus Paris! Lecker! Als wir dann satt waren, ging es mit der Tram zurück ins Hotel.
Der vierte Tag in Paris
Am Morgen fuhren wir zum Louvre. Dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und es ging los zur Stadtrallye. Obwohl es geregnet hat, gaben wir nicht auf und alle schafften es zum Ziel. Anschließend machten wir uns auf zum Stadion, um uns Rollstuhlbasketball anzuschauen. Als kleine Nebeninfo: Deutschland hat Spanien im Viertelfinale besiegt. Nachdem wir uns auch hier supertolle Spiele angesehen haben, gingen wir in ein italienisches Restaurant und aßen Pizza oder Nudeln. Als wir fertig waren, gab es eine tolle Überraschung, denn wir gingen zum olympischen Feuer und schauten dabei zu, wie es an einem Gasballon in die Luft stieg. Nach diesem Spektakel war immer noch nicht Schluss und wir liefen zum Eiffelturm. Dort angekommen sahen wir um 22 Uhr die wunderschöne Lichtershow des Eiffelturms. Auch an dieser Lokation wurden viele schöne Bilder gemacht. Erst jetzt realisierten die meisten, dass diese Reise kein Traum war, sondern diese Reise war real.
Der letzte Tag in Paris
Die Zimmer in Ordnung bringen, war der erste Punkt dieses Tages, denn nach unserem letzten gemeinsamen Frühstück fuhren wir zum Bahnhof und dann ging es auch schon los nach Karlsruhe. In Karlsruhe angekommen, gab es erstmal Mittag und zwar McDonalds, auch Herr Theiss gönnte sich einen Big Mac. Um 13:50 Uhr brachen wir dann auf die 4 Stunden Fahrt nach Leipzig auf. 19 Uhr waren wir dann auf dem Bahnsteig in Leipzig, dort verließen uns Erik, Esther und Herr Fitus. Wir anderen fuhren weiter nach Chemnitz, wo wir auch 21:25 Uhr ankamen.
Damit war unsere Reise vorbei und wir bedanken uns nochmal für die supertollen Betreuer: Herrn Theiss, Herrn Fitus, Frau Böttcher und Frau Große.
Erik (10a), Julian (8a)
Tagesausflug in den Sonnenlandpark
Am Anfang des Schuljahres stand für die Klasse M2 ein Ausflug in den Sonnenlandpark an. Die Schüler, deren Eltern und das Pädagogenteam verbrachten einen abwechslungsreichen Tag im Freizeitpark bei Oberlichtenau. Der Sonnenlandpark hat viele barrierefreie Attraktionen. So konnten sie auf einem Spielplatz Schaukeln und Karussells ausprobieren, mit „Anton“, der kleinen Parkbahn, die Parkanlage erkunden und auf dem Riesenrad in schwindelerregender Höhe Runden drehen. Ein besonderes Highlight waren die Rutschen. Ein Großteil der Klasse rutschte auf Deutschlands höchstem Rutschturm. Anschließend gab es für alle noch eine Stärkung. Die Schüler genossen ein Picknick bei wunderschönem Wetter auf ihren Decken.
KF für die Klasse M2
Sport frei zum Chemnitzer Firmenlauf
Wertschätzung, Achtsamkeit und Leistung stellen die drei Grundpfeiler unseres schulinternen WAL-Programmes zur Förderung des Teamgeists und der Gesundheit im Kollegium dar. Im Rahmen der Gesundheitsförderung musste also ein sportliches Teamevent her. Der Chemnitzer Firmenlauf schien uns als erste gemäßigte Sporteinheit geeignet.
Am 4. September 2024 war es soweit. Elf lauflustige Kolleginnen und Kollegen unserer Schule begaben sich in leuchtgrünen Trikots auf die 4,8 km lange Strecke. Nach einer kurzen Erwärmung und lustigen Gesprächen war es auch schon flugs an der Zeit für uns – unsere Startwelle war 18.45 Uhr.
Aufgrund des großen Andrangs wird der Firmenlauf in mehreren Wellen gestartet. Diese Blockstarts dehnen sich über einen Zeitraum von rund einer Stunde, alle 15 Minuten wird das Rennen für eine Startwelle freigegeben. Es wurde kurzzeitig enger und unübersichtlich, doch am Ende machte alles Sinn und jeder startete nach kurzem Anlaufen am Starttunnel.
Es zeichneten sich von Beginn an zwei Lauftypen ab: Die Gruppe „Hochmotiviert ins Ziel fliegen“ und die Gruppe „Gemeinsam stark“. Bei den Hochmotivierten stach vor allem Herr Becker hervor, der uns alle im Sprint überholte. Glückwunsch nochmals – 21,35 Minuten für die knapp fünf Kilometer sind schon sehr sportlich.
Im Anschluss durfte natürlich auch die Regeneration nicht zu kurz kommen. Bei angeregten Gesprächen ließen wir den lauen Sommerabend in der Innenstadt ausklingen, bevor am nächsten Schultag dann einige Male von Muskelkater und Müdigkeit die Rede war.
Rückblickend war das Feedback durchweg positiv, weshalb der Firmenlauf sich sicherlich als festes Erlenis in unseren Jahresplan einfügen wird.
Mit sportlichen Grüßen
Fanny Reinhardt und René Piepenburg
Weimar
Am 23.09.2024 fuhren wir, die Klasse 10 a, nach Weimar, um Goethe und Schiller kennenzulernen. Am ersten Tag machte wir uns gleich nach der Ankunft auf den Weg, um die Jakobskirche und den Jakobsfriedhof zu besuchen. Auf dem Jakobsfriedhof haben wir uns unter anderem das Grab von Goethes Ehefrau Christiane Vulpius angeschaut. Danach sind wir zur Fürstengruft gegangen und haben das Gebäudes besichtigt. Durch Audioguides bekamen wir weitere Informationen über die Gruft. Nach dem Abendessen besuchten wir das Theater im Gewölbe und sahen uns das Stück „Der geheime Auftrag Goethes“ an. Es ging dabei um Goethes Freund Johann Peter Eckermann und dessen Gespräche mit Goethe.
Am nächsten Tag fuhren wir zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald.
Dort erhielten wir umfangreiche Informationen über das Leben der Häftlinge. Es war erschreckend zu erfahren, wie die Lagerhäftlinge lebten und arbeiteten.
Am Nachmittag besichtigten wir Goethes Wohnhaus. Dort sahen wir, wie Goethe damals gelebt hat und was seine Interessen waren. Wir erfuhren unter anderem, dass Goethe ein sehr reisefreudiger Mensch war und durften auch Goethes Reisekutsche und seinen Reisemantel bewundern.
Am Abend besuchten wir einen Italiener und genossen dort ein leckeres Abendessen.
Am letzten Tag besichtigten wir die Anna Amalia Bibliothek mit ihrem Rokokosaal. Dort konnten wir uns die beeindruckende Architektur des Rokokos ansehen. Danach kauften wir im Gingkomuseum einige Souvenirs rund um Gingko, zum Beispiel Apfeltee mit Gingko.
Anschließend gingen wir zu Schillers Wohnhaus. Dort erfuhren wir viel über sein Leben, Schaffen und auch einiges über seine Familie.
Nun stand noch ein Besuch in Goethes Gartenhaus an. Dieses Gartenhaus befindet sich im Park an der Ilm. Wir mussten erst eine Weile durch diesen Park laufen. Das Gartenhaus selbst war dann weniger umfangreich. Es war eben ein Gartenhaus. Das Gartenhaus im Park an der Ilm war Goethes zweites Zuhause während seiner Zeit in Weimar.
Nach dem Besuch im Gartenhaus ging es erneut zu einem Italiener, wo wir erneut ein leckeres Abendessen genießen durften.
Am Donnerstag traten wir schließlich die Rückreise an. Nachdem wir hierfür sehr früh aufstehen und frühstücken mussten, verließen wir schließlich die Kulturstadt Weimar, nicht ohne vorher noch an der Wirkungsstätte von Christoph Martin Wieland in Oßmannstedt vorbeizufahren.
Trotz des „straffen Zeitplans“ war die Exkursion nach Weimar sehr interessant und wir haben viel Wissenswertes über Goethe und Schiller, sowie über die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald erfahren.
Erik Feist/ Pascal Kabowska
Unsere Werkstatttage
Bericht vom 05.11.2024
Am Montag, dem 21.10 war es so weit! Diese Woche hatten wir unsere Werkstatttage beim VBFA. Am Montag hatten wir Berufe in der Gastronomie. Es war wirklich spannend und wir haben sogar unser Mittagessen gekocht: nämlich Wurstschaschlik.
Am Dienstag hatten wir in der Werkhalle Bautechnik. Uns hat der Hausmeister unterrichtet, da der Ausbilder, der uns hätte eigentlich unterrichten sollen, krank war. Es war trotzdem schön. Wir haben zuerst mit Modellziegelsteinen eine kleine Wand gebaut, manche sogar fast ein Haus. Den Rest des Unterrichts haben wir in Zweier-Teams eine Ziegelwand mit Mörtel gebaut und mussten sogar die Abstände von den Steinen zum Rahmen und generell mit der Wasserwaage abmessen.
Am Mittwoch haben wir die Berufe in der Pflege kennengelernt. Wir hatten zuerst ein bisschen Theorie und unser Ausbilder, Herr Schönnbrunn, hat sogar mit zwei Schülern ein Aufnahmegespräch durchgeführt. Anschließend durfte sich jeder auch einmal den Blutdruck und den Sauerstoffgehalt im Blut messen lassen. Auch haben wir gelernt, wie man z. B. das Bett eines Patienten wechselt – ohne den Patienten dabei aus dem Bett zu holen! Wie immer gab es danach Mittagessen. Danach durften wir einen Anzug ausprobieren, der die Einschränkungen im Alter simuliert. Wir durften auch zwei Runden mit dem Rollstuhl fahren und Julian sogar mit dem Rollator.
Am vorletzten Tag, dem Donnerstag, hatten wir Farbtechnik bei einem Ausbilder, der mit Nachnahmen genauso hieß wie unser Herr Frank. Er war sehr lustig und wir haben an diesem Tag Bilder mit den Techniken, die Maler benutzen, kennengelernt. Die Bilder sind sehr schön geworden.
An unserem letzten Tag hatten wir Holztechnik, bei Herrn Leonard. Mit ihm haben wir eine Holzkiste gebaut, mit einem richtigen Deckel mit Scharnier. Beim Bohren hat uns Herr Leonard selbst unterstützt, damit nichts Schlimmes passiert.
So waren unsere Werkstatttage ein schönes Erlebnis geworden.
Jack, Klasse 8a
Paris-Präsentation
Am 23.10.2024, war es soweit: Wir, das Paris-Team, durften an diesem Tag von unserer Reise nach Paris erzählen.
Wir hatten das Glück, dass wir 2 Veranstaltungen hatten.
Die erste Veranstaltung war um 14:30 Uhr für Lehrer/innen, Schüler/innen und natürlich auch für interessierte Zuschauer.
Die zweite Veranstaltung war dann um 17:00 Uhr für die Eltern, Sponsoren und auch hier wieder für interessierte Zuschauer.
Während den Veranstaltungen haben wir im Haus 4 ein paar Tische aufgestellt, und auf diesen Tischen haben wir die Sehenswürdigkeiten von Paris ausgestellt und ein paar Köstlichkeiten aus Frankreich.
Am Ende haben wir alles im engen Zeitplan geschafft und wurden mit großem Applaus des Publikums belohnt.
Dank der zahlreichen Rückmeldungen der Zuschauer wissen wir nun, was wir das nächste Mal besser machen könnten.
Ich selbst fand die beiden Präsentationen ziemlich gut und auch die Reise nach Paris war ein großes Erlebnis für mich.
Julian, Klasse 8a
Berlinfahrt 2024
Vom 04.11.2024 bis 06.11.2024 sind wir mit einer Klasse aus dem DWAG nach Berlin gefahren.
Nachdem wir angekommen waren, haben wir uns die Stadt Berlin angesehen, z.B. das Brandenburger Tor und das Denkmal der ermordeten Juden Europas.
Anschließend sind wir gemeinsam zum Bundesrat gelaufen und hatten dort eine Führung, bei der uns gezeigt wurde, wie eine Bundesratssitzung abläuft. Wir durften sogar selbst eine Sitzung spielen.
Im Anschluss sind wir mit dem Bus zur Jugendherberge gefahren. Hier bekamen wir unsere Zimmerkarten und Zimmer zugeordnet. Das Essen in der Jugendherberge war auch sehr lecker, sowohl das Frühstück als auch das Abendbrot.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus zum Bundesverteidigungsministerium gefahren, wo wir einem Wachsoldaten unsere Personalausweise und unser Gepäck (Rucksäcke) vorzeigen mussten, damit wir überhaupt erst einmal hineindurften.
Die Kontrolle der Taschen verlief reibungslos und alle erhielten ihre Besucherausweise. Wir haben ein interessantes Gespräch mit einem Hauptmann geführt, der drei silberne Sterne hatte, die man sogar anfassen durfte.
Danach sind wir mit dem Bus zu einer Wurstbude gefahren, denn die Leute vom Bundesverteidigungsministerium haben uns noch ein Mittagessen gespendet, das wir jedoch im Bus essen mussten, da wir nicht viel Zeit hatten und zum nächsten Ziel unserer Reise – Gedenkstätte Berliner Mauer – fahren mussten.
Unsere Klasse hatte eine Tastführung, bei welcher es auch taktile Karten, jede Menge Erklärungen und sogar einige historische Dinge zum Anfassen gab.
Das Coolste jedoch war, dass die Blindenstockträger, also Natalie und ich mit den Stöcken gegen alte Kirchenglocken schlagen konnten, die ein interessantes Geräusch verursachten.
Man konnte sogar echte Teile der alten Mauer anfassen, auch sehr cool.
Danach ging es mit dem Bus zum Abendessen zurück in die Jugendherberge. Gestärkt fuhren wir zum Schwarzlicht-Mini-Golf. Alle hatten viel Spaß.
Am nächsten Tag sind wir zum Bundestag gefahren. Dank eines Audioguides erhielten wir viele spannende Informationen.
Das Abgeordnetengespräch führten wir mit dem Chemnitzer Detlef Müller, dem wir viele Fragen stellen durften.
Schließlich traten wir unsere Heimfahrt – zurück von einer sehr informativen und spannenden Reise.
Noah und Lea, Klasse 9A
Unser Ausflug ins Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen in Leipzig
Im November hatte die Klasse O1 Gelegenheit, das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen in Leipzig zu besuchen. Dieser besondere Ausflug hat uns einen spannenden Einblick in die Welt des barrierefreien Lesens gegeben und gezeigt, wie wichtig es ist, allen Menschen Zugang zu Literatur und Wissen zu ermöglichen.
Ein Highlight war das Studio, in dem Hörbücher aufgenommen werden. Wir konnten live dabei sein und erfahren, wie Bücher eingesprochen werden.
