Die Augenblicke ­čĹÇ

Jahreshauptversammlung des F├Ârdervereins mit Wahl

Die Jahreshauptversammlung ist als Versammlung aller Mitglieder die Gelegenheit, sich in
offener Runde zur Arbeit des F├Ârdervereins auszutauschen.

Zu unserer diesj├Ąhrigen reinen Pr├Ąsenz-Veranstaltung am 26.04.2023 konnten wir wieder viele
unserer Kolleginnen und Kollegen sowie einige Eltern begr├╝├čen.

Zwei Sch├╝ler, die ├╝ber ein Angebot der Mozart-Gesellschaft aktuell kostenfrei w├Âchentlich eine
Stunde Klavierunterricht erhalten, er├Âffneten die Veranstaltung.

Nach den Berichten und dem Abschluss des vergangenen Gesch├Ąftsjahres erfolgte die Wahl des
Vorstandes und Beirates.

Vorstand:

  1. Diana Stephani (1. Vorsitzende)
  2. Kai Grusa (2. Vorsitzender)
  3. Ines Hetzel (Kassenwartin)
  4. Antje Fengler (Schriftf├╝hrerin)

Beirat:

  1. Ina Reichert
  2. Anja Pfaffenzeller
  3. Ivonne Grusa
  4. Annett Seidel

In dieser Zusammensetzung aus Kolleginnen aus allen Schulteilen sowie ehemalige Absolventen
der Schule, wobei auch die Sichtweisen erwachsener Betroffener einbezogen werden, unterst├╝tzen
wir auch weiterhin die Bildung und Pers├Ânlichkeitsentwicklung unserer Sch├╝lerinnen und
Sch├╝ler.

Langj├Ąhrige Bem├╝hungen um eine Vernetzung von Schulleitung, Elternrat und F├Ârderverein
zeigen neue Knospen. Ebenso geh├Ârt ein aktiver Sch├╝lerrat dazu.

Wir bedanken uns bei allen Unterst├╝tzern, sowohl in der Organisation und Durchf├╝hrung, bei
Sponsoren und Ideengebern, die alle f├╝r unsere gemeinsamen Ziele arbeiten. Nachfolgende Artikel
geben einen Einblick in das Leben und Lernen an unserer Schule im vergangenem Schuljahr.

Gern auch weiter so!

Der Vorstand

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├ťber die Arbeit des Elternrates

Der Elternrat hat im Schuljahr 2022/23 seine Hauptaufgabe darin gesehen, alle
Eltern, aus allen Schulbereichen besser zu vernetzen und somit erreichbar zu
machen. Uns ist es wichtig, allen M├Âglichkeiten zu schaffen, auf einfache Weise,
miteinander in Austausch zu kommen. Gerade bei Problemen, die nur Eltern unserer
einzigartigen Kinder haben, ist es sinnvoll auf Erfahrungen anderer zur├╝ckgreifen zu
k├Ânnen. Wir wollen dieses Elternpotential an Wissen nicht ungenutzt lassen. Wir
m├Âchten als Eltern f├╝r andere Eltern und dar├╝ber hinaus auch f├╝r alle Interessierte da
sein. Denn gemeinsam sind wir stark!

Somit sind wir seit dem Schuljahr 2022/23 unter unserer eigenen E-Mailadresse
erreichbar.
elternrat(at)lbs.lernsax.de

Die Vernetzung sehen wir als wachsenden Prozess, mit dem Ziel, dass wir f├╝r
unsere Kinder an der LBS die bestm├Âglichen Grundlagen f├╝r ihre Zukunft
mitgestalten. Dabei ist uns ein partnerschaftlicher Austausch mit der gesamten
Schule, der Schulleitung, den Lehrkr├Ąften und P├Ądagogen, den Sch├╝lern und allen
Eltern wichtig.

Wir wollen aber auch den Eltern aus der Inklusion die M├Âglichkeit geben mit uns
in Kontakt treten zu k├Ânnen. Ein weiteres gro├čes Potential sehen wir in der
Zusammenarbeit mit unserem F├Ârderverein und wir sind zudem auch offen f├╝r
andere interessante Vernetzungsm├Âglichkeiten z.B. mit Vereinen, Verb├Ąnden oder
Institutionen.

Eltern, die sich gerne aktiv mit beteiligen m├Âchten, Ideen und Anregungen
haben, sind bei uns im Elternrat immer herzlich willkommen.

Der Elternrat der Landesschule f├╝r Blinde und Sehbehinderte

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Der erste Schultag

Endlich war es soweit! Lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Mit Freude und Aufregung
kamen wir ins Haus 4 und nahmen in der ersten Reihe Platz. Gespannt folgten wir dem Programm
der Grundsch├╝ler und der Festrede durch Herrn Theiss.

Nach der Festveranstaltung besuchten wir mit Frau Liebert und Frau Wolf das Klassenzimmer im
Haus 16. Da gab es vieles zu entdecken. Wir packten zum ersten Mal den Ranzen ein und dann
kamen auch schon unsere Eltern mit der hei├č ersehnten Zuckert├╝te. Es wurden viele Fotos
geschossen und dann war der erste Schultag auch schon geschafft.

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Different People e.V kl├Ąrt auf

Am Mittwochvormittag zwischen 7:45 und 13:05 besuchten Heiko, Conni und Aylin vom
Different People e.V die 7.- 10. Klasse der LS f├╝r Blinde und Sehbehinderte. Der Different
People e.V ist ein Verein der f├╝r s├Ąmtliche Personen, die eine andere Geschlechtsidentit├Ąt
oder Sexualit├Ąt besitzen. Ihr Ziel ist es, Beratungen oder auch Treffen anzubieten. Auch
Workshops wie in unserem Fall werden angeboten. Wir haben uns in einer Kennenlernrunde
vorgestellt und Informationen ├╝ber uns mitgeteilt. Anschlie├čend haben wir uns in 4 Gruppen
per Zufallsprinzip aufgeteilt. Jede Gruppe hatte die Aufgabe zu einem Plakat, auf der eine
Sexualit├Ąt stand, Vorurteile, Definition und bekannte Pers├Ânlichkeiten aufzulisten. Nach
einer kleinen Auswertung und Erg├Ąnzung in der gro├čen Runde spielten wir „Ich bin der Sex“,
wo wir zu uns einen passenden anderen Begriff finden sollten. Ein Beispiel: eine Person sagt:
„Ich bin der Sex – wer passt zu mir?“ Daraufhin haben sich zwei Leute gemeldet und haben
die W├Ârter Verh├╝tung und Liebe beigetragen. Derjenige, der die Frage gestellt hat, sucht sich
nun ein passendes Wort aus wie zum Beispiel das Wort Liebe und dann geht es wieder von
vorn los. Nach diesem Spiel haben wir geraten, welche Sexualit├Ąt Heiko, Conni und Aylin
vertreten. Wir durften unsere Tipps abgeben. Damit haben wir verdeutlicht, dass man einen
Menschen leicht in Schubladen steckt, nur wegen seiner Herkunft oder auch Kleidung. Das
hat einige von uns nachdenklich gestimmt. Als letztes haben wir eine anonyme Fragerunde
gestartet, in der wir alles fragen durften, was uns auf der Seele brennt. Am Ende des Tages
haben wir den Workshop noch ausgewertet und unser Feedback gegeben. Ein
aufschlussreicher Tag!

Celine Pfister 9b

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Ein aufregender Tag im Land der
B├╝cher

Am Mittwoch, den 31. August 2022, waren die Klassen 6 und 7 zu einer F├╝hrung in der
Stadtbibliothek Chemnitz im Tietz.

Als wir in der Innenstadt angekommen waren, gingen wir in die Stadtbibliothek.

Erst wurden wir von vier Mitarbeiterinnen der Bibliothek begr├╝├čt und dann in zwei Gruppen
aufgeteilt.

Als n├Ąchstes haben wir uns Kinder- und Jugendb├╝cher angesehen, danach wurde uns erkl├Ąrt, wie
eine Bibliothek aufgebaut ist.

Im Anschluss durften wir die Online-Angebote ausprobieren, z.B. das Brockhaus-Lexikon und uns
wurde gezeigt, wie man online ein Buch ausleiht.

Sp├Ąter gab es noch ein „B├╝cher-Casting“. Aus f├╝nf B├╝chern konnten wir Sch├╝ler unser
Lieblingsbuch heraussuchen, gewonnen hat „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas
Steinh├Âfel.

Zum Schluss durften wir noch ein bisschen in den B├╝chern st├Âbern und haben am Spielew├╝rfel
ger├Ątselt und gespielt.

Es war sch├Ân in der Stadtbibliothek. Die Auswahl an Medien war sehr abwechslungsreich. Uns
hat der Spielew├╝rfel besonders gefallen. Auch die Sprachausgabe hat uns Spa├č gemacht, weil wir uns
verschiedene Sprachen anh├Âren konnten.

Wir fanden den Tag sehr spannend und interessant, weil auch viele von uns das erste Mal in
einer Bibliothek waren.

Die Klasse 6/7b

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Bericht ├╝ber den Opernbesuch

Am 19.09.2022 fuhren die Klassen 6a und 6/7b ins
Opernhaus nach Chemnitz mit dem Bus 31.

Dort angekommen h├Ârten wir uns das St├╝ck „Die
Moldau“ von Bedrich Smetana an. Die Auff├╝hrung
dauerte ca. 70 Minuten.

Uns begleiteten Frau H├Âtzeld, Frau Fengler und
Frau Kauer.

Die Instrumente Klarinette; Geige; Pauke; Harfe
und Triangel wurde uns einzeln vorgestellt, da sie in
dem St├╝ck mitgespielt haben.

Da wir in den Reihen 1 bis 3 sa├čen, konnten wir
alles besonders gut verfolgen.

Gegen 11.30 Uhr fuhren wir zur├╝ck zur Schule.

Nach diesem Tag summen wir bestimmt alle die
Melodie der Moldau.

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Das Getreideprojekt der Klasse 2a/ 3b

Im Sachunterricht lernten wir die 5 Getreidearten kennen und konnten als erstes
viele verschiedene Produkte kosten.

Dabei waren zum Beispiel: Haferflocken, Cornflakes, Kn├Ąckebrot, Kekse und
Brot.

Danach haben wir uns die Getreidepflanzen Roggen, Weizen, Gerste, Mais und
Hafer genauer angeschaut und gemerkt, dass alle anders aussehen.