Eine weitere Station war die Abteilung für taktile Medien. Dort haben wir gesehen, wie Reliefs für Kinderbücher erstellt werden, damit auch Kinder mit Seheinschränkungen Bilder „sehen“ und ertasten können. Es war faszinierend, wie Bilder in dreidimensionale Formen umgewandelt werden, die kleinen Fingern die Welt der Bücher näherbringen.
Am Ende durften wir das Archiv besichtigen. Es enthält eine große Sammlung von Braillebüchern für Menschen, die auf alternative Leseformen angewiesen sind.
Insgesamt war der Ausflug sehr inspirierend und hat uns gezeigt, wie viel Arbeit und Engagement hinter barrierefreien Büchern steckt – und wie aufwendig es ist, dass Lesen wirklich für alle zu ermöglichen.
Hänsel und Gretel im Opernhaus Chemnitz
Am 27.11.2024. waren wir im Opernhaus Chemnitz zu dem Stück Hänsel und Gretel. Wir sind eine halbe Stunde bis zum Opernhaus mit dem Bus gefahren. Ein kleines Stück gingen wir noch zu Fuß. Nach der Ankunft wurden wir freundlich von den Mitarbeitern begrüßt. Uns wurden hinter der Bühne in Ruhe die Kostüme und Materialien gezeigt. Sogar das große Hexenhaus mit den dicken Lebkuchen durften wir anschauen. Spannend war auch der Ofen, in dem später die Hexe verbrannt wurde. Auf der Bühne hingen viele große Stoffe, die von vorn wie Bäume angemalt waren. In der Mitte der Bühne stand eine alte Hütte, in der Hänsel und Gretel wohnten. Bei der Vorstellung waren wir natürlich nicht die Einzigen, sondern mit vielen anderen Schülern. Einige Kinder bekamen extra Geräte für die Audiodeskription. Das war wirklich super, weil so alle dabei sein konnten. Das Stück wurde nicht normal gesprochen, sondern gesungen. Das war manchmal schwer zu verstehen, aber man konnte sich dran gewöhnen, wodurch es einfacher zu verstehen war. Die Darsteller waren echt lustig und die Hexe sehr gemein. Besonders gefallen hat uns, dass es nach Lebkuchen roch, als das Lebkuchenhaus der Hexe aus dem Boden kam. Als die Hexe durch die Luft flog und verbrannt wurde, hat es laut geknallt und gequalmt. Das war sehr aufregend.
Es war spannend mal im Opernhaus zu sein und die Möglichkeit zu haben, alles vorher genau anzugucken. Danach waren wir K.O. und haben uns auf unser Mittagessen gefreut.
Klasse 4a
Striezelmarkt
Am 03.12.2024 fuhr die Klasse 8a in Begleitung von Frau Schwabe, Frau Stephani und Lydia Bell nach Dresden auf den Striezelmarkt.
Um 8:00 Uhr ging es mit dem Bus zum Bahnhof, wo uns Lydia erwartete. Um 9:15 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Dresden. In Dresden angekommen, trafen wir uns mit Abodi und gingen zur Straßenbahn, um zum Striezelmarkt zu fahren. Dort schauten wir uns erst einmal in Ruhe um und kauften uns dann das erste Essen. Von Roster bis zu Waffeln und Kartoffelpuffern war alles dabei. Nach der Stärkung fuhren Jack, Abodi und Lydia Riesenrad, während wir anderen lieber von unten die Aussicht genossen. Danach schauten wir uns einen Schwibbogen aus dem Erzgebirge an. Ein Kinderpunsch und heiße Schokolade rundeten unseren Ausflug perfekt ab. Um 13:00 Uhr fuhren wir dann zurück nach Chemnitz.
Julian (8a)
Vorlesewettbewerb
Die Klasse 6b hatte am 06.12.2024 einen Vorlesewettbewerb. In der Pause haben wir uns bereits intensiv über unsere Bücher ausgetauscht. Wir waren alle sehr aufgeregt und gespannt, wer am besten ist. Jeder von uns hat ein Los gezogen, um zu erfahren, wer anfängt. Angefangen hat Karl Oertel, danach kam John Kratzer, Ricardo Schneider hatte die Nummer drei gezogen und Sandra Juszczak war als Letzte dran. Sandra hat den Vorlesewettbewerb mit 21 Punkten gewonnen.
Karl/John
Weihnachtsmarkt
Auch in diesem Jahr besuchte die Klasse M2 den schönen Weihnachtsmarkt in Chemnitz. Inzwischen fühlt es sich schon fast wie eine Tradition an, denn im letzten Schuljahr stand dieses Highlight auch schon auf dem Programm. Die Schüler, deren Eltern und das Pädagogenteam fuhren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt. Von dort aus wurde der Weihnachtsmarkt mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten und vielfältigen Fahrgeschäften erkundet. Diesmal wurden das kleine Riesenrad und das Ballonkarussell ausprobiert. Die obligatorische Fahrt in der traditionellen Bimmelbahn durfte aber auch nicht fehlen. Diese ist, egal, ob für Groß oder Klein, immer wieder ein großer Spaß! Am Ende des Ausfluges waren sich alle einig, dieser Wandertag wird ab jetzt ein fester Bestandteil in der Jahresplanung von Ina Steinke-Haupt und ihrer Klasse sein.
KF für die Klasse M2
Ausflug ins Nussknackermuseum
Am 9.12.2024 ist die Klasse 6b nach Neuhausen ins Nussknackermuseum gefahren. Begleitet haben uns Frau Pfaffenzeller und Frau Schöley. Wir waren sehr lange unterwegs und haben uns deshalb früh getroffen. Das Beste war, dass wir den größten und den kleinsten Nussknacker gesehen haben. Nach der Führung haben wir was gegessen. Es gab warme Getränke, Lebkuchen und Muffins. Als Highlight haben wir zum Schluss unseren eigenen Nussknacker gebaut. Wir waren 14:45 wieder in Chemnitz.
Elias (Klasse 6b)
Auf ein Neues!
Im letzten Heft schrieb ich über den Goalballtag der Grundschule und war dabei sehr begeistert vom Einsatz und der Spielfreude unserer Kinder.
Am 11. Dezember 2024 fand der diesjährige Goalballtag statt und ich muss sagen, auch dieser Tag war ein sportliches Highlight im Kalender.
Im letzten Jahr berichtete ich ausführlicher über die Stationen Angriffsspezialistin und Abwehrkönigin, heute ein paar Worte mehr zum Turnier. Zum besseren Verständnis: unsere Kinder waren alle sportlich aktiv, jedoch nahmen nicht alle am Turnier teil. Deshalb auch das Angebot mit verschiedenen Stationen. So gab es für alle anwesenden Kinder die Möglichkeit sich auszuprobieren. Man konnte und wollte sich natürlich auch sportlich vergleichen. Aufgrund der gemischten Mannschaften war die Atmosphäre und der Enthusiasmus mit dem unsere Sportlerinnen und Sportler zu Werke gingen ähnlich gut wie beim letzten Mal.
Nun wie versprochen zum Turnier:
Die Spielzeit betrug: 2 x 10 Minuten!! mit einer 3 Minuten Halbzeitpause. Die Großen/ Aktiven haben effektive Spielzeitregelungen. Das heißt, es kann ganz schön schweißtreibend werden. Einige unserer Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag das erste Mal ein komplettes Spiel unter Augenbinde und nach offiziellen Regeln gespielt. Beim Goalball geht es für den Außenstehenden nämlich scheinbar ganz schön „technisch“ zu. Warum? Man benötigt Torrichter, Zeitrichter, 2 Schiedsrichter und ein Equipment, das es auch nicht an jeder Ecke gibt (Dunkelbrillen, Schutz für Knie und Ellenbogen, Tore mit einer Größe von 1,30 m X 9 m, Klingelbälle…). Die Spielregeln sind ähnlich wie bei anderen Mannschaftssportarten mit effektiver Zeitnahme darauf ausgelegt, dass das Spiel, enorm schnell und spannend werden kann. Man konnte anfangs kleine Unsicherheiten bei einigen Schülern erkennen. Doch eben Diese wuchsen im Verlauf des Turniers über sich hinaus. Sie entwickelten von Spiel zu Spiel immer mehr Ehrgeiz. Zum Beispiel Tim (4a), Noah (2a) und Louis (3a) haben dann sogar auch später bei ihren Spielen mit zusätzlichem Augenpflaster unter der Dunkelbrille gespielt- also wie die ganz Großen. Die Jungs haben auch mit den Pflastern sehr gut weitergespielt.
Als Schiedsrichter fungierte Herr Müller (Goalballtrainer von unserer Schulmannschaft und vom CBC Chemnitz e. V.). Unterstützt von Lars Geithner und Frau Große. Natürlich danken wir allen Kolleginnen und Kollegen unserer Schule, die die Kinder während des Turniers und an den Stationen betreuten und beim Auf- und Abbau mithalfen.
Zu den Ergebnissen:
Platz 1 belegte Team 3 mit Tobias, Ilka, Marin und Tim
Platz 2 belegte Team 2 mit Hayley, Louis und Umalt
Platz 3 belegte Team 4 mit Noah, Nesrin, Valentino und Emily
Platz 4 belegte Team 1 mit Ida, Fynn und Tiziano
Zur Ehrung der Besten gehört natürlich auch das Prämieren der besten Einzelleistung, das heißt, eine besondere Leistung umfasst Sozialverhalten, Fair Play, Anstrengungsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Spielfähigkeit, Motivation, …
Diesen Preis erarbeitete sich bei den Mädchen Ida. Sie hat erst in diesem Schuljahr mit dem Goalball Bekanntschaft geschlossen und sich so toll entwickelt. Zudem hat sie ihre zwei Jungs gut mitgezogen und sich rührend um sie gekümmert.
Bei den Jungs hieß der Preisträger Fynn. Ja genau der, der letztes Jahr bereits eine Ehrung als Abwehrspezialist gewann. Er ist in der D1a und hat sein Spiel auf beeindruckende Weise weiterentwickelt. Wenn man ihn in seinem Element beobachtet, erkennt der Fachkundige schnell: Es gibt nicht nur Fußballgötter. Unser kleiner „Goalball-Gott" erreichte mit seinem Team im Turnier nur den 4. Platz, nahm dies aber sehr sportlich und beglückwünschte die Kontrahenten.
Das wär’s fürs erste, Sport frei!!! Bis nächstes Jahr.
Ines Große, Ivonne Freygang, Fabian Lehnert und Uwe Wanzek
Weihnachtskonzert 2024
Für manche Besucher beginnt mit unserem Weihnachtskonzert die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Und es ist eine große Freude, daran teilhaben zu können.
Der Festsaal war wieder herrlich geschmückt, voller Zuschauer und Erwartungen. Das Hornquartett der Robert-Schumann-Philharmonie eröffnete die Veranstaltung. Instrumentalgruppen, unser Chor der Sterne, Gesang- und Instrumentalsolisten zeigten ihre Talente und offenbarten ihren Fleiß für diesen Abend. Simeon spielte mit seinem Trompetenlehrer zusammen mit dem Hornquartett, eine ehemalige Schülerin sang den Ohrwurm "Halleluja", mit unserem Lehrerinnenchor CANTABO erklangen zwei englische Weihnachtslieder. Unter Leitung von Frau Wolke bereicherten Schülerinnen und Schüler der Kursstufe vom Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz das Konzert, wie auch der Chor Kaleidoskop, der mit dem Schneeschuhfahrermarsch einige Textsichere im Publikum zum Mitsingen brachte.
Durch das überaus abwechslungsreiche, spannende und kurzweilige Programm führte Anja Pfaffenzeller. Sie gab viele weitere Details zu den Auftretenden und erhielt auf ihre Fragen Beschreibungen zur Bühne, Weihnachtsbaum, Dekoration und vieles, was erst sonst durch das Sehen zu erfahren ist. Dies würde von sehr vielen Besuchern als bereichernd empfunden und sollte zur Tradition werden.
Vielen Dank allen Engagierten. Wir freuen uns schon auf das nächste Weihnachtskonzert bei uns im Haus 4!
Diana Stephani
Zweites Weihnachtstreffen der ehemaligen Schülerinnen
und Schüler
Wer es schafft, verabredet sich am Freitag vor dem dritten Advent schon zu 16.30 Uhr und genießt das Weihnachtskonzert im Haus 4. Für alle anderen besteht die Möglichkeit, ehemalige Mitschüler, Taximitfahrer, Hort- oder Internatsfreunde ab 18.00 Uhr im Foyer von Haus 35 zu treffen.
Liebevoll erwarteten mich etwa 15 ehemalige Schülerinnen und Schüler, zum zweiten Mal das Ehemaligentreffen zu eröffnen.
Die runden Tische waren geschmückt, weihnachtliche Musik klang leise aus einem Lautsprecher. Frau Hertel und Frau Anger vom Elternrat hatten wieder einen tollen Imbiss mit Kaffee, Stollen, Würstchen, Salaten und weihnachtlichen Getränken aufgebaut, an dem sich alle Gäste selbst bedienen konnten oder ihnen ihre kulinarischen Wünsche übereicht wurden.
Umarmungen und Gespräche waren sofort im Gange. Neue Erfahrungen aus der Berufsausbildung oder zu Jobs wurden jahrgangsübergreifend getauscht, ebenso Freizeitaktivitäten und Urlaubserfahrungen oder Anekdoten aus der Schulzeit. Lehrerinnen und Lehrer waren willkommene Gäste und Gesprächspartner.
Vielen Dank an Frau Dugan, dem Elternrat und den Helfern für die Organisation.
Die Einladungen zum Ehemaligentreff könnten an noch mehr Ehemalige weitergeleitet werden. Vielleicht gibt es auch schon Interessierte aus den aktuellen Abschlussklassen?
Schaut einfach auf den Jahresplan und ab November auf die Einladung auf der Homepage des Fördervereins www.blindenfoerderverein.de
Diana Stephani
Goalballtag
Unser Goalballtag fand dieses Jahr am 18.12.24 statt. Treffpunkt war die Turnhalle. Frau Große hat den Tag sehr gut organisiert, war aber leider erkrankt. Herr Theiss hat alle Schülerinnen und Schüler in die Teams eingeteilt. Gespielt wurde in Halle 1und 3. Nach den ersten zwei Schülerspielen gab es das erste Lehrerspiel.
Dann war es auch schon so weit: Das Landesfinale stand an, Leipzig gegen Chemnitz. Das Spiel war sehr interessant, welches das Team von Leipzig verdient gewonnen hat.
Später folgte das zweite Lehrerspiel.
Danach ging es mit den Schülerspielen in Halle 3 weiter. Im Anschluss fand die Siegerehrung statt, bei der die besten Spielerinnen, Spieler und Teams ausgezeichnet wurden. Sie haben Urkunden und Medaillen erhalten.
Es war ein erfolgreicher Tag.
Klasse 6b und 9a
Weihnachtsfeier der Klasse M2
Die Weihnachtsfeier der Klasse M2 gemeinsam mit den Eltern stand natürlich auch im letzten Schuljahr unter dem Thema „Bauernhof“. Was lag wohl näher, als einmal so richtig Weihnachten mit den Tieren vom Bauernhof zu feiern. Kaum hatte sich die Idee unter den Tieren breitgemacht, kamen auch schon die verrücktesten Gedanken für ein tierisch gutes Weihnachtsprogramm auf. Und so verkleideten sich unsere Schüler in eine lustige Tiergemeinschaft, um den Eltern einen schönen weihnachtlichen Spaß zu bereiten. Doch Weihnachten auf dem Bauernhof – das hatten die Tiere noch nie geprobt. Sie hatten tolle Ideen, doch es fing schon mit einem Weihnachtsbaum in völliger Schieflage an, nicht zuletzt, weil die Katze unbedingt die Weihnachtsspitze testen musste und das Bäumchen sich flachlegte. Gemeinsam bekamen sie es im Groben wieder hin- Weihnachtsbaum in leichter Schieflage- geht doch auch mal!
Dann sah es aus, als würde das Weihnachtsfest doch noch im strahlenden Glanz enden, doch Bauer Schmidt hatte bei der Verteilung der Geschenke die Rechnung nicht mit den Tieren gemacht. Und so wurde es plötzlich richtig chaotisch. Der Hund jagte die Katze mit ihrer neuen Decke, das Schwein fraß die Plätzchen, die die Henne verloren hatte- doch schließlich gelang es dem Hahn, Ordnung zu schaffen mit einem lauten Kikeriki! Bauer Schmidt lachte sich kaputt und sagte: „Das ist das lustigste Weihnachtsfest, was ich je erlebt habe!“. Es gab einen riesigen Applaus für unsere kleinen Tierkünstler. Und schließlich verteilte Bauer Schmidt als der Weihnachtsmann auch noch tolle Geschenke an die Kinder. Dann waren die Eltern mit ihrer Aufgabe an der Reihe. Sie hatten sich auch einige tolle Dinge ausgedacht. Der schiefe Baum hatte noch gar keinen Schmuck-aber, nichts leichter als das!
Die Eltern hatten den schönsten Schmuck gebastelt, den man sich vorstellen kann, kleine laminierte Sterne und Anhänger mit den Fotos des Jahres! Der Baum strahlte nun im vollen Glanze! Dazu hatten die Eltern noch ein sehr anrührendes Gedicht gereimt und so manch einer von den Großen musste sich eine kleine Träne abwischen. Auch eine Weihnachtsgeschichte wurde von den Eltern noch vorgelesen und dann ging es zum gemütlichen Kaffeetrinken.
Ina Steinke-Haupt im Namen der Klasse M2
Weihnachtszauber im Haus 35: Ein Fest für alle Sinne!
Am Donnerstag, den 19. Dezember 2024 war es wieder so weit: Unser traditioneller Weihnachtsmarkt im Haus 35 öffnete seine Tore und brachte festliche Stimmung in die Schule! Schon beim Betreten duftete es nach frisch gebackenem Kuchen, Wiener Würstchen und leckerem Schoko-Obst. Heißer Kaffee und wärmender Kinderpunsch sorgten dafür, dass sich alle Besucher rundum wohlfühlen konnten.
Der Weihnachtsmarkt wurde mit einem musikalischen Einstieg eröffnet: Unsere Musiklehrerin Frau Kauer trat gemeinsam mit den Schülerinnen Leonie Sophie, Sophie, Thaya und Zamira auf. Alle Besucher waren eingeladen, mitzusingen und so die festliche Atmosphäre mitzugestalten.
Ein besonderes Highlight war der Besuch des Weihnachtsmannes, der mit einem Sack voller Geschenke für strahlende Gesichter sorgte. Wer sein Glück herausfordern wollte, konnte am Glücksrad kleine Preise gewinnen.
Auch für kreative Hände gab es etwas: In der Bastelecke entstanden kleine Weihnachtskarten und Dekorationen. Mutige Schatzsucher konnten im Sand auf die Suche nach kleinen Schätzen gehen, während beim weihnachtlichen Kinderschminken glitzernde Tattoos für leuchtende Kinderaugen sorgten.
Ein echter Hingucker war die Foto-Ecke, in der man mit lustigen, weihnachtlichen Accessoires fröhliche Erinnerungsbilder machen konnte. Und wer noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk war, wurde am bunten Verkaufsstand fündig. Mit der großartigen Unterstützung aller Klassen im Haus 35, Eltern und Familien konnten selbstgebastelte Anhänger, gehäkelte Handytaschen, Gestecke, Kerzen, duftende Seifen und vieles mehr mit viel Liebe angeboten werden. Der gesamte Erlös kam den Schülerinnen und Schüler der 12 Klassen im Haus 35 zugute.
Der Weihnachtsmarkt war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und sorgte für eine festliche Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns schon auf das nächste Mal!
Weihnachtsfrühstück
Am Freitag, den 20.12.2024, war unser Weihnachtsmarkt. Da haben wir ein Frühstück gemacht. Frau Voigt hat die Marmelade gemocht (von mir). Mir hat die Wurst am besten geschmeckt (von Ida). Unser Hortteam war auch da.
Nesrin
Musical-Aufführung „Die bunte Bande“ – Ein voller Erfolg für die Klassen O1 und O2!
Nach anderthalb Jahren intensiver Proben war es endlich soweit: Die große Aufführung des Musicals „Die bunte Bande“ fand statt! Dabei war die Vorbereitung weit mehr als nur das Einüben von Texten und Liedern – auch der Kulissenbau spielte eine wichtige Rolle. Jeder Schüler konnte sich eine Rolle aussuchen, in der er oder sie sich wohlfühlte, sodass alle mit voller Begeisterung dabei waren.
Die Aufregung hinter der Bühne war riesig, als es schließlich zur langersehnten Aufführung vor Eltern und Großeltern kam. Doch trotz Lampenfieber meisterten die jungen Darsteller ihren Auftritt mit Bravour und begeisterten das Publikum.
Die Neugier und Begeisterung im Schulhaus 35 waren so groß, dass die Aufführung des Musicals sogar verfilmt wurde- damit auch die anderen Klassen in den Genuss dieser besonderen Darbietung kommen konnten. Diese Gelegenheit nutzten die Darsteller, um noch einmal in ihre Rollen zu schlüpfen und das Gelernte zu präsentieren.
Für alle Teilnehmer war es eine besondere Erfahrung, einmal auf der Bühne zu stehen und vor Publikum zu spielen. Dieses Erlebnis werden sie sicher nicht so schnell vergessen!
Bundesfinale 2025
Tag 1:
Heute, am 16.02.2025, trafen wir uns am Haus 35 und fuhren mit dem Schulbus nach Nesselwang in Bayern. Nach einem guten Stück Fahrt holten wir uns etwas Verpflegung von McDonalds und fuhren dann weiter. Gegen 17:30 Uhr waren wir dann an unserer Unterkunft, bezogen die Zimmer, gingen zum Abendbrot und ließen den Tag ausklingen.
Tag 2:
Unser Tag startete mit einem Frühstück, dann versammelten wir uns und bekamen die Wettkampfkleidung. Nun fuhren wir zum Training und anschließend zum Station nach Obersdorf, um dort denn Parcours schon einmal abzufahren. Am Abend gingen wir zur Eröffnungsveranstaltung in den Ort. Dort waren Sportstars wie Kati Wilhelm und noch viele andere. Wie alle fanden die Veranstaltung super und haben es genossen.
Tag 3:
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Obersdorf, um uns auf den Wettkampf vorzubereiten. Dieser bestand darin, dass wir einen Kilometer Technikparcours fahren mussten, in dem ein Slalom, eine Acht und viele andere Dinge verbaut waren. Mit unserem Ergebnis sind wir zufrieden zum Mittagessen gegangen. Am Nachmittag nahmen wir an einem Quiz teil. Das Thema war „Gemeinsam gegen Doping".
Zum Abschluss gingen wir noch kurz zur Après-Ski- Feier. Somit endetet auch dieser Tag.
Tag 4:
Nachdem wir wieder gefrühstückt hatten, ging es für uns wieder nach Obersdorf. Heute fuhren wir eine Zwei-Kilometer- Staffel. Es war zwar anstrengend, aber trotzdem hat es uns allen Spaß gemacht. Nach einer Mittagesstärkung fuhren wir zurück zur Unterkunft und begannen langsam die Koffer zu packen. Gegen 17:15 Uhr trafen wir uns dann mit Frau Große und Frau Freygang und gingen zum letzten gemeinsamen Abendessen. Zum Schluss des Tages fuhren wir zur Siegerehrung in den Ort. Wir konnten unser Glück kaum glauben denn wir haben es auf den 2. Platz geschafft und deshalb feierten wir in der Unterkunft unseren Sieg mit einem warmen Kinderpunsch. Nun begann die letzte Nacht.
Tag 5:
Wir alle genossen noch einmal unsere letzte Mahlzeit in Bayern und dann ging es für uns auch schon wieder auf die Autobahn Richtung Sachsen. Natürlich hielten wir auch heute wieder bei McDonalds an, um uns zu stärken. Als wir in Chemnitz ankamen, warteten schon unsere Eltern auf uns. Wir räumten schnell alle Skisachen zurück in den Skikeller und schon starteten auch für uns die Ferien.
Wir bedanken uns nochmal bei Frau Große und Frau Freygang für die tolle Zeit und das Coaching.
(Philipp, Karl, Julian, Sandra und Seline)
Trainingslager (11.02.-13.02.2025)
Die Schüler Karl Oertel, Philipp Richter, Seline Baumann und Sandra Juszczak nahmen am Trainingslager in Oberhof teil. Wir trafen uns am frühen Morgen am Haus 35 und sind mit dem Schulbus nach Oberhof gefahren. An der Skihalle angekommen, nahmen wir unsere Skier und trainierten. Frau Freygang und Frau Große brachten Karl und Sandra zunächst das Skifahren bei. Nach dem Training ging es zurück in die Jugendherberge. Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden, um erneut in der Halle zu trainieren.
Am Nachmittag erkundeten wir die Stadt und gingen in ein Café. Bevor wir uns am nächsten Tag wieder auf den Weg nach Hause machten, trainierten wir ein letztes Mal in der Halle. Dann packten wir unsere Sachen und fuhren zurück nach Chemnitz.
Sandra Juszczak, Klasse 6b
Das beste Bauernhoferlebnis
Ich fand das Brot machen am besten. Das war am Donnerstag. Im Brot war Sauerteig und Mehl und Milch. Aus den Getreidekörnern haben wir Mehl gemahlen. Der Teig wurde geknetet und im Holzofen gebacken. Wir konnten das Brot selber rausholen. Das Brot hieß Sauerteigbrot.
von Valentino
Ein erlebnisreicher Tag auf der Klassenfahrt am 19.03.25
Nach dem Frühstück sahen wir uns den Heuboden auf dem Gelände an. Da war ein Museum, in dem man sehen konnte, wie die Menschen früher gelebt haben. Danach spielten wir draußen. Schon bald ging es zum Käsemachen. Nach einer Erklärung haben wir losgelegt. Wir haben in unseren Käse Kräuter hineingegeben. Spät am Nachmittag sind wir noch in den Wald gegangen und haben einen Schatz gesucht. Das war sehr spannend, denn wir haben im Wald eine Räuberhöhle gefunden. Die haben wir uns ganz genau angeguckt. Danach haben wir uns auch schon auf den Weg zum Bauernhof gemacht und haben ein tolles Abendessen bekommen. Der Tag war sehr spannend und aufregend.
Ida
Eine Schulwoche ohne meine Klasse
Am Montag, den 17.3.2025 ist meine Klasse losgefahren zur Klassenfahrt. Ich war in der Schule und ich habe mir ein Buch rausgesucht zum Lesen. Ich hatte meine eigenen Förderstunden und ich war auch bei der Klasse 3a.
Marin
Mein schönstes Erlebnis während der Klassenfahrt
Mir hat das Museum gefallen und die alten Sachen, z.B. das alte Klassenzimmer und der alte Schulranzen. Auch die alte Küche fand ich interessant. Auf den Eseln reiten und das Zimmer, auch das Tiere füttern und das Essen. Mir hat besonders gefallen, wo wir selber Brot hergestellt haben. Mir hat das Fußballspielen mit den Jungs gefallen und mit anderen Kindern zu spielen. Wir haben im Schlafzimmer immer nachts Wahrheit oder Pflicht gespielt. Frau Voigt hat immer für uns Geschichte gelesen „Im Bann des Tornados“. Wir haben bisschen gequatscht. Wir waren auf Klassenfahrt nur 4 Tage, Montag bis Donnerstag. Zur nächsten Klassenfahrt wünsche ich mir, dass wir 5 Tage bleiben, von Mo bis Fr.
Luka 4a
Unser Praktikum (Klasse 8a)
Jack
Ich habe mein Praktikum im Klinikum Chemnitz, auf der Krebsstation K35B absolviert, dabei habe ich gelernt u.a. was ein Pfleger für Aufgaben hat. Während meines Praktikums habe ich natürlich auch diese Aufgaben wie die Frühstücks-, Mittags- und Kaffeerunde gemacht. Auch habe ich manchmal Wäsche eingeräumt, die Patienten z.B. zum Eingriffsraum begleitet oder durfte auch beim Blutabnehmen oder beim Aufnahmegespräch mitgehen. Im Großen und Ganzen hat es mir dort sehr viel Spaß gemacht.
Abodi
Es waren zwei sehr unterhaltsame Wochen, indem ich sowohl Erfahrungen als auch Erkenntnisse gesammelt habe.
Ich habe begriffen was Arbeitswelt bedeutet.
Es gab keinen, der die ganze Zeit bei mir geblieben ist, wie ein Lehrer, ich mußte alleine klarkommen.
Bereits am ersten Tag wurde ich von dem Team herzlich aufgenommen, was mir den Einstieg erleichtert hatte.
Die Atmosphäre war von Anfang an offen, hilfsbereit und motivierend.
Ich durfte viele Aufgaben erledigen, die einen Blick in die Berufswelt gegeben haben.
Am coolsten fand ich, dass ich eigene Ideen bringen durfte und selbstständig an kleinen Projekten arbeiten konnte.
Ich habe nicht nur viel über Arbeit erfahren, sondern über Teamarbeit, Kommunikation und Organisation gelernt.
Es war eine sehr schöne Zeit, die ich jeden empfehlen will.
Lara
Während meines Praktikums hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Materialien unter dem Mikroskop zu untersuchen, was sehr spannend war, da ich so die Details und Strukturen der Proben genau beobachten konnte. Ein weiteres Highlight war das Einbetten und Schneiden von Metallstücken, bei dem ich viel über die Präparation und die verschiedenen Techniken gelernt habe. Die Arbeit im Labor hat mir wirklich gut gefallen, da ich die praktischen Aufgaben sehr interessant fand und viel Neues gelernt habe. Es war toll, direkt an realen Prozessen beteiligt zu sein und mein Wissen in der Praxis anzuwenden.