Die Merkmale, der Anbau und die Nutzung sind unterschiedlich.

Nachdem wir das Wichtigste gelesen und aufgeschrieben haben, fuhren wir mit
dem Schulbus zur „Rolle-M├╝hle“. Dort erkl├Ąrte und zeigte uns eine Mitarbeiterin, wie
die M├╝hle funktioniert. Die Aufgabe der M├╝hle ist es die Getreidek├Ârner zu Mehl zu
mahlen.

Aus dem Mehl haben wir in der Lehrk├╝che viele kleine Pizzen gebacken.

Sie schmeckten uns sehr lecker.

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Eine Musikreise nach Italien

Schon in meiner fr├╝hen Kindheit bemerkte meine Familie, dass Musik, besonders der Gesang,
meine gro├če Leidenschaft ist. In der Grundschule bekam meine Klasse die M├Âglichkeit
Cellounterricht zu nehmen, wodurch wir drei Mal beim Traumkonzert in der Chemnitzer Stadthalle
auftreten durften. 2019 beendete ich jedoch diesen Unterricht, um mich vollst├Ąndig auf den Gesang
zu fokussieren. Von da an hatte ich kleinere Auftritte in der Schule oder im privaten Umfeld, bis ich
im Sommer 2021 das erste Mal mit zur Musizierwoche auf Schloss Colditz fahren durfte. Dort spielte
ich hauts├Ąchlich Cello, bekam aber auch die M├Âglichkeit, erstmalig einen Song mit
Orchesterbegleitung zu singen, was f├╝r mich eine unvergessliche Erfahrung war. Bereits im n├Ąchsten
Jahr durfte ich diese wiederholen und bekam die Einladung zu einer Musikreise nach Italien im
September 2022, bei welcher ich mit 3 weiteren jugendlichen Musikern und 2 Mentoren, welche ich
schon aus Colditz kannte, sowie meiner Musiklehrerin Frau Kauer teilnehmen durfte.

W├Ąhrend der 5-t├Ągigen Musikreise kamen wir bei Gastfamilien, deren Kinder ebenfalls mit auf
Schloss Colditz waren, unter und hatten insgesamt 5 kleine Konzerte in Trento und Rovereto, bei
welchen ich sang, aber auch vereinzelt Cello spielte. Daneben hatten wir unz├Ąhlige sch├Âne und
lustige Momente innerhalb der Gruppe, wie beispielsweise das erste gemeinsame Abendessen am
Anreisetag. Unser erstes Konzert fand in einem kleinen Theater statt und wurde von uns und einem
anderen Duett f├╝r eine Grundschule gespielt. Anschlie├čend spielten wir unsere St├╝cke in einem
Seniorenheim in Rovereto und schlenderten sp├Ąter durch die Stra├čen der Kleinstadt. An unserem
zweiten Tag besuchten wir eine Oberschule und durften dort einen Teil des Deutschunterrichts
mitgestalten. Nach dem Mittagessen folgte dann eine kleine Wanderung durch die Berge, bevor am
Abend ein Hauskonzert bei Kaela, der Hauptorganisatorin, stattfand. Am Vormittag des n├Ąchsten und
gleichzeitig letzten Tages stand unser ├Âffentliches Konzert an, welches unser letztes auf dieser Reise
war. Danach fuhren wir als Abschluss an den nahegelegenen Gardasee und lie├čen den Tag und die
Reise ausklingen, bevor es am n├Ąchsten Tag wieder zur├╝ck nach Sachsen ging.

Ich bin sehr dankbar daf├╝r, dass ich die Chance hatte, mit auf diese sch├Âne Musikreise zu fahren.
Ohne den Cellounterricht und die st├Ąndige Unterst├╝tzung von Frau Kauer w├Ąre das alles nicht
m├Âglich gewesen.

Larissa Fritzsche

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Besuch im Amerika-Tierpark

Am 21.09.2022 sind wir mit der Klasse 6a und einigen Lehrern nach Limbach in den Amerika
Tierpark gefahren. Um 10:00 Uhr waren wir da. Wir wurden von der Leiterin begr├╝├čt und danach
sind wir zu den Pinguinen gegangen und haben gesehen, wie sie gef├╝ttert wurden. W├Ąhrenddessen
wurde uns etwas ├╝ber die Pinguine erkl├Ąrt. Danach durften wir die Alpakas durch den Park f├╝hren. Im
Anschluss gingen wir zu dem Leoparden und wir in Streichelzoo. Dort konnten wir die Ziegen und
Hasen streicheln. Au├čerdem befand sich im Gehege auch ein Truthahn. Danach waren wir bei den
Eseln. Hier gab sogar ein kleines Eselfohlen, dass sich von uns streicheln lie├č. Die Nasenb├Ąren
f├╝tterten wir mit lebendigen Mehlw├╝rmern! Am Ende sahen wir noch eine Schildkr├Âte und ein
Entenk├╝ken. Zum Abschluss durften wir eine Schlange anfassen, die sich glatt und fest anf├╝hlte. So
ging dieser Tag im Amerika Tierpark zu Ende.