Philipp
Ich habe mein Praktikum bei der LISt GmbH in Hainichen absolviert- in der Abteilung IT-Service.
Meine Aufgaben waren z.B. das Lager aufräumen oder auch Festplatten aus PC und Laptops rauszuschrauben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich könnte es mir als Beruf sehr gut vorstellen.
Julian
Ich fand mein Praktikum sehr interessant, lehrreich und wichtig. In Zukunft könnte ich mir das als Beruf vorstellen.
Ahmad
Ich arbeitete bei der Firma RadioT. Es hatte sehr viel Spaß gemacht. Ich arbeitete dort als Redakteur. Ich hatte mit Medien und Textproduktion zu tun. Es ging zwei Wochen. Die Firma ist in Chemnitz.
Enriko
Ich habe mein Praktikum in einen Fahrradladen gemacht. Ich habe um 10 Uhr angefangen. Ich habe Fahrräder gebaut und sie geputzt. Mein Tag war um 16 Uhr zu Ende
Seline
Ich habe mein Praktikum in einer Hausarztpraxis als Medizinische Fachangestellte (MFA) gemacht. Das Team war sehr nett und auch sehr offen. Meine Aufgaben waren sehr unterschiedlich, ich durfte z.B. Blutabnahmen vorbereiten und die Blutröchen zentrifugieren. Außerdem durfte ich den Ärzten bei den Patienten helfen. Es war ein sehr schönes Praktikum und es war sehr interessant. Ich könnte mir später auch vorstellen in diesem Beruf als MFA zu arbeiten.
Praktikum der Klasse 9a
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a absolvierten ihr diesjähriges Praktikum in den Wochen vom 17. bis 28. März. Bei dem Erledigen neuer Aufgaben wurden neue Einblicke und Erfahrungen gesammelt oder bereits erlangtes Können weiter vertieft. Um die diversen Erlebnisse zu erzählen hat jeder einen kleinen Bericht verfasst welche nun folgen:
Johanna:
In meinem Praktikum durfte ich einen Einblick in den Alltag eines Friseurs gewinnen. Ich habe sowohl verschiedenste Frisuren geübt, aber auch Material gereinigt. Ich werde einige meiner gemachten Erfahrungen auch in anderen Situationen gut nutzen können und habe die Praktikumszeit als gut empfunden.
Fabian:
Ich habe mein Praktikum bei „König und Bauer“ in Radebeul absolviert. Dort hat man mir die Berufe Industrieelektroniker, Zerspaner und Mechatroniker vorgestellt. Als Übung habe ich ein Roulett gebaut, das ich mit nach Hause nehmen durfte.
Jonah:
Ich war im Praktikum in Haus 7. Dort kann man ein Praktikum zum Fachinformatiker machen. Am Anfang wurde uns alles gezeigt und erklärt. Danach haben wir uns über Module unterhalten und uns wurde alles gezeigt. Wir haben Web Suns angesehen und selber welche erstellt. Außerdem haben wir uns Microsoft Met angesehen und gelernt wie man es benutzt. Zum Schluss gab es noch zwei Aufgaben zu Excel.
Jeremy:
Ich habe mein Praktikum in der Metallbaufirma Simac gemacht. Ich war nicht der einzige Praktikant, da noch ein anderer Schüler im selben Zeitraum ein Praktikum da machte. Unsere Aufgaben waren aufräumen, kehren, Blech mit der Blechschere schneiden, Löcher mit der Standbohrmaschine zu bohren und mit der Poliermaschine Kratzer aus einem Türrahmen zu polieren.
Lea:
Dieses Jahr habe ich mein Praktikum im Kindergarten „Spatzenhaus“ in Eibenstock absolviert. Ich war in der Vorschulgruppe eingesetzt. Meine Aufgaben waren: Bewegung an der frischen Luft, Beschäftigung im Gruppenraum, Verhalten im Straßenverkehr (ADAC), Museumsbesuch und Mittagessen mit den Kindern. Die Aufgaben einer Kindergärtnerin sind interessant und vielfältig. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Noah:
Ich absolvierte ein Schülerpraktikum im Landeshilfsmittelzentrum und bekam hier einige Einblicke in die verschiedenen Bereiche. Es gab hier z.B. einen Verkaufsbereich, wo Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde verkauft wurden. Am coolsten fand ich den Text- und Graphik-Service, in welchem Texte in der Brailleschrift und sogar Schwellkopien, z.B. von geographischen Landkarten gedruckt werden. Für Brailleschrift gibt es Brailledrucker, die in Kurz- und Vollschrift drucken können, für Schwellkopien gibt es spezielle Hitzedrucker.
Bekanntlich kann ja jeder sein Empfinden selber am besten widerspiegeln kann. Das diesjährige Praktikum hat bestimmt einigen neue Ansichtsweisen gegeben und nun liegt es an den Schülern diese für ihr Leben zu nutzen.
Klasse 9a
Eine lange Zusammenarbeit
Am 20.03.2025 wurde in der Kauffahrtei Chemnitz, einem Gebäude der Zentralkonsum e.G., eine Ausstellung mit Bildern und Plastiken der Künstler Max Coor und Marcel Krüßmann eröffnet.
Erik, Samantha und Frau Kauer umrahmten die Eröffnungsreden mit zwei Soli, begleitet vom Klavier, und einem Kanon aus 3 verschiedenen Liedern.
Herr Bergner, Vorstand der Zentralkonsum e.G., berichtete von der seit 1993 bestehende engen und für beide Seiten Gewinn bringende Zusammenarbeit mit unserer Schule. Er erinnerte an die Auftritte bei mehreren Ausstellungseröffnungen und Betriebsfesten in der Kauffahrtei, bei dem unsere Schülerinnen und Schüler ihr Können als Chor, Solisten, Cello- und Gitarrengruppe oder auch mit einer musikalischen Geschichte zeigen konnten und viel Beifall und Achtung erfuhren.
Seit Beginn an war Frau Pauly die Verbindung zwischen der Zentralkonsum e.G und unserem Förderverein. Sie ist selbst Mitglied unseres Vereins und war schon oft bei unserer Jahreshauptversammlung. Mit ihr entstand vor 10 Jahren bei einer solchen Ausstellungseröffnung in der Kauffahrtei die Idee, die Möglichkeiten der Berghotels Oberhof zusammen mit der Skihalle in Oberhof jährlich zu einem besonderen Erlebnis für eine Klasse unserer Schule werden zu lassen. Im letzten Jahr unterstützte die Zentralkonsum e.G. zusätzlich das Projekt "Paris 2025", bei dem 12 Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen und Lehrern die Paralympics in Paris besuchen konnten.
Die Bilder der aktuellen Ausstellung von Max Coor mit ihren kontrastreichen und geometrischen Formen sowie die taktil erfassbaren Mosaike und Plastiken von Marcel Krüßmann beeindruckten. Der Funke sprang wieder über: Das Mosaik mit dem lächelnden Herz kann nun im Sekretariat im Haus 2 bewundert werden. Ein Geschenk für eine Schule mit Herz. (siehe Foto)
Herr Krüßmann unterstützt unseren KMZ-Familientag "Kunst und Kultur" am 24.05.2025 mit seinem künstlerischen Wissen und einigen seiner Werke.
Vielen Dank an alle Beteiligten, die solche Dinge ermöglichen.
Diana Stephani
Warum hast du verschiedene Socken an?
Am 21.03.2024 kam unser Mitschüler Eddy mit zwei verschiedenen Socken zum Unterricht und lachte uns verschmitzt an. Wir dachten natürlich zuerst, das ist morgens in Eile passiert. Doch da hatten wir uns geirrt. Von Eddys Mama erfuhren wir später, dass am 21.03. jeden Jahres der Welt-Down-Syndrom-Tag ist. An diesem Tag tragen viele Menschen auf der ganzen Welt verschiedenfarbige Socken, als Zeichen der Toleranz und Vielfalt. Ziel dieser Aktion ist es auch, auf den „stylischen Fauxpas“ angesprochen zu werden um als Erklärung auf den Welt-Down-Syndrom-Tag hinweisen zu können. Unser Klassenteam war begeistert von diesem Gedanken und wir beschlossen: „Im nächsten Jahr sind wir dabei!“ Deshalb markierten wir uns diesen Tag Rot in unserem Kalender. Am 21.03.2025 war es dann soweit. Ganz nach dem Motto: „bunt und vielfältig“ wählten wir alle Socken in verschiedenen Farben und Mustern aus. Nicht nur unseren Schülern, auch dem gesamten Klassenteam von Herrn Becker machte diese Aktion richtig viel Spaß. Wir waren stolz, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die sich an diesem Tag weltweit für eine inklusive Gesellschaft stark macht. Übrigens ist das Datum für diesen Tag nicht ohne Grund gewählt worden. Bei Menschen mit dem Down Syndrom ist das 21. Chromosom 3mal angelegt. Deshalb begehen Menschen aus aller Welt am 21.03. den Welt-Dows-Syndrom-Tag, der in diesem Jahr unter dem Motto stand: „Behindern ist heilbar!“ Und genau aus diesem Grund werden wir auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein. Vielleicht möchte sich der eine oder andere uns dann anschließen? Gern darf unsere lustige Sockenparade mit großen, kleinen, gestreiften, gepunkteten, einfarbigen, geblümten Socken erweitert werden.
Heike Schäfer
Die Chöre der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte begeistern das Publikum
Gemeinsames Konzert mit dem Kammerorchester Collegium Instrumentale Chemnitz machte das Unsichtbare sichtbar.
Am Samstagabend, den 29.03.2025, verwandelte sich die Festhalle der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in einen Ort der Musik und klassischen Klänge.
Als ein Programmpunkt der Kulturhauptstadt Chemnitz fand erstmalig ein gemeinsames Konzert des Projektchors der Landesschule und dem Kammerorchester Collegium Instrumentale Chemnitz statt.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Michael Theiss wurde dem Publikum ein vielseitiges Programm dargeboten.
Unter der Leitung von Prof. Christoph Sandmann präsentierte unser „Chor der Sterne“, der vom Mitarbeiterchor CANTABO unterstützt wurde, ausgewählte Lieder des Filmes „Die Kinder des Monsieur Mathieu“. Die instrumentale Begleitung sorgte dabei für eine wunderbare Atmosphäre und erzeugte Gänsehautmomente. Die zahlreichen Gäste waren sichtlich bewegt und belohnten die Darbietungen mit großem Applaus.
Im Verlauf des Abends gab das Orchester weitere Einblicke in ihr klassisches Repertoire, unter anderem auch in das Werk des Chemnitzer Komponisten Thomas Stöß, der persönlich anwesend war. Hervorzuheben war dabei auch die Gesangsdarbietung des Baritons Sebastian Richter.
Nach einem mehr als einstündigen Programm ging der Abend zu Ende. Ein Abend, in dem es gelungen ist, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Es wurde einmal mehr gezeigt, dass Musik Menschen verbindet, unabhängig von deren Beeinträchtigungen und Fähigkeiten
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkende und Gäste, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Besonders erfreulich war die großzügige Unterstützung, die unser Schulförderverein durch Spenden erhalten hat. Diese werden dazu beitragen, zukünftige Projekte und Veranstaltungen der Landesschule zu fördern und so den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich weiter in ihrer persönlichen Entwicklung entfalten zu können.
Närrisches Treiben
Die Klassen M1, M2, O3 und O4 haben auch im letzten Schuljahr beschlossen, die 5. Jahreszeit miteinander zu feiern. Gemeinsam organisierten die Pädagogen den Tag für die Schüler. Im ehemaligen Musikzimmer versammelten sich alle Narren und Närrinnen und verbrachten eine fröhliche und ausgelassene Feier. Es gab für die Kinder einen toll geschmückten Raum, ein lustiges Programm mit passender Musik und ein abwechslungsreiches Buffet mit leckeren Köstlichkeiten. Das Highlight für die Kinder war zum Abschluss die große Polonaise durch das Schulhaus. Alle Teilnehmer zogen vergnügt mit Musik und ihren Tröten durch die Etagen im Haus 35.
KF
Licht aus, Musik an- Schülerdisco im Haus 35
Einmal im Monat heißt es bei uns im Haus 35: Discokugel an und Musik aufdrehen! Seit einem Jahr ist die Schülerdisco ein echtes Highlight für alle. In der Pause verwandelt sich unser Klassenzimmer in eine pulsierende Tanzfläche, auf der Schüler aus allen Klassen zusammenkommen, um die neuesten Hits zu hören und das Tanzbein zu schwingen. Ein besonderes Highlight war dabei die Faschingsdisco, mit tollen bunten Kostümen.
Besonders toll: Jeder darf seine Musikwünsche mitbringen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ob man gerne tanzt oder einfach nur die Musik genießt und sich mit Freunden aus anderen Klassen unterhält – die Schülerdisco bietet für jeden etwas.
Die Stimmung ist jedes Mal fantastisch, und es macht Spaß zu sehen, wie viel Freude die Disco allen bereitet. Wir freuen uns schon auf die nächste Disco.
Kein Aprilscherz: Klasse W2 beim POLDI-Konzert des Polizeiorchesters Sachsen
Am 1. April 2025 erlebte die Klasse W2 einen ganz besonderen musikalischen Vormittag – und das war kein Aprilscherz! Gemeinsam mit ihren vier Begleitpersonen machten sich die vier Schüler früh auf den Weg zur Hartmannhalle in Chemnitz. Dank zweier Rollstuhlbusse verlief die Fahrt reibungslos und voller Vorfreude.
In der Halle angekommen, erwartete die Gruppe eine bunte und lebendige Atmosphäre. Viele Kindergruppen waren bereits vor Ort, und das Highlight im Foyer war eine riesige aufblasbare Figur des Polizeidrachens Poldi. Mit großem Interesse wurde das Maskottchen bestaunt, bevor es in den „Konzertsaal“ ging.
Das Polizeiorchester Sachsen sorgte für eine mitreißende Stimmung. Die Musik war nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern vermittelte auch wichtige Botschaften zur Verkehrserziehung. Mit fröhlichen Melodien, rhythmischen Klängen und interaktiven Elementen begeisterten die Musiker das junge Publikum.
Die Schüler der Klasse W2 genossen das Konzert sichtlich und ließen sich von der guten Stimmung mitreißen. Es wurde gelacht, gestaunt und aufmerksam zugehört – ein rundum gelungener Ausflug!
Mit vielen neuen Eindrücken und Melodien im Kopf ging es nach dem Konzert wieder zurück zur Schule. Ein großes Dankeschön geht an das Polizeiorchester Sachsen für dieses tolle Erlebnis! Wir können es absolut weiterempfehlen!
Klasse W2
Industriemuseum
Die Klasse 8a war am 02.04.2025 im Industriemuseum. Wir haben uns um 07:45 Uhr in unserem Klassenraum getroffen und sind um 08:00 Uhr losgelaufen. Als wir ankamen, wurde uns eine Einführung über Getriebe und Zahnräder gegeben. Wir durften auch welche aufbauen. Danach wurden wir durch das Museum geführt. Wir haben alte Maschinen angesehen und durften Bohrer und Meißel anfassen. Wir haben auch alte Schreibmaschinen und Computer angefasst. Es gab auch ein altes Telefon, mit dem wir telefonieren konnten. Nach dem Museum haben wir noch ein Eis gegessen und sind um 13:20 Uhr wieder an der Schule angekommen.
Enriko Kretschmer
Wandertag Purple Path
Im Rahmen des Kunstunterrichtes besuchte Martina Eppert mit ihrer Klasse einen Teil des Kunst- und Skulpturenweg Purple Path. Der Purple Path verbindet 38 Kommunen mit Chemnitz und präsentiert Werke internationaler und sächsischer Künstler. Zwei Skulpturen wurden von der Klasse O4 bei einer Exkursion genauer in Betracht genommen. Die Schüler besuchten zum einen die Skulptur „Include Me Out“ und zum anderen „Modified Social Bench for Jahnsdorf #1“.
Die Klasse fuhr mit dem Schulbus nach Thalheim. Auf dem Gelände des Buntsockenparks, der ehemaligen Strumpffabrik, steht das von Friedrich Kunath geschaffene Kunstwerk „Include Me Out“. Der in Karl-Marx-Stadt geborene Künstler entwarf eine Skulpturengruppe aus Bronze. Die Schüler konnten diese mit all ihren Sinnen wahrnehmen. Danach ging es weiter nach Jahnsdorf. Dort befindet sich das Kunstwerk „Modified Social Bench for Jahnsdorf #1“ von Jeppe Hein. Der in Berlin lebende Künstler konzipierte eine Bank, die zum Sitzen, Liegen und aber auch zum Rutschen einladen soll. Die Schüler probierten dies gern aus und hatten beim Erkunden sichtlich viel Spaß dabei.
KF für die Klasse O4
Das musikalische Kirchblütenfest
Wir fuhren am Freitag, den 4.4 2025, zum Rosenhof in Chemnitz. Mit Frau Kauer haben wir eine musikalische Weltreise im Musikunterricht begonnen und haben uns die Kultur und Tradition von Japan angeschaut. Zum Kirschblütenfest führten wir unsere drei geübten Lieder auf. Die Klasse 4a hatte auch Instrumente, zum Beispiel zwei Trommeln, Triangel, kleines Glockenspiel und Xylofon dabei. Aus der Klasse 4a waren 6 Schüler und zwei Lehrerinnen dabei. Nach dem Kirschblütenfest habe ich aus Flachs eine Schnur hergestellt.
Nesrin 4a
Exkursion Busschule
Am Freitag, den 11.04.25, waren wir in der Busschule im Straßenbahnmuseum in Chemnitz. Es waren alle aus der Klasse vier dabei außer Umalt. Wir sind mit der Buslinie Einunddreißig hingefahren. Wir haben gelernt den Busfahrer zu begrüßen und zu fragen, wo wir sind und wohin der Bus fährt und wir guckten uns alte Straßenbahnen an. Wir haben vorher nicht gewusst, wie die Straßenbahnen früher aussahen.
Klasse 4a
Unser toller Busschulenausflug
Wir besuchten am Freitag, den 11.4.25, die Busschule Chemnitz. Außerdem konnten wir die alten Straßenbahnen im Straßenbahnmuseum besichtigen. Am coolsten fanden wir die ganz alten Holzstraßenbahnen aus dem 19. Jahrhundert. Krass war, dass wir uns in die Straßenbahn reinsetzen konnten. Beeindruckt hat uns die Steuerung der Straßenbahn. Das Lenkrad hatte eine Kurbel und es gab keine Türen. Wir fanden, es war ein schöner Tag in der Busschule.
Tim & Paul
Ein Hauch Norwegen an unserer Schule – Besuch im Rahmen von Erasmus+
In der Woche vom 07. bis 11. April 2025 durften wir zwei besondere Gäste an unserer Schule begrüßen: Trine und Sander aus Norwegen. Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachten sie eine Woche bei uns, um Einblicke in das deutsche Schulsystem und unsere Ausbildungswege zu gewinnen. Sie arbeiten in Trondheim als studierte Ergotherapeuten mit besonderen pädagogischen Aufgaben, dürfen also an ihrer Schule auch unterrichten. Sie waren besonders daran interessiert, wie schulische Ausbildung, Theorie und Praxis bei uns miteinander verknüpft werden. Spannend war natürlich auch, welche Hilfsmittel unsere Schülerinnen und Schüler im Unterricht nutzen und wie sie den Umgang damit erlernen.
Während ihres Aufenthalts hospitierten sie in verschiedenen Klassen, führten Gespräche mit Lehrkräften und Schüler*innen und tauschten sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem norwegischen und deutschen Bildungssystem aus. Für Groß und Klein war es eine spannende Erfahrung, Menschen aus einem anderen Land in unseren Schulalltag aufzunehmen und kennenzulernen. Viele von uns kamen ins Gespräch mit den beiden – auf Englisch, mit Händen und Füßen, oder sogar mit ein paar Brocken Norwegisch. Interessant war es, mehr über das Leben und Lernen in Norwegen zu erfahren. Zum Beispiel, dass dort vieles digitaler abläuft und das Smartphone jederzeit im Einsatz ist. Gleichzeitig konnten wir zahlreiche Gemeinsamkeiten im Lernen und Lehren feststellen.
Neben dem Unterricht stand natürlich auch das Kennenlernen unserer Kulturhauptstadt auf dem Programm: die Gedenkstätte des Kaßberggefängnis, ein Stadtrundgang mit Herrn Theiss und ein paar kulinarische Ausflüge in die gutbürgerliche, sächsische Küche rundeten die Woche ab. Trine und Sander zeigten sich begeistert von der Offenheit und Freundlichkeit an unserer Schule und in Chemnitz.
Am Ende der Woche fiel der Abschied schwer, aber wir bleiben in Kontakt. Der Besuch hat uns nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch gezeigt, wie bereichernd der pädagogische Austausch mit anderen Kulturen sein kann.
Danke, Trine und Sander – oder wie man in Norwegen sagt: Tusen takk!
Was ist Erasmus+?
Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, welches Azubis, Lehrkräften und anderen Bildungsteilnehmenden die Möglichkeit gibt, im Ausland neue berufliche Erfahrungen zu sammeln und internationale Kontakte zu knüpfen.
Ob Auslandspraktikum, Schulpartnerschaft oder Lehrerfortbildung – das Ziel ist, voneinander zu lernen und Europa näher zusammenzubringen.
Auch unsere Schule hat schon regelmäßig an Erasmus+-Projekten teilgenommen (Norwegen, Österreich, Polen) und spannende Einblicke in andere Schulen, Länder und Kulturen bekommen.
Mit Drache Tori durch Chemnitz
Musicalprojekt „Eine Reise durch Chemnitz“ feiert erfolgreiche Uraufführung
Die Festhalle auf dem Gelände der Landesschule füllte sich am Mittwoch, den 16.04.2025 schnell bis auf den letzten Platz. Viele Schülerinnen und Schüler, darunter eine Vielzahl an Gästen aus verschiedenen Schulen der Stadt, durften sich auf die Premierenaufführung des Musicals „Eine Reise durch Chemnitz“ freuen.
Im Mittelpunkt der Handlung standen der neugierige Drache Tori (gespielt von Hayley Wegert) sowie die Kinder Sina und Flori (gespielt von Luisa Hertel und Noah Illgner), die gemeinsam verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt erkundeten. Auf einer einstündigen Reise erfuhren die Zuschauer nicht nur unterhaltsame Anekdoten, sondern auch viele interessante Fakten über Chemnitz, die spannend und lehrreich zugleich waren.
Musikalisch untermalt wurde das Stück vom Chor der Sterne sowie der Cellogruppe, die der Aufführung eine ganz besondere Atmosphäre verliehen. Das Zusammenspiel von Schauspiel, Musik und Bühnenbild ließ die Festhalle für eine Stunde zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Auch der Schulleiter Herr Theiss zeigte sich beeindruckt und bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten. Besonders hob er hervor, wie das Musical das Motto der Kulturhauptstadt „C the Unseen“ (Das Ungesehene sichtbar machen) auf kreative Weise mit Leben gefüllt habe – indem es bekannte und verborgende Seiten der Stadt auf eindrucksvolle Weise sichtbar gemacht hat.
Ein großer Dank geht an alle Mitwirkende – ob auf, hinter oder neben der Bühne – für ihr Engagement und ihre Mühe. Die zahlreichen begeisterten Rückmeldungen aus dem Publikum lassen bereits jetzt den Wunsch nach einer weiteren Aufführung laut werden.
Schulalltag transparent gemacht
Tag des offenen Unterrichts an der Landesschule
Zahlreiche Eltern und Angehörige nutzten am 02.05.2025 den Brückentag, um einen Einblick in den schulischen Alltag ihrer Kinder zu erhalten.
Ein zentraler Programmpunkt war die Hospitation im Unterricht. Hier konnte man live miterleben, wie in den Klassen gearbeitet wird und welche besonderen pädagogischen Methoden und Hilfsmittel dabei zum Einsatz kommen. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen und direkt mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, wurde rege genutzt.
Darüber hinaus gab es Gelegenheit, die Schulhäuser der Landesschule zu besichtigen und die Räumlichkeiten der Grund- und Oberschule sowie des Förderschwerpunktes geistige Entwicklung kennenzulernen. So konnten die Besucherinnen und Besucher einen umfassenden Überblick über die Vielfalt an Lern- und Fördermöglichkeiten in der Schule gewinnen.
Ergänzend dazu fanden weitere thematische Angebote statt, bei dem u.a. das SFZ seine Arbeit und Unterstützungsangebote im berufsbildenden Bereich und für Erwachsene mit komplexer Beeinträchtigung vorstellte.
Ein besonderer Anziehungspunkt war der „Markt der Möglichkeiten“. Hier wurden zahlreiche Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler präsentiert. Hier wurden u.a. vergrößernden Sehhilfen, digitale Tools, verschiedene Lernspiele und taktile Lehrmaterialien gezeigt. Die Besucherinnen und Besucher konnten viele der Hilfsmittel selbst ausprobieren und mit den Beschäftigten ins Gespräch kommen.
Der Tag war geprägt von einer offenen und interessierten Atmosphäre. Er bot wertvolle Einblicke, förderte den Austausch zwischen Elternhaus und Schule und stärkte das Verständnis für die besonderen Herausforderungen sowie Möglichkeiten in den Förderschwerpunkten Sehen und geistige Entwicklung.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – den Lehrkräften, Mitarbeitenden, Partnern und natürlich den Familien – für ihr Engagement und Interesse.
Das demokratische Chemnitz liest – Ein literarisches Gedenken an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933
Veranstaltungsauftakt an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte
Am 10. Mai 2025 wurde Chemnitz das vierte Mal in Folge zum Schauplatz der außergewöhnlichen Literaturaktion „Das demokratische Chemnitz liest“. In Zusammenarbeit mit dem Buntmacher:innen e.V. wurde zum Gedenken an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten von 1933 aufgerufen. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang wurde an 16 verschiedenen Stationen der Stadt gelesen. Im Mittelpunkt standen Werke von Autorinnen und Autoren, die einst verfolgt und verbannt wurden. Es entstand ein eindrucksvolles Zeichen für Erinnerungskultur, Vielfalt und demokratische Werte.
Bereits im Morgengrauen eröffnete Nora Seitz um 05:26 Uhr am symbolträchtigen Ort der Landesschule die Veranstaltung mit einem Auszug aus Erich Kästners Werk „Pünktchen und Anton“. Es folgten Lesungen aus Werken von Anna Seghers, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Arnold Zweig und Kurt Bloch, die u.a. von unseren Kolleginnen Frau Bach, Frau Schwabe und Frau Michael vorgetragen wurden. Unser Schulleiter Herr Theiss erinnerte eindrücklich an Margot Friedländer – einer der letzten lebenden Zeitzeuginnen des Holocaust – die am Tag zuvor im Alter von 103 Jahren verstorben ist. Er beendete die erste Station des Tages mit Gedichten von Erich Kästner.
Insgesamt folgten ca. 20 Personen den Aufruf und starteten an der Landesschule in einen literarischen Tag. Bei Kaffee und Kuchen entstand dabei eine offene und warme Atmosphäre.
Ein herzlicher Dank gilt den Mitwirkenden, insbesondere den Buntmacher:innen und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort, die mit viel Engagement zum Gelingen dieser Eröffnungsveranstaltung beigetragen haben.
I
Erwachsenenfeier der Klassen O1 & O2
Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und eine gewisse positive Anspannung sollten die Vorboten für einen wunderschönen Vormittag sein. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen O1 und O2 fieberten lange auf diesen besonderen Tag hin. Jener, von dem alle sagen, nun beginnt das Erwachsenwerden. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit bedeutet, welche Veränderungen er mit sich bringt und was man dafür schon alles geschafft hat, wurde ausführlich in liebevoller Zusammenarbeit aller jungen Erwachsenen und Pädagogen der Klassenteams, sowie der tatkräftigen Unterstützung von Katrin Kauer thematisiert, aufgearbeitet und ins Bewusstsein gerufen. Seit Februar wurde jeden Montag fleißig an einem kleinen Programm für die Familien geprobt. Und dann war es endlich soweit. Am Samstag, den 10. Mai, um 9:30 Uhr öffneten sich die Türen des Hauses 35. Jung und Alt, fröhlich gestimmt und schick angezogen, betraten mit den verschiedensten Leckereien im Gepäck das feierlich geschmückte Foyer. Herr Theiss begrüßte alle Gäste und natürlich unsere Jugendlichen auf das Herzlichste und gab Ihnen gute Ratschläge und Wünsche auf Ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Danach waren die Schülerinnen und Schüler die Hauptakteure. Zwei Lieder, passend zum Thema, wurden gesungen und mit Instrumenten begleitet. Unter dem Motto: „Steinzeit“ hielten John, Zamira, Sophie, Stella und Sameer ihre erste Rede vor Publikum. Sie beschrieben ausführlich, was sie in ihrem Leben schon alles geschafft und gelernt haben. Leon und Florian unterstützten sie dabei tatkräftig und legten all die Meilensteine: „Wissen“, „Können“, „Mut“, „Reife“ und „Erfolg“ in einen hochbetagten Rucksack. Denn mit all Dem im Gepäck kann einem nichts passieren. Es folgten kurze Reden der Klassenteams und natürlich gab es auch kleine Geschenke. Im Anschluss wurde das reichhaltige Buffet eröffnet und eine gelungene Erwachsenenfeier ging in geselliger Runde zu Ende. Wir möchten uns noch einmal bei allen Mitwirkenden, Helfern und Familien für die liebevolle und tatkräftige Unterstützung bedanken. Dieser schöne Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Die Klassen O1 & O2
Wandertag der Klasse 6b
Wir, die Klasse 6b, waren am Dienstag, dem 13.05.2025, am Schlossteich. Wir sind gegen 8 Uhr von der Schule gestartet und gegen 9 Uhr am Schlossteich angekommen. Zunächst sind wir auf den Spielplatz gegangen und haben uns dort aufgehalten. Wir haben gegessen, getrunken und gespielt. Gegen 10:30 Uhr sind wir zum Tretboot gelaufen und um 11 Uhr waren wir auf dem Wasser. Wir hatten sehr viel Spaß. Gegen 11:30 Uhr waren wir wieder an Land, haben noch ein Eis gegessen und sind dann zurück zur Schule gelaufen. Gegen 13:05 Uhr waren wir dort, haben uns verabschiedet und sind zum Hort gegangen.