Sch├╝ler 7a

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Er├Âffnung des Kompetenz- und Medienzentrums

Was lange w├Ąhrt …
… wird endlich gut: Am 24.09.2022, einem herrlichen
Sp├Ątsommertag, wurde das Kompetenz- und Medienzentrum der Landessschule f├╝r Blinde
und Sehbehinderte in Chemnitz ganz offiziell und feierlich er├Âffnet.

Der Schulleiter Michael Theiss begr├╝├čte in der Aula zahlreiche G├Ąste aus dem
S├Ąchsischen Staatsministerium f├╝r Kultus, dem Landesamt f├╝r Schule und Bildung, aus der
Wladimir-Filatow-Schule Leipzig, ehemalige und amtierende Lehrkr├Ąfte aus der Landesschule
Chemnitz und deren Kooperationseinrichtungen f├╝r die inklusive Beschulung sowie viele
Sch├╝lerInnen und deren Eltern. ├ťber die lange und nicht immer ganz einfache
Entstehungsgeschichte des KMZ konnte Frau Schubert als Landesfachberaterin im
F├Ârderschwerpunkt Sehen eindrucksvoll berichten. Dabei wurde deutlich, dass es vieler
Ideen und pragmatischer Entscheidungen bedarf, um den besonderen p├Ądagogischen
Bed├╝rfnissen sehbehinderter und blinder Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler gerecht zu werden und
sie ggf. auch an ihren wohnortnahen Schulen inklusiv zu begleiten. Dies brachten ebenfalls
viele Stimmen aus der Praxis, die Erfahrungsberichte von SchulleiterInnen, (ehemaligen)
Sch├╝lerInnen und deren Eltern zum Ausdruck. Da die Abk├╝rzung KMZ am Haus 21 auch bei
„unseren Sch├╝lerInnen“ f├╝r unsichere Blicke sorgt, besch├Ąftigte sich die Klasse 8a im
vergangenen Schuljahr mit der Frage „Was ist eigentlich das KMZ?“. Der dabei entstandene
Film, in dem viele Facetten des Leistungsspektrums abgebildet werden konnten, wurde
w├Ąhrend der Feierstunde erstaufgef├╝hrt.

„Wir m├╝ssen nicht nur handeln, sondern auch tr├Ąumen, nicht nur planen, sondern auch
glauben.“ Dieser Kalenderspruch von Anatole France war letztlich der Aufh├Ąnger f├╝r die
KMZ-Leiterin Marie B├Âttcher, in die weitere Zukunft des KMZ zu blicken. Und so sollen
k├╝nftig gegl├╝ckte Inklusion an weiterf├╝hrenden Schulen, der Ausbau von
Schulungsangeboten f├╝r Sch├╝ler und Eltern sowie Lehrer-Fortbildungen, die Nutzung eines
3D-Druckers mit 2 Druckk├Âpfen, das Erstellen von Video-Tutorials bei technischen
Problemen und barrierefreien Themenkisten zu bestimmten Unterrichtsinhalten nicht nur
Traum, sondern gut geplante Wirklichkeit sein. F├╝r die musikalische Umrahmung des
Festaktes sorgten die beiden ehemaligen Sch├╝lerinnen Emma und Laura.

Im Anschluss bestand f├╝r alle Besucher die M├Âglichkeit, sich an verschiedenen Stationen
einen Einblick in die Arbeit des Kompetenz- und Medienzentrums zu verschaffen. Dabei
konnte man u.a. erfahren, weshalb Schnippsgummis und Stecknadeln im
Mathematikunterricht unerl├Ąssliche Helfer sein k├Ânnen, wie Schwarzschrift zu Punktschrift
wird, warum farbiger Leim ins Federk├Ąstchen geh├Ârt oder wie Buchstaben auf dem
Bildschirm zu tanzenden Punkten werden. Gro├čes Interesse gab es ebenfalls f├╝r die
Herstellung taktiler Unterrichtsmedien mittels 3D-Druck und das eigene Erfahren von
Auswirkungen von Sehbehinderung und Blindheit im Schulalltag. Beim Rundgang wurde f├╝r
alle Besucher deutlich, dass die Herstellung von spezifischen Medien und Arbeitsmaterialien
f├╝r das Lernen unter den Bedingungen von Blindheit und Sehbehinderung eine
zeitaufw├Ąndige und kostenintensive Angelegenheit ist, bei welcher an vielen Stellen auch
kreatives Geschick notwendig ist. Zudem konnten die G├Ąste bei ihrem Rundgang ein
detaillierteres Bild f├╝r die Notwendigkeit und Qualit├Ąt der Arbeit des Kompetenz- und
Medienzentrums erhalten.

Nach einem Imbiss im Haus 4, w├Ąhrenddessen auch vielf├Ąltige M├Âglichkeiten des
fachlichen und pers├Ânlichen Austauschs bestanden, hielt Prof. Dr. Thomas Kahlisch einen
Fachvortrag zum Thema „Medienvielfalt und Lesespa├č aus dem dzb lesen“. Darin kam
wiederholt zum Ausdruck, dass die ab 2025 geforderte Barrierefreiheit f├╝r s├Ąmtlichen
Medien im Bildungsbereich eine enorme Herausforderung darstellt. Die Medienzentren der
Bundesl├Ąnder haben in diesem Zusammenhang eine gewichtige Funktion, indem sie taktile
und elektronische Medien bereitstellen und f├╝r den Unterricht in der inklusiven Beschulung
verleihen. Zudem erfolgen im bundesweiten Arbeitskreis der Medienzentren regelm├Ą├čige
Abstimmungen f├╝r Richtlinien zur barrierefreien Gestaltung von digitalen Lernangeboten.
Dar├╝ber hinaus sind aber auch die p├Ądagogische Expertise und der Test durch Betroffene
unentbehrlich – Bereiche, die das Kompetenz- und Medienzentrum der Landesschule f├╝r
Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz unterst├╝tzend beitragen kann.

Die im Anschluss stattfindende Mitgliederversammlung des VBS Sachsen rundete den
gelungenen Tag ab. Der bisherige Landesvorstand wurde durch folgende Personen abgel├Âst:
Michael Theiss, Heike Sch├Ąfer und Janet Liebtanz (Landesschule f├╝r Blinde und
Sehbehinderte Chemnitz) sowie Tina Hantsch (SFZ Chemnitz).

Allen Beteiligten an der Er├Âffnungsfeier danken wir auf diesem Wege ganz herzlich und
w├╝nschen dem neugew├Ąhlten VBS-Landesvorstand alles Gute f├╝r seine Arbeit.

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Orgelf├╝hrung

Am Freitag, dem 07.10.2022 ging es f├╝r die 8a und 9b auf in die Schlosskirche nach Chemnitz.
Nach der ersten Stunde haben wir uns versammelt und sind gemeinsam mit dem Bus in Richtung
Schlosskirche gefahren. – Nach einem kleinen Fu├čmarsch kamen wir auch schon an der Schlosskirche
an. Dort empfangen hat uns die Organistin Sabine Petri. Anschlie├čend nahmen wir direkt vor einem
rotblauen, franz├Âsischen Modell einer Orgel Platz – Sabine Petri hat uns auch ein kleines St├╝ck
vorgespielt. Nach diesem wundersch├Ânen Musikst├╝ck unterhielten wir uns ├╝ber den Aufbau der
Orgel. Im Innern der Orgel befanden sich riesige Blasebalge, durch die durch ein Rohr die verschieden
gro├čen Orgelpfeifen aus einer Blei- Zinn Legierung angespielt werden k├Ânnen. Insgesamt besitzt die
Orgel 2828 Orgelpfeifen. Diese k├Ânnen verschiedenste Instrumente imitieren. Zuletzt durften wir
selbst noch einen Blick in das Innere der Orgel werfen und anschlie├čen auch selbst mal spielen. Nach
einer guten Stunde machten wir uns zu Fu├č wieder auf den R├╝ckweg. 11:30 waren wir wieder zur├╝ck
an der Schule – Originell.

(Celine Pfister, 9b im November 2022)

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Herbstfest – Die Klassen 5-10 dieses Jahr beim Walden e.V.

Outdoortag statt Schule – klasse! So war der Tag 2018 auf der K├╝chwaldwiese hinterm
Kosmonautenzentrum empfunden worden.

Die Wiederholung 2022 f├╝r die Klassen 5 – 9 am 10.10.22 in Euba beim Walden e.V. hatte ebenso
das Gl├╝ck mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Die gute Betreuung bei den Stationen
f├╝hrte dazu, dass alle Stationen f├╝r jeden zum Erlebnis wurden.

Beim „Bogenschie├čen“ ist beim Zielen eben die K├Ârperhaltung und Koordination der Finger
wichtiger als das das Sehen, bei der „Slackline“ das Vertrauen zu den Mitsch├╝lern, die Hilfestellung
leisteten. Bei den „Gruppenaufgaben“ musste die Gruppe gemeinsam arbeiten: sich absprechen und
sich auf eine L├Âsung einigen. Das Highlight war das Backen der selbst belegten Pizzen in einem extra
Pizzaofen. Eine alte riesige Kabelrolle diente als ├╝bergro├čer Stehtisch f├╝r das gemeinsame Essen.

F├╝r die Stationen war ausreichend Zeit, doch beim Essen wurde die Zeit dann doch f├╝r einige
relativ eng. Die An- und Abreise f├╝r ├╝ber 50 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sowie und P├Ądagogen mit dem
├ľPNV war mit jeweils ca. 1 Stunde Fahrzeit m├Âglich, aber auch zeitaufwendig und etwas
abenteuerlich. Schlie├člich will jeder p├╝nktlich nach Hause und die Taxifahrer nicht warten
m├╝ssen.

So war das Herbstfest beim Walden e.V. f├╝r die einen etwas stressig, f├╝r die anderen h├Ątte es
anspruchsvoller sein k├Ânnen – f├╝r alle war an bei Sonnenschein ein sch├Ânes Erlebnis.

D. Stephani

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Auf den Spuren von Goethe und Schiller: Eine Woche in der Stadt der Dichter und
Denker

Da wir uns in diesem Schuljahr im Rahmen des Deutschunterrichts sehr intensiv
mit Schiller und Goethe besch├Ąftigen, fuhren wir vom 10.10.-13.10.2022 auf eine
spannende Exkursion nach Weimar, w├Ąhrend welcher wir einen guten ├ťberblick ├╝ber
die Zeit des Sturm und Drang und der Weimarer Klassik bekamen.