Elias Haustein, Klasse 6b
Klassenfahrt der O4 – Abenteuer im Erzgebirge
Am 14. Mai 2025 war es endlich so weit: Die Klasse O4 machte sich auf den Weg ins Erzgebirge. Die lang ersehnte Klassenfahrt begann! Ziel war der Filzteich bei Schneeberg. Direkt am Ufer dieses großen Teiches liegt die Jugendherberge „KIEZ“.
Nach dem Frühstück in der Schule beluden wir unseren Bus und fuhren los. Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Filzteich. Noch bevor wir unsere Zimmer bezogen, erkundeten wir den Strand und tobten auf dem Spielplatz – ein perfekter Start in die Woche!
Am Nachmittag stand ein Ausflug in die Stadt Schneeberg auf dem Programm. Besonders beeindruckend war die riesige St.-Wolfgang-Kirche. Hier gab es viel zu sehen, zu berühren und zu entdecken – und angenehm kühl war es auch, was an diesem heißen Tag sehr willkommen war. Danach schlenderten wir über den alten Marktplatz und durften mit unserem Taschengeld shoppen gehen.
Am nächsten Tag folgte das absolute Highlight der Fahrt: ein Besuch in Pöhla, wo sich die größten Zinnkammern Europas befinden. Zinn ist ein Metall, das dort bis vor einigen Jahren noch abgebaut wurde. Unser Bergführer, Ullrich Viertel – wir durften ihn „Ulli“ nennen – erwartete uns bereits und führte uns herzlich durch die beeindruckende Unterwelt.
Mit einem kleinen Zug fuhren wir 20 Minuten lang drei Kilometer tief in den Berg hinein. Ulli zeigte uns, wie früher mit einem Bohrer das Gestein abgetragen wurde – das war ohrenbetäubend laut! Auch große Bagger konnten wir erleben und wir erfuhren, wie man sich bei einem Brand unter Tage verhalten muss. Zum Abschluss genossen wir eine spannende Geschichte, die mit LED-Licht an die Felswand projiziert wurde – Gänsehaut pur! Die zwei Stunden im Bergwerk vergingen wie im Flug. Danke, Ulli! Das war wirklich ein unvergessliches Erlebnis!
Und dann war es auch schon Freitag: Koffer packen, Betten abziehen und ab zurück zur Schule. Eine wunderschöne Zeit voller Eindrücke, Abenteuer und ganz viel Spaß lag hinter uns!
René Piepenburg und die Klasse O4
Projekt Lightpainting
Am 23.5.25 haben die Klassen 5a, 6a und 6b an dem Projekt Lightpainting teilgenommen. Es ging früh am Morgen los, indem wir uns mit den Projektleitern getroffen haben. Im Keller vom Haus 35 angekommen, haben wir alle Lichter ausgemacht, uns vor einen schwarzen Vorhang gestellt und uns gegenseitig mit einer Taschenlampe angeleuchtet. Da die Kamera sehr lichtempfindlich und die Umgebung komplett dunkel war, konnte man uns erst sehen, nachdem wir mit der Taschenlampe angeleuchtet wurden. Dabei musste man still halten, damit das Bild scharf wurde.
Es war eine sehr coole Erfahrung und es hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Projektleiter, die extra aus Berlin gekommen sind.
Klasse 6b
Ein Besuch beim 3. Familientag an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz
Es ist Samstag, die Sonne scheint und verspricht einen schönen Tag.
Ich mache mich auf den Weg zum nun schon dritten Familientag an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz. Schon von Weitem höre ich Gesang und Musik und kann mich mit den anderen Besucherinnen und Besuchern an der Musik unserer philippinischen Schüler erfreuen.
Die einleitenden Worte der Schulleitung und von Frau Böttcher, der Leiterin des Kompetenz- und Medienzentrums, lassen erahnen, dass es viel zu erleben gibt.
In drei Gebäuden der Schule und auf den Wegen dorthin wird es musikalische, sportliche, praktische Angebote geben. Auch an einen Imbiss und damit Zeit zum Reflektieren und Austauschen wurde gedacht. Ich beginne im Haus 35. Wieder höre ich Musik, diesmal von Jugendlichen der Musikschule, einem Kooperationspartner der LBS. Bei einem kleinen Imbiss kann ich mich erst einmal orientieren. Elternrat und Schulförderverein umsorgten die Gäste des Festes. Alle Erlöse kamen dem Schulförderverein und somit den Kindern zugute.
Gut gestärkt beginne ich meinen Rundgang. Tolle Skulpturen zum Anfassen und Spielen zogen mich an. Ob der Elefant im Bilderrahmen oder der Troll als Murmelbahn etwas wären für die Grundschulklassen? Weiter geht’s. Zu Beginn wurde eindringlich auf den Besuch des Kellers verwiesen. Dort wurde das Fotografieren mit Assistenz für Menschen ohne Sehvermögen erklärt. Ich machte mich gemeinsam mit einer ehemaligen Schülerin auf den Weg. Spannend. Wieder etwas dazugelernt. Nun noch in die 2. Etage fahren. Die Themen „Musikonlinepass“ oder „Finde den Beat“ waren für alle Altersgruppen eine Bereicherung. Im Erdgeschoss wurde uns sehr warmherzig erklärt, wie es auch schwerstmehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, selbstbestimmt mit Farben umzugehen.
Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich mich jetzt zum nächsten Haus begeben sollte. Auf dem Weg dahin jonglierten Gäste nach Anleitung vor dem Haus 4 und vor dem Haus 3 wurde ich wieder mit Musik begrüßt. Ich sah auf einer Leine Ergebnisse von Linolschnitten flattern. Na klar, Karl Marx. Wir sind ja im Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz. Das musste ich auch ausprobieren. Im Gebäude gab es sehr viele praktische Angebote: Bildgestaltung mit Knöpfen, ein kleiner Junge zeigte mir stolz sein Traktorbild, aber auch Steine, Holz, die Verzierung kleiner Trommeln und Rasseln rundeten die Vielfalt der Angebote ab. Mit der Blindenschreibmaschine wurden Schmetterlinge tastbar auf Braillepapier gebracht. Zwei Mädchen waren sehr eifrig dabei.
Wieder rief ich mir den umfassenden Veranstaltungsplan ins Gedächtnis. Frau Böttcher hatte doch zum Line-Dance im Haus 4 eingeladen. Gerade noch pünktlich kam ich an und mit fachkundiger netter Anleitung übten Jung und Alt, Kinder mit und ohne Handicap erste Schritte. Stolz gelang es uns, nach der Musik unsere ersten Schritte zu machen.
Nach so viel Input ging ich abschießend noch in unsere Kirche auf dem Gelände. Eine Führung wollte ich nicht mehr abwarten, aber mich 10 min hinsetzen und den Orgelklängen lauschen…
Ein schöner Abschluss.
Danke allen, die diese Veranstaltung so akribisch und mit viel Herz vorbereitet haben. Schön, dass es viele interessierte Besucherinnen und Besucher gab.
Auf ein Neues, Elke Schubert
Mit allen Sinnen erleben – Unsere Klassenfahrt nach Dresden
Vom 26. bis 28. Mai 2025 begaben wir uns mit vier Schülerinnen und Schülern und ebenso vielen Erwachsenen auf eine ganz besondere Reise: eine dreitägige Klassenfahrt nach Dresden. Die Größe unserer Klasse ermöglichte intensive gemeinsame Erlebnisse, persönliche Begegnungen und viele schöne Momente – sowohl für die Kinder als auch für uns Pädagoginnen und Pädagogen.
Lernen in Bewegung: Zoo und Theater zum Anfassen. Der erste Tag führte uns in den Dresdner Zoo, wo die Kinder nicht nur Tiere wie Giraffen, Orang-Utans und Elefanten bestaunen konnten, sondern auch viel über Lebensräume, Verhaltensweisen und den Schutz bedrohter Arten lernten. Besonders beeindruckend war das Aquarium – hier wurde es ganz still, als wir Fischen und anderen Unterwasserlebewesen begegneten.
Am zweiten Tag erwartete uns ein kulturelles Highlight: eine taktile Führung durch das Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte. In diesem besonderen Format im inklusiven Setting konnte unsere Klasse Schauspiel einmal anders erleben – durch Hören, Tasten und Ausprobieren. Das Theater ermöglichte uns das Anprobieren von Kostümen und das Erkunden von großen und kleinen Requisiten vom Bagger bis zur Handpuppe. Das Highlight war der Einsatz der Windmaschine und der Konfettiregen auf der großen Bühne. Ein gelungener Abschluss war das abendliche Grillfest mit den Eltern unserer Schüler. In entspannter Atmosphäre wurde gegessen, erzählt und viel gelacht.
Auch im Alltag der Klassenfahrt wurde der Gemeinschaftsgedanke gepflegt: Gemeinsames Kochen und Essen war fester Bestandteil jedes Tages. In unserer Unterkunft – der Alten Schule Gohlis – hatten wir viel Platz, eine gut ausgestattete Küche und ideale Bedingungen für ein Miteinander auf Augenhöhe. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit großer Freude an allen Aufgaben.
Fazit: Stärkung für Kopf, Herz und Hand. Diese Erfahrung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll gemeinsames Erleben außerhalb des Schulalltags ist. Die Kinder wuchsen an den Herausforderungen des Reisens, erfuhren Neues mit allen Sinnen und stärkten ihre sozialen Kompetenzen. Für uns als pädagogisches Team war es besonders schön zu sehen, wie sich Vertrauen und Zusammenhalt in diesen Tagen weiterentwickelt haben.
Dresden hat uns nicht nur mit seiner Vielfalt beeindruckt – die eigentliche Reise spielte sich in der Gruppe selbst ab: im Staunen, Lachen, Lernen und im Miteinander.
Fanny Reinhardt
Besuch der Sonderausstellung des smac
An die Erlebnisse unserer Klassenfahrt im Erzgebirge knüpften wir, die Klasse O4, am 27. Mai 2025 bei einem Besuch im smac an. Mit dem Linienbus fuhren wir in die Innenstadt und wurden freundlich im großen Foyer empfangen. Bei einem begleiteten Besuch der Sonderausstellung „Silberglanz und Kumpeltod“ zeigte uns Sabine Lienen-Kraft anhand einiger, für uns ausgewählter Ausstellungsstücke, wie eng das Erzgebirge und die Menschen miteinander verbunden sind: Wir machten selbst Wind wie im Bergwerk, entdeckten mitten im Sommer Weihnachtspyramiden, konnten das „Arschleder“ sogar selbst anziehen und Werkzeuge, Grubenlampen und Bergmannssymbole betrachten und taktil erkunden. So erkannten wir bei vieles von unserer Besichtigung des Bergwerks auf der Klassenfahrt wieder: einen Hunt, unterschiedliche Steine, den Eingang eines Stollens: das sogenannte Mundloch. Und auch viel Neues erklärte uns Sabine, zum Beispiel warum die Ziege so wichtig war für die Menschen im Gebirge: sie ist genügsam und vielseitig. Um viele Eindrücke reicher tauchten wir ins städtische Treiben ein, stärkten uns bei einem Mittagessen in der Innenstadt und fuhren mit dem Bus erschöpft aber froh zurück zur Schule.
Unser Filmprojekt
Stellt euch vor, ihr sitzt in der Schule und die Lehrerin kommt nicht zum Unterricht. Das brachte uns auf die Idee, in diesem Jahr im Wahlbereich Digitale Medien ein großes Projekt zu starten, und zwar wollten wir einen Film erstellen mit genau diesem Szenario. Wir hatten die Idee einen Horrorfilm zu erstellen, und taten dies dann auch. Im September begannen wir mit dem Schreiben des Drehbuchs, und im Dezember begannen wir dann mit dem Drehen des Films. Bis Mai drehten wir dann aller zwei Wochen und dann fingen wir langsam an mit dem Schneiden. Zum Drehen nutzten wir ein Klassenbuch, einen roten Stift, Taschenlampen und natürlich die Klappe sowie die Filmkamera und einen schwarzen Stift für die Klappe. Auch ein Mikrofon hatten wir im Gepäck. Wir drehten im Haus 2 im Zimmer 108, im Schulflur, auf dem Schulhof, im Lehrerzimmer und hinter dem Haus 2 an der Treppe. Als Horror -Lehrerin meldete sich Annalina und die drei Schüler waren Fabian, Jonah und Julian. Johanna hatte ihren Platz an der Kamera gefunden und Noah und Zuzanna haben gefallen an der Klappe gefunden. Bei diesem Projekt unterstützten uns Herr Fitus, Kai und Sebastian, wir alle hatten großen Spaß!
Das Digitale-Medien-Team
(Fabian, Johanna, Annalina, Noah, Zuzanna, Jonah und Julian)
Wandertag zur Bäckerei Herzstück
Am 05.06.2025 zogen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und O1 die Wanderschuhe an. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg durch die Wiesen und Felder nach Rottluff. Immer wieder machten wir bei kleineren Zwischenstopps lustige Spiele. Nach fast 4 km Weg konnten wir unser Ziel schon erschnuppern: die Bäckerei „Schäfer’s Herzstück“. Jeder bestellte sich am Tresen etwas Leckeres und bezahlte es anschließend selbst. Es gab Kuchen, belegte Brötchen und erfrischendes Eis. Unter einem Sonnenschirm machten wir es uns erstmal bequem bevor wir alle die große Kletterspinne daneben in Beschlag nahmen.
Die Zeit verging viel zu schnell und schon bald mussten wir unseren Heimweg antreten. Dieser verlief entlang der Baustelle für die neue Fahrradbrücke über die Kalkstraße. Dort gab es viele spannende Geräusche zu entdecken.
Danach ging es über abenteuerliche Wege, wo wir sehr achtsam einen kleinen Abhang hinunterbalancieren mussten, wieder zurück zur Schule. Der letzte Teil des Weges hatte es in sich, denn wir wanderten bei schönstem Sonnenschein bergauf.