Schon im Voraus bereiteten wir, jeder zu einem anderen Thema, verschiedene
Vortr├Ąge vor, die wir dann direkt an den jeweiligen Orten gehalten haben.

Am Montag starteten wir um 07.30 Uhr unsere Reise nach Weimar. Nach einer
dreist├╝ndigen Zugfahrt und der Ankunft im Hostel, welches wir sehr gem├╝tlich
fanden, begaben wir uns auf den Jacobfriedhof und in die Jakobskirche, in welcher
einige von uns bis nach oben in den Turm stiegen. Anschlie├čend liefen wir zum
Historischen Friedhof, schauten uns die F├╝rstengruft an, in der sich unter anderem
auch Schillers und Goethes letzte Ruhest├Ątten befinden. Die Russisch-Orthodoxe-
Kirche, welche 1806 als Grabkapelle f├╝r die russische Gro├čf├╝rstin Maria Pawlowna
errichtet wurde, schauten wir uns ebenfalls an. Nach ein wenig Freizeit bestaunten
wir die Stadtkirche St. Peter und Paul, in der sich die Grabst├Ątte von Anna Amalia
befindet und lie├čen sp├Ąter den Abend gemeinsam ausklingen.

Zu Beginn des 2. Tages fuhren wir zur Gedenkst├Ątte Buchenwald, wo wir zuerst
einen Film ├╝ber das Konzentrationslager gezeigt bekamen und anschlie├čend an
einer sehr informativen, aber auch emotionale F├╝hrung teilnahmen. ├ťber den
gesamten Zeitraum, in welchem wir uns direkt mit den schockierenden Umst├Ąnden
der Menschen dieses Konzentrationslagers befassten, umgab uns ein sehr
bedr├╝ckendes Gef├╝hl. Wir alle wurden nachdenklich und brauchten etwas Zeit, um
diese schwerwiegenden Eindr├╝cke zu verdauen. Dennoch war dieser Vormittag
definitiv eines der Highlights auf dieser Exkursion.

Nach mehreren Stunden Freizeit, in der wir unter anderem auch Zeit genau
daf├╝r hatten, besichtigten wir am sp├Ąten Nachmittag das Schillerwohnhaus und
besuchten, nach einem leckeren Abendessen beim Italiener, die Vorstellung
„Goethes geheimer Auftrag“ im Theater im Gew├Âlbe.

Am Mittwoch besichtigten wir zun├Ąchst das Gartenhaus von Goethe, welches
uns mit seiner erstaunlichen Gr├Â├če sehr ├╝berraschte. Daran anschlie├čend spazierten
wir durch den wundersch├Ânen Park an der Ilm, wo wir uns von den vielen
spannenden Eindr├╝cken der letzten beiden Tage entspannen konnten. Erholt und
neugierig besichtigten wir die Anna-Amalia-Bibliothek und schauten uns nach etwas
Freizeit Goethes Wohnhaus an. Daraufhin durften wir uns erneut ein Theaterst├╝ck
ansehen, dieses Mal jedoch im Nationaltheater, wo das St├╝ck „Meister und
Margarita“ von Michail Afanassjewitsch Bulgakow aufgef├╝hrt wurde. Mit diesem
weiteren H├Âhepunkt endete unser interessante Exkursion voller kultureller Erlebnisse
und wir fuhren am Folgetag wieder zur├╝ck nach Chemnitz.

Damit lagen nun drei sehr sch├Âne Tage mit zahlreichen Ausfl├╝gen und neuen
Eindr├╝cken hinter uns, welche uns viel Spa├č machten.

Larissa Fritzsche, 10a

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Was macht man gleich im Kraftwerk?

Der Oktober hat viele sch├Âne Tage stimmtÔÇÖs? Der letzte Schultag vor den ersten Ferien des
Schuljahres ist einer davon. Traditionell auch ein wichtiger Termin im Kalender unserer Sch├╝lerinnen
und Sch├╝ler. Das Herbstfest des Schulf├Ârdervereins. Wir waren zu Besuch bei Frau Wolf und ihrem
Team. Beim letzten Besuch, vor 2 Jahren, drehte sich alles um die Kartoffel. Auch dieses Mal waren
wieder kulinarische H├Âhenfl├╝ge angesagt, aber es bestand auch f├╝r jeden die M├Âglichkeit ein
selbstgefertigtes Andenken herzustellen. Wie auf den Fotos erkennbar, gab es verschiedene kleine
Schmuckelemente f├╝r das Fenster oder das Regal zur Auswahl.

Wer schon mal in der K├╝che ausgeholfen hat, wei├č Bescheid. Aktive K├Âche und Backk├╝nstler
erkennen nat├╝rlich sofort, dass hier das Rezept f├╝r einen leckeren Teig steht. In den Katakomben des
Kraftwerks wurden Igelbr├Âtchen gebacken. Diese haben nicht nur lecker geduftetÔÇŽ

Also ihr seht, es gab viel Kurzweil und sch├Âne Anregungen f├╝r schlechtes Wetter. Die Basteleien
und die verschiedenen M├Âglichkeiten sich ein Schmuckst├╝ck selbst zu gestalten, kamen bei allen
Kindern gut an. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und lie├čen die Kreativit├Ąt ihrer
Sch├Âpferinnen und Sch├Âpfer erkennen. Herzlichen Dank an das Team vom Kraftwerk Chemnitz e.V.
und

nat├╝rlich an unseren F├Ârderverein!!!

Uwe Wanzek

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Sport, Spa├č, Spiele ┬ş Unser Goalballtag 2022 mit
seinen H├Âhen und Tiefen

Lange mussten wir auf diesen Tag warten! Wir halfen mit
ihn sorgf├Ąltig zu planen und zu organisieren. Am 23.11.2022
war es dann endlich soweit und unser j├Ąhrlicher Goalballtag der
Oberstufe konnte wieder in der Turnhalle stattfinden.

Schon gegen 7:00 Uhr trafen die ersten Sch├╝ler der
Klassen 9b und 10a ein, um den Kuchen- und Fr├╝hst├╝cksbasar
aufzubauen und damit f├╝r das Fr├╝hst├╝ck vieler Sch├╝ler zu
sorgen. Ab 7:30 Uhr str├Âmten dann auch alle anderen Klassen
in die Turnhalle. Die Stimmung war von Anfang an gut und alle
waren voller Motivation f├╝r die bevorstehenden Spiele. Gegen
8:00 Uhr kamen wir alle in der Halle 1 zur offiziellen Begr├╝├čung
und Teameinteilung zusammen. Bald darauf begannen die
ersten Spiele in Halle 1 und 3.

Der absolute H├Âhepunkt dieses Tages fand jedoch gegen
10:30 Uhr statt: Das Landesfinale gegen Leipzig, f├╝r welches
lange und hart trainiert wurde. Die gesamte Oberstufe, unter
ihnen auch der Nationalspieler Oliver H├Ârauf, der schon bei den
Paralympics teilgenommen hatte, sahen dabei zu, wie unsere
Schulmannschaft f├╝r den Einzug ins Bundesfinale 2023 gegen
das Leipziger Team k├Ąmpfte. Sie alle feuerten unsere
Mannschaft kr├Ąftig an. In der Halbzeitpause stand es 9:5 f├╝r
uns. Es sah nach einem klaren Sieg aus! Doch in der 2.
Halbzeit holten die Gegner stark auf und gewannen schlie├člich
ganz knapp mit 13:12.

Dennoch sind wir sehr stolz auf unsere Schulmannschaft,
denn sie haben eine hervorragende Leistung gebracht und
waren dem Gewinner des Bundesfinales 2022 nur denkbar
knapp unterlegen. Wir w├╝nschen Leipzig alles Gute bei der
Verteidigung des Titels im n├Ąchsten M├Ąrz.

Ein weiteres Highlight fand schlie├člich eine Stunde sp├Ąter,
gegen 12:15 Uhr statt. Die Klasse 10a hatte zu einem
Lehrerspiel aufgerufen, wof├╝r sich 8 Lehrer meldeten und
gegeneinander antraten. An dieser Stelle m├Âchten wir uns auch
noch einmal ganz herzlich bei den Lehrern bedanken, die uns
dieses spannende und auch lustige Goalballmatch bescherten
und unter denen einige gro├če Talente entdeckt wurden. Am
Ende gewannen „Die 4 Jungen Glorreichen“ 15:8 gegen das
Team „SMS“ (Sport Macht Spa├č).

Abschlie├čend fanden die Siegerehrungen f├╝r die Teams
aus Halle 3, sowie aus Halle 1 und des Lehrerspiels statt.

Trotz unserer knappen Niederlage gegen Leipzig erlebten
alle einen sehr sch├Ânen Goalballtag mit vielen spannenden
Spielen, motivierten und starken Sportlern und jeder Menge
Spa├č. Es war wieder einmal ein sehr tolles Sportevent an
unserer Schule, welches uns bestimmt noch l├Ąnger im
Ged├Ąchtnis bleiben wird.

Larissa Fritzsche, Klasse 10a

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Der Gl├╝cksbus zu Besuch

Am Mittwoch, den 29.11. 2022, kam der auff├Ąllig bunte
Doppelstockbus des mobilen Suchtpr├Ąventionsprojektes „GL├ťCK
SUCHT DICH“ an unsere Schule.

Die Sch├╝ler der Klassen 7a, 6/7b, 8a, 9a durften an diesem
sachsenweiten Projekt teilnehmen.

Im Bus gab es 8 Stationen auf zwei Ebenen zu den Themen Gl├╝ck,
Pers├Ânlichkeit, Sucht und Konsum.
Wir Sch├╝ler haben das Angebot aktiv genutzt. Es war f├╝r alle sehr
interessant zu erfahren, was Gl├╝ck und Sucht hei├čt, sowohl im positiven
als auch im negativen Sinn.

Wir nehmen daraus mit, das Gl├╝ck s├╝chtig machen kann, aber auch
Sucht f├╝r manche Menschen Gl├╝ck bedeutet.

Es war ein sehr interessanter Tag f├╝r uns alle.

Klasse 7a und 8a

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Wann ist Weihnachtszeit?

von der Klasse 4b

Wann ist wohl Weihnachtszeit?

Wenn es drau├čen t├╝chtig schneit.

Wenn wir N├╝ssen knacken,

wenn wir Pl├Ątzchen backen.

Wenn die Pyramide sich dreht

und ein Festessen auf dem Tische steht.