Gemeinsam freuten wir uns, als es endlich geschafft war. Die 7 km lange Runde kam uns allen – durch die vielen neuen Eindrücke und das fröhliche Miteinander – gar nicht so lang vor. Deshalb haben wir uns ganz fest vorgenommen: Im neuen Schuljahr gehen wir’s wieder mal gemeinsam an.
Die Klassen 5a und O1 (mit Frau Zahn, Frau Thöse und Frau Wündisch)
Der Anne-Frank-Projekttag
Am 12.06.2025 fand der Anne-Frank-Projekttag statt. An diesem Schultag sammelten sich die 8. und 9. Klassen im Haus 21 im Raum 300. Der Projekttag war am 12.06., weil an diesem Tag Anne Frank Geburtstag hatte. Der Projekttag begann 7:45 Uhr und endete 13:05 Uhr, also ging er 6 Schulstunden lang.
In der ersten Stunde schauten wir alle zusammen einen Film über das Leben von Anne Frank an und sprachen dann darüber. Danach teilten wir die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe beschäftigte sich damit, wie sich Anne Frank gefühlt haben muss. Die zweite Gruppe beschäftigte sich mit dem Versteck von Anne Frank und der dort noch lebenden Menschen. Die dritte Gruppe wollte etwas über die Helfer der Menschen herausfinden. Nachdem wir die Gruppen eingeteilt hatten, gab es eine kurze Pause und jede Gruppe ging in ein anderes Zimmer, um dort in Ruhe arbeiten zu können. Die nächsten vier Schulstunden arbeiteten die Schüler in ihren Gruppen an ihren Themen.
In der sechsten Stunde sollte jede Gruppe ein fertiges Produkt vorstellen. Gruppe 1 (Gefühle von Anne Frank) stellte ein fiktives Interview mit Anne Frank dar.
Die zweite Gruppe (das Versteck) hat die einzelnen Etagen des Verstecks aus Lego nachgebaut. Außerdem haben sie den Grundriss des Hauses und einen kleinen Film, auf dem man den Dachboden sieht, gezeigt.
Zum Schluss hat die 3. Gruppe (Helfer) ein Lapbook über die Helfer vorgestellt. Zu jedem der sechs Helfer wurde ein Steckbrief präsentiert. Am Ende gab es eine kleine Überraschung. Wir konnten ein Button mit Zitaten von Anne Frank mitnehmen.
Wir fanden alle, es war eine sehr schöne Idee an so einem Tag einen Projekttag durchzuführen. Allen hat es Spaß gemacht, Informationen über dieses eigentlich nicht so schöne Leben von Anne Frank, ihrer Familie und Freunden heraus zu suchen und die Ergebnisse vorzustellen.
Jonah (9a)
„Auf dem Bauernhof, da ist was los!“
„Ja, was ist denn da eigentlich so alles los?“, fragten sich die SchülerInnen der Klasse M2 im letzten Schuljahr. Darauf sollten sie nicht nur eine, sondern viele Antworten erhalten. Denn das Thema hatte sich die Klasse gemeinsam mit den Pädagogen zu Ihrem Jahresprojekt gemacht.
Und da kam er auch schon vorbeigetuckert mit seinem Traktor, unser „Bauer Schmidt“, eine freundliche Person (Puppe -Maskottchen) mit ausgeprägt sächsischem Dialekt, eben wie es sich für einen sächsischen Bauern gebührt. Schon von weitem hörten wir ihn kommen, wenn ein lautes Traktorengeräusch ertönte. Immer dann wurde der Bauer von der Klasse mit einem tollen Lied begrüßt: „Wir gehen heut auf den Bauernhof“
Ein keckes grünes Hütchen auf dem Kopf und einen lustigen Spruch auf Lager, so begrüßt er jeden der Schüler immer, wenn es im Unterricht um den Bauernhof ging. Was konnte man nicht alles von Bauer Schmidt erfahren, welche Obst- und Gemüsesorten er anbaut, was man daraus herstellen kann, welche Tiere auf seinem Hof wohnen, welche Eigenschaften sie haben, welche Produkte von ihnen hergestellt werden können und so einiges mehr. Sogar eigene Tischsprüche hatte Bauer Schmidt zum Erlernen mitgebracht- sehr lehrreich und ein ganz schön hohes Level, Herr Schmidt! Aber kein Problem, gefühlte 1000x aufgesagt oder auf dem Talker angehört… da läuft die Sache rund!
Und so kam eine Sorte Obst oder Gemüse nach der anderen an die Reihe, Bauer Schmidt hatte immer alles zum Anfassen und zum Kosten vorbei. Hatten wir erstmal über eine Sache gesprochen, wurde im Werkunterricht das Entsprechende dazu gebastelt und die Krönung war dann immer unsere Hauswirtschaftsstunde. Ihr werdet es nicht glauben, Bauer Schmidt ging sogar mit uns einkaufen und zeigte uns, welche Produkte vom Bauernhof kommen und wo man die bei Edeka finden kann. War das ein aufregendes Erlebnis jede Woche. Und dann- ein Schmaus, wenn wir die eingekauften Leckereien zubereiteten und anschließend kosten durften. Da tropfte so manchem der Zahn! Die Hauswirtschaftsstunden waren ein echtes Highlight und daher sehr begehrt! Jeder bekam sogar ein eigenes Kochbuch. Und was wären Köche ohne Schürzen? Da gibt es Mamas wie Frau Korb. Die sticken jedem Kind den eigenen Namen darauf – so sind sie unverwechselbar, unsere Köche! Danke!
Im zweiten Halbjahr stellte uns der Bauer seine Tiere vor, was für ein Gegacker und Geschnatter, Geblöke und Gegrunze. Dafür sorgten auch die aufgenommenen Tierstimmen auf unseren Talkern, die natürlich von allen Kindern bedient werden konnten. Jedes Tier wurde gebastelt und manchmal waren es gar lustige Geschöpfe…Bauer Schmidt hatte eben einfach mega Ideen. Und all diese Tiere…das konnten wir damals noch nicht wissen, landeten schließlich in unserem eigenen kleinen Bauernhof, den wir am Ende des Schuljahres voller Stolz aus mitgebrachten Kisten hergestellt hatten.
Manche Kinder wippten fast aus ihren Rollstühlen vor Lachen heraus, wenn im Musikunterricht wiedermal eine Kuh sang: “Hallo, du,du,du…“ oder Kater Kasimir um die Ecke bog, die Sau grunzte oder das Schaf auf der Weide blökte.
Schließlich bastelten unsere Lehrer alle diese Sounds zu einem kleinen Medley zusammen, denn unsere Eltern sollten schließlich auch was davon haben! Und dann gab es den krönenden Abschluss:
Ein Besuch auf dem Bauernhof- ein gemeinsamer Wandertag mit Schülern und Eltern auf den Roesslerhof in Burkhardtsdorf!
Besser konnte das Wetter nicht mitspielen-schließlich waren WIR unterwegs! Herrlicher Sonnenschein, fröhliche Gesichter und jede Menge Tiere sollten diesen Tag für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Kaum waren wir angekommen, hieß es erstmal:
Gemütliches Ankommen und ein kleiner Snack zum Frühstück auf der Picknickwiese neben dem Spielplatz. Dann kam aber auch schon Bauer Steffen, um uns zum Käsezubereiten einzuladen. Es war schon ein „harter“ Job, aus der Milch und den Zutaten solange zu rühren, bis sich eine Art Wackelpudding entwickelte. Aber schließlich waren viele fleißige kleine und große Helferlein am Werk! In der Wartezeit ging es dann zum Rundgang über den Hof.
War das ein Spaß. Die jungen Kälbchen zu streicheln und die nasse, kleine, raue Zunge auf der Hand zu fühlen…Franz lachte fröhlich in sich hinein. Auch Sarah, Sten und Franz trauten sich ganz schön nah heran. Endlich konnten sie die viel besprochenen Tiere einmal richtig lebendig erleben.
Und noch spannender wurde es dann im Kuhstall. „Iiiiiih, hier stinkt es!“, stellte Sarah erschrocken fest-na klar, den Geruch hatten wir bei all unseren Stunden nie ins Klassenzimmer transportieren können, das kann man nur auf einem richtigen Bauernhof schnuppern. Aber dann wurde so manch einer richtig mutig, auch Mamas und Papas trauten sich an die Kühe heran und erfuhren sogar noch viel Wissenswertes über den Melkvorgang. Wann kann man denn schon mal eine richtige Kuh-Nase streicheln? Alles wurde natürlich im Bild festgehalten, man will sich ja gern erinnern. Schließlich ging es wieder hinein, um den Käse fertigzustellen. Und ganz wichtig- die Abholung unseres Bergkäses getauft namens „Bauer Schmidt“ wird Sten mit seiner Mama im September übernehmen. Bis dahin muss der Käse reifen. Wir hingegen machten es uns anschließend so richtig auf unseren Picknickdecken gemütlich, schlemmerten unser herrliches Mitbringbuffet-ein großes Dankeschön an alle- und ganz zum Schluss gab es noch ein kleines Programm. Wir rockten nochmal kräftig mit der Gitarre los und zeigten den Eltern, was wir alles in diesem tollen Schuljahr gelernt hatten, in einem bunten Medley von Tier- und Bauernhofsongs. Als Dankeschön bekam jedes Kind einen selbstgebastelten kleinen Bauernhof mit all den Tieren, die im Werkunterricht entstanden sind. Was für ein wunderschöner Tag für alle!
Ina Steinke-Haupt im Namen der Klasse M2 und deren Eltern
Hurra wir schlafen in der Schule
Am Dienstag, den 17.06.2025 sind in den Sonnlandpark gefahren. Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zuerst zum Busbahnhof und dann zum Sonnenlandpark gefahren.
Am besten hat uns der Rutschenturm, das Kettenkarussell und das Rutschboot gefallen. Zum Glück gab es auch Schatten.
Am Nachmittag sind wir zurück in die Schule gefahren und abends haben wir gegrillt. Einige unserer Eltern sind auch gekommen.
Nachdem unsere Eltern gegangen waren, haben wir noch eine Nachtwanderung durch das Schulgelände unternommen. Nach der Nachtwanderung sind wir schlafen gegangen, aber es war noch lange nicht Schluss.
Am Morgen sind wir um 7:00 Uhr aufgestanden und wollten zusammen frühstücken, aber unser Essen war weg. Es lag über Nacht draußen auf dem Fensterbrett und wurde wahrscheinlich von Waschbär & Co. gefressen. Wir sind dann nochmal einkaufen gegangen
Am selben Tag hatten wir noch einen KI-Workshop.
Geschrieben von der Klasse 6B
Skifahren im Sommer – unsere gemeinsame Abschlussfahrt nach Oberhof
Am Montag den 16.06. trafen wir uns 07:45 Uhr am Haus 35. Anschließend haben wir unser Gepäck und die Skisachen in den Schulbus geräumt. Danach sind wir 2 Stunden nach Oberhof gefahren. Zwei Leute durften bei Frau Hiller mitfahren. Als wir im Hotel angekommen sind, haben wir an der Rezeption unsere Schlüssel für die Zimmer bekommen und haben danach die Taschen aus den Autos geholt. Anschließend hatten wir erst mal eine Dreiviertelstunde Zeit um uns einzurichten. Dann gab es Mittagessen – Reis mit Hähnchen und Tomatensoße. Nach einer kurzen Pause sind wir mit Frau Pauly vom Förderverein ein Stück auf der „Allee der Olympiasieger und Weltmeister“ spazieren gegangen und haben auch die ersten Bilder gemacht. Weiter ging es ein Stück auf der alten Naturrodelbahn. An der Jugendschanze angekommen, konnten wir sogar beim Training zuschauen und hörten die Jugendlichen über unsere Köpfe hinwegfliegen. Zurück in Oberhof waren wir noch in einem kleinen Wintersportmuseum bis wir dann zurück zum Hotel gelaufen sind, denn alle wollten noch im Hotelpool schwimmen. Nach dem Duschen gab es dann Abendbrot. Gut gestärkt kamen Annalina, Elias, David, Fr. Hiller Fr. Fengler und Lee-Ann auf die Idee, sich nochmal die Füße zu vertreten. Als alle wieder da waren, fielen wir schlussendlich komplett ausgepowert und todmüde ins Bett.
(von Lee-Ann und Annalina)
Am zweiten Tag trafen wir uns früh um 8 Uhr zum Frühstück. Da für Paul und Annalina am Ende dieser Woche auch die Schulzeit vorüber sein würde, zogen sich die beiden anschließend mit Frau Hiller zurück, um sich auf ihre Abschlussrede vorzubereiten. Alle anderen erfuhren inzwischen, wie ihre letzte Unterrichtswoche ablaufen wird.
Dann haben wir unsere Rucksäcke gepackt und sind zur Skihalle gefahren. Auf dem Parkplatz angekommen, hat sich unser Schulbus zwischen den Autos der mehrfachen Gesamtweltcupsiegerin Julia Taubitz und dem Weltmeister Max Langenhan sehr wohl gefühlt.
Jetzt lernten wir auch unseren Skilehrer Andi kennen. Bei sommerlichen Temperaturen haben wir nun schwitzend unsere warmen Hosen, Anoraks, dicken Socken sowie Mütze, Schal und Handschuh angezogen und sind in die kalte Halle (-4°C) rein.
Andi hat mit uns einige Erwärmungsübungen gemacht. Und dann standen wir nach über einem Jahr wieder auf Skiern und sind in der Loipe gefahren.
Nach 2 Stunden war das Skitraining vorbei und wir sind aus der kalten Halle raus und zurück zum Hotel.
Dort gab es ein leckeres Mittagessen Am Nachmittag erwartete uns dann wieder Andi, diesmal zu einer Sportstättentour.
Zuerst waren wir an der Rodelbahn. Dort hat er uns viel über die Entwicklung des Wintersports in Oberhof und die Wettkämpfe erzählt. Weiter ging es zu den Sprungschanzen, wo wir über 700 Treppenstufen hochgeschnauft sind. Dann mussten sich einige Treppenläufer die Füße im Bach abkühlen. Zum Schluss fuhren wir noch ans Biathlonstadion und haben so Einiges über die Geschichte des Biathlons erfahren. Damit endete auch die Sportstättentour. Im Hotel wartete schon das Abendbrot auf uns. Und auch an diesem Abend sind wir müde und kaputt ins Bett gefallen.
(von Elias und David)
Am Mittwoch wurden wir ebenfalls um 7:20 Uhr geweckt, denn 10:00 Uhr, gefühlt gleich nach dem Frühstück, haben wir uns wieder mit Andi in der Skihalle getroffen und darüber gesprochen, was wir am Vortag gelernt hatten. Auch wurden wir darauf hingewiesen, dass wir sehr vorsichtig in der Halle sein müssen, weil mit uns auch noch die Nationalmannschaften Tschechiens und Polens am Start sind. Nach einer Erwärmung haben wir dann das Bremsen und Fallen wiederholt. Das hat Elias sehr ernst genommen und dabei einen Skischuh zerlegt. Während der kurzen Mittagspause im Hotel musste er deshalb auch noch ein Sportgeschäft aufsuchen und konnte sich zum Glück dort ein Paar andere Schuhe ausleihen. So ausgestattet, ging es wieder in die Skihalle zur zweiten Einheit. Jetzt haben wir gründlich den Schneepflug geübt. Denn nur wer den beherrschte, durfte zum Abschluss die 2 km Hallenrunde fahren.
Das haben sich Paul, Elias, Franzi, Lee-Ann und Annalina getraut.
Am Abend haben wir Bowling gespielt. Dabei hatten alle viel Spaß. Später bekamen wir dann noch Urkunden, Erinnerungsmedaillen und ein kleines Andenken.
(von Nele, Emily und Franzi)
Am letzten Tag unserer Klassenfahrt standen einige sehr früh auf, um noch vor dem Frühstück im Pool abzubaden. Nach dem Frühstück wurden die letzten Sachen in die Koffer gepackt. Zum Schluss haben wir uns musikalisch beim Restaurantpersonal für das schöne und leckere Essen bedankt. Als wir dann alles fertig hatten, haben wir die Zimmerschlüssel abgegeben und sind zurück zur Schule gefahren und nach 2 Stunden Fahrt gut angekommen.
Es war eine tolle Klassenfahrt, in der uns klargeworden ist, dass Ski-Fahren doch Spaß machen kann. Wir hoffen, dass auch weiterhin Klassen diese Möglichkeit haben werden.
Besonders bedanken möchte sich die Klasse 8/9b bei Frau Pauly und Andi, unserem Ski-Lehrer.
(von Paul)
Ein unvergesslicher Besuch in der Gießerei Lößnitz
Projekt Soundwalk – Musik einmal anders
Am 24. Juni 2025 erlebten unsere Schüler Elias, John und Hetam einen außergewöhnlichen Tag, der ihre Wahrnehmung auf eine neue, faszinierende Weise herausforderte. Im Rahmen des Projekts „Soundwalk“, initiiert durch den Verein Buntmacher:innen e.V. und dem Künstler Jonas Urbat, besuchten sie die Gießerei Lößnitz. Dieser Besuch war weit mehr als eine gewöhnliche Besichtigung – er bot den Schülern eine einzigartige Erfahrung, die sie auf allen Ebenen ansprach und sowohl ihre taktile Wahrnehmung förderte als auch ihre Neugierde weckte.
Der Soundwalk ist ein innovatives Konzept, das Kunst und Technik auf eine besondere Weise miteinander verbindet. Dem Künstler und Musikproduzenten Jonas Urbat gelingt es dabei, Klänge aus Natur und Industrie herauszufiltern und sie zu einer musikalischen Komposition zu verarbeiten.
Max Jankowski, Geschäftsführer der Gießerei Lößnitz, erklärte den Schülern zunächst den Prozess der Metallgießerei. Die Schüler durften Modelle aus der Produktion ertasten und einen echten Schutzanzug anprobieren, um das Gefühl für die Arbeit in der Gießerei direkt körperlich zu erfahren. Das machte den Schülern sichtlich Spaß.
Anschließend ging es zu einem Rundgang durch die Fabrik, in der sehr hohe Temperaturen herrschten. Der Lärm der Maschinen und die Vibrationen der Anlagen wurden durch die akustischen und taktilen Elemente des Projekts erlebbar gemacht. Elias, John und Hetam zeigten sich voller Neugier und stellten zahlreiche Fragen.
Darüber hinaus fand Hetam das große Mikrofon und die Kopfhörer von Jonas Urbat überaus interessant, die für die Aufnahmen genutzt wurden. In einem ruhigeren Raum gab für ihn die Möglichkeit, diese auszuprobieren, was ihm große Freude bereitete.
Ein weiteres Highlight war die Begleitung des Projekts durch die Moderatorin Kristin Hendinger vom MDR Kultur. In einem Interview hatten die Schüler die Gelegenheit, ihre Eindrücke und Erfahrungen zu teilen. Sie zeigten sich sehr begeistert über den Besuch und die Erlebnisse, die sie sammeln konnten.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Besuch in der Gießerei Lößnitz für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis war. Die Schüler nahmen nicht nur wertvolle Einblicke in die Welt der Gießerei, sondern entwickelten auch ein tieferes Verständnis für den kreativen und technischen Prozess, der hinter den Produkten steckt. Der interaktive Austausch mit den Fachleuten vor Ort und die Möglichkeit, durch eigenes Erleben zu lernen, machten diesen Tag zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren dieses Projekts: dem Verein Buntmacher:innen e.V., der durch seine Kreativität und Leidenschaft diese Veranstaltung möglich gemacht hat, sowie dem Künstler Jonas Urbat, dessen Vision und Engagement den Schülern eine neue Perspektive auf Kunst und Technik eröffneten. Ein herzlicher Dank auch an Max Jankowski und das gesamte Team der Gießerei Lößnitz für die Einblicke in die Gießerei und das unvergessliche Erlebnis, das den Schülern dadurch ermöglicht wurde.
Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis, welches zu einem späteren Zeitpunkt in der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz vorgestellt werden wird.
Mit Lanze, Minnesang und Felsenstoß – Ein ritterlicher Tag für alle
Inklusives Sportfest der besonderen Art, begleitet von der bundesweiten Aktion „Ich steh auf“ als Zeichen für Demokratie und Vielfalt
Am Mittwoch, den 25.06.2025 verwandelte sich unsere Schule in eine mittelalterliche Arena. Unter dem Motto „Ritterspiele“ fand unser diesjähriges Sportfest statt, bei dem die Schülerinnen und Schüler aus allen Schulbereichen (Grundschule, Oberschule und geistige Entwicklung) gemeinsam mitwirkten.
Um 08:30 Uhr eröffnete unser Schulleiter Herr Theiss zusammen mit unserer Sportlehrerin und Hauptorganisatorin Frau Kühnert das Spektakel. Bei warmen Temperaturen und bester Stimmung traten acht gemischte Gruppen gegeneinander an, um auf Punktejagd zu gehen.
Neben Lanze halten und zielen, Minnesang mit Sprinteinlage und Felsenstoßen auf dem Sportplatz, konnte man sich in der Turnhalle in einem Geschicklichkeitsparcours und beim Kräftemessen im Tauziehen beweisen.
Mit einem Steckenpferd gingen die Ritter und Ritterinnen im Haus 4 auf Streifzug und überwanden verschiedene Hindernisse. Zudem lernten sie im Lazarett, ganz wie die Feldärzte und Feldärztinnen im Mittelalter, wie man kleinere Wunden versorgt.
Besonders beeindruckend waren der große Ehrgeiz und das Miteinander. Die Kinder und Jugendlichen unterstützten sich gegenseitig, meisterten ihre Aufgaben im Team und feuerten sich lautstark an.
Am Ende des Tages setzte sich mit einem knappen Vorsprung die Gruppe 4 in der Teamwertung durch. Die stolzen Siegerinnen und Sieger wurden nicht nur mit einer Urkunde geehrt, sondern erhielten zusätzlich den feierlichen Ritterschlag durch den Schulleiter.
Auch in der Einzelwertung konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Die Auszeichnungen erhielten die Schülerinnen und Schüler im feierlichen Rahmen am letzten Schultag.
Parallel zum Sportfest beteiligte sich unsere Schule auch an der bundesweiten Aktion „Ich steh auf – Schulen für Demokratie und Vielfalt“. In einer gemeinsamen Geste stellten sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sichtbar hinter die Werte des respektvollen Miteinanders, der Gleichberechtigung und der Vielfalt.
Mit Kreativität, Teamgeist und klarer Haltung wurde dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird.
Traditionell wurden wir an diesem Tag durch eine Klasse des Dr.-Wilhelm-André-Gymnasiums unterstützt. Frau Schädlich und ihre Schülerinnen und Schüler waren als wichtige Begleitung in den Gruppen und an den Stationen eingeteilt. Allen hat der Tag riesige Freude bereitet.
Herzlichen Dank den Organisatorinnen und Organisatoren, Helferinnen und Helfern und Lehrkräften.
IGEL-Preise 2025
Klasse M2
Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse M2 haben sich in dem Schuljahresprojekt zum Thema "Auf dem Bauernhof, da ist was los!" sehr engagiert. Sie zeigten ausgesprochenes Interesse an den jeweiligen Lernangeboten und arbeiteten in ihrem jeweiligen Lernniveau intensiv an allen Themen. Dabei brachten sie u.a. auch eigene Materialien zum Befühlen von zu Hause mit. Sowohl in den Fächern Grundlegender Unterricht als auch in Hauswirtschaft, Musik und Werken zeigten sie deutlich, welche Fähigkeiten sie entwickeln können und erstellten zudem mit viel Spaß und Freude ihre eigene Fühlkiste zum Thema.
Mia Alissia Teich, Kl. M1
Mia ist ein aufmerksames, neugieriges und begeisterungsfähiges Mädchen,
das im Schuljahr 2024/2025 enorm über sich hinausgewachsen ist.
Orientierung & Mobilität
Mia ist allein im Schulhaus unterwegs – vor einem Jahr noch undenkbar, heute ganz normaler Alltag. Aus ihrer intrinsischen Motivation heraus, Dienste und Wege allein zurückzulegen, konnte Mia sehr schnell an Selbstständigkeit im Schulalltag
gewinnen. Sie orientiert sich im Haus 35 über alle Etagen und findet ihren Klassenraum, und alle anderen wichtigen Zimmer. Das Einüben von
Orientierungspunkten, Wegen und Problemlösungen gab Mia ein riesiges Vertrauen in sich selbst. Mit viel Mut und Ausdauer bewegt sie sich mittlerweile vollkommen selbstständig im Schulhaus. So kann sie zum Beispiel allein das GTA Klavier aufsuchen und den Klassenbuchdienst (inklusive Auf- und Zuschließen der Türen sowie Finden des richtigen Fachs) ausführen.
Schreiben & Lesen
Mia liest und schreibt Punktschrift – ein riesiger Erfolg in kurzer Zeit. Innerhalb eines Schuljahres lernte Mia, die Braille-Buchstaben A, L, M, I, O und K zu lesen sowie mit der Punktschriftmaschine zu schreiben. Sie zeigt besonders beim Lesen eine große Freude und Ausdauer. Fleißig liest Mia ganze Leseblätter und wendet das Prinzip, Laute zu Silben und Wörtern zusammenzufügen, blitzschnell an.
Klasse O3
Die Klasse hatte in diesem Schuljahr sehr viele ungeplante Lehrer- und damit
Bezugspersonenwechsel. Den vier Schülern Carlo, Alexander, Max und Luca
sowie die Schülerin Olesia ist es obgleich gelungen, sich immer wieder im
Rahmen ihrer Möglichkeiten offen gegenüber neuem Personal zu zeigen.
Sich vertrauensvoll auf unbekannte Erwachsene und Situationen einzulassen
und daran zu wachsen, ist ein erklärtes längerfristiges pädagogisches Ziel.
Somit waren die vielen Wechsel für die Schüler und das Team in der Kürze der Zeit sehr herausfordernd.
Meike Kurze, Kl. 5a
Meike hat in sehr kurzer Zeit mit großem Fleiß gelernt, die Blindenvollschrift zu lesen und zu schreiben. Mittlerweile kann sie kleinere Texte auch schon einzeilig viel sicherer lesen und macht wöchentlich Fortschritte.
Auch nach dem Förderunterricht (2x/Woche) und in der Freizeit wird sie nicht müde, das Lesen weiterhin zu üben. Damit ist Meike auch für ihre Mitschüler ein großes Vorbild.
Theatergruppe „Die Füchse“
Über ein Jahr hat die Theatergruppe jeden Dienstag geprobt, Texte gelernt, und sich mit den einzelnen Sehenswürdigkeiten auseinandergesetzt, Bewegungen auf der Bühne einstudiert und getanzt. Die Kinder lernten miteinander, unterstützten sich beim Tanzen oder gaben sich kleine Tipps wie man z.B. seine Stimme verändern kann. Zu jedem Stück gehören Requisiten. Also gestalteten die Kinder gemeinsam mit den anderen Schülern der Grundschule und ihrer Kunstlehrerin die schönen Sehenswürdigkeiten. Die Theaterkinder zeigen Freude am Theaterspielen und das erlebten wir bei der Premiere des Stücks „Eine Reise durch Chemnitz“ am 16.04.2025. Für die meisten kleinen Darsteller war es das erste Mal, dass sie auf so einer großen Bühne vor so viel Publikum standen. Für den Fleiß, den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung erhält die Theatergruppe den IGEL-Preis.
Noah Efferenn, Kl. 9a
Noah hat sich in Klasse 9 in seinem Arbeits- und Lernverhalten positiv entwickelt. Hausaufgaben hat er meist erledigt.
Zudem hat er in Klasse 9a den Weg zu seinem Praktikumsplatz (Landeshilfsmittelzentrum Dresden) erlernt und geübt, so dass er selbständig den Weg bewältigen konnte.
Frau Carolina Bossow, FSJlerin in der Primarschule
Frau Carolina Bossow absolvierte im Schuljahr 2024/25 ein Freiwilliges Soziales Jahr Pädagogik an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Förderzentrum Chemnitz. Sie unterstützte die Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen überwiegend im Grundschulbereich. Engagiert, motiviert und flexibel zeigte Frau Bossow sich auch bei Einsätzen in der Oberschule.
Bemerkenswert sind Frau Bossows Gewissenhaftigkeit, ihre Verlässlichkeit, ihre Leistungsbereitschaft und ihr Fleiß. Frau Bossow zeigte Eigeninitiative und arbeitete sich innerhalb kürzester Zeit in die schulischen Abläufe ein. Mit ihrem freundlichen, umsichtigen und hilfsbereiten Auftreten war sie stets ein geschätzter Teil des Kollegiums.
Die Schülerinnen und Schüler schätzten vor allem ihre ruhige, besonnene Art und ihre Hilfsbereitschaft. Frau Bossow hatte auf Schülergruppen einen ausgleichenden Einfluss und brachte ihr Wissen und Können zum Beispiel bei einem Projekttag zum Klöppeln ergänzend in den Unterricht ein.
Frau Heike Nestler, Schulsozialarbeiterin
Frau Nestler setzt sich mit großem Engagement für ein positives Schulklima und ein respektvolles Miteinander ein. Gemeinsam mit dem Schülerrat und den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern trägt sie wesentlich dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler an unserer Schule gehört, ernst genommen und unterstützt fühlen. Dabei begegnet sie allen – ob Lernenden oder Mitarbeitenden – mit großer Offenheit und Hilfsbereitschaft und steht auch bei persönlichen Anliegen mit Rat und Tat zur Seite.
Darüber hinaus ermöglicht sie jedes Jahr die Teilnahme am Sommercamp, bei dem Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit Jugendlichen anderer Förderschulen erlebnisreiche Tage verbringen und neue Kontakte knüpfen können.