Wenn Weihnachtsmusik erklingt

und jeder Kinderpunsch trinkt.

Wenn die Weihnachtsgeschenke unterm Baum liegen

und Rentiere durch die L├╝fte fliegen.

Wenn wir unsere guten Gedanken lenken

sowie Zeit und Liebe verschenken.

Wenn alle Welt sich freut,

ja dann ist Weihnachtszeit.

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Bericht ├╝ber den Vorlesewettbewerb

Am 09.12.2022 hatte die Klasse 6a ihren lang angek├╝ndigten
Vorlesewettbewerb. Es wurde aus tollen B├╝chern vorgelesen, z.Bsp.: Astrid
Lindgren: Die Gebr├╝der L├Âwenherz oder von Robert Arthur: Die drei ???. Alle gaben
sich viel M├╝he, aber blo├č einer konnte der Gewinner werden. In der Jury sa├čen Frau
Amthor und Johanna Kormos (Gewinnerin von 2021). Am Ende des Wettbewerbs
konnte sich Seline Baumann den 1. Platz mit 25 Punkten holen, Julian Seifert hat es
mit 24 Punkten auf den 2. Platz geschafft und Jack Frenzel kam mit 21 Punkten auf
den 3. Platz. Nach der Siegerehrung bekam Seline einen Schokoladenpokal und es
wurde noch ein Gruppenfoto auf dem Schulgang geschossen.

Wir sind schon gespannt, wer der Gewinner vom n├Ąchsten Jahr sein wird.

Klasse 6a

Am 07.02.2023 war es soweit: Der Vorlesewettbewerb ging in die zweite Runde. Um
15:30 Uhr kamen wir an. Ich war sehr aufgeregt. Wir setzten uns alle auf unsere Pl├Ątze.
Zuerst lasen wir unseren bekannten Text. und im Anschluss den unbekannten. Danach hat
sich die Jury beraten. Es war wirklich knapp, aber ich habe leider nicht gewonnen. Wir haben
als Dankesch├Ân ein Buch geschenkt bekommen. Es war eine sehr spannende Erfahrung.

Seline Baumann, Klasse 6a

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Weihnachtskonzert 2022

Vor langer Zeit, als Chemie noch im Haus 16 unterrichtet wurde, h├Ârte ich w├Âchentlich
nachmittags bereits ab den Herbstferien Weihnachtslieder. Der Chor probte bekannte und neue
St├╝cke, immer wieder. Denn f├╝r das gro├če Konzert musste alles bestens vorbereitet sein. …

Nach 2 Jahren Pause wegen Corona fand am 09.12.22 nun wieder in unserem Festsaal – Haus 4 –
ein Konzert statt, bei dem das Publikum so richtig in Weihnachtsstimmung kam.

Daf├╝r sorgten unser Schulchor „Chor der Sterne“, das Hornquartett der Robert-Schuhmann-
Philharmonie Chemnitz, Instrumentalgruppen unserer Grundschule, unsere Solistinnen Larissa,
Samantha, Frau Steinke-Haupt mit Annemarie, xxx , die Pianistin Emi Suziki und der Chor
„Kaleidoskop“. Das Lied dieses Chores „Happy Day“ klang mir noch lange im Ohr, zumal es ein
ehemaliger Sch├╝ler war, der in den vielf├Ąltigsten Varianten stimmlich das Publikum verbl├╝ffte und
mitriss.

Frau Kauer, Frau M├╝ller-Gr├Ąbe als Chorleiterinnen und Organisatorinnen, Frau Reichert und Frau
Alt an der Ton- und Lichttechnik, Frau Unger am Cello, die Ausgestaltung des Festsaales, die
Gestaltung und Verteilung der Einladungen ├╝ber den „Wahlbereich Medien“ haben Anteil an dieser
Veranstaltung.

Der Saal war voll. Wir begr├╝├čten viele Bekannte des Chores „Kaleidoskop“, ehemalige
Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler und Kolleginnen unserer Schule sowie Eltern, Lehrerinnen, unsere
Schulleitung und Interessierte. Vielen Dank f├╝r den Beitrag in der Spendenbox.

Die weihnachtliche Vorfreude ist gelungen.

Diana Stephani

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Weihnachten „in Familie“/ Klasse U3

Im Dezember 2022 war es soweit. Im letzten Jahr unserer Unterstufe konnten wir mit
unseren Eltern und Geschwistern endlich einmal gemeinsam eine Klassenweihnachtsfeier
starten, diesmal gab es keine Einschr├Ąnkungen. Und so wurde unsere Einladung von den
Familien wohlwollend angenommen.

Wir machten uns nat├╝rlich gr├╝ndlich Gedanken, wie wir unsere Eltern an diesem Tag
├╝berraschen k├Ânnen. Etwas Besonderes sollte es sein.

„Vielleicht sollten wir unseren Eltern einmal vorstellen, wie der Advent bei den Tieren
gefeiert wird.“ Geschwind suchten wir uns zum Lied vom Advent tolle Kost├╝me von Maus,
Hase, Spatz und B├Ąr aus dem Kost├╝mfundus heraus und dann ging es eifrig ans Proben. Den
ganzen Dezember verbrachten wir damit. Doch endlich war unser Singspiel auff├╝hrungsreif.
Nun mussten wir uns nur noch eine sch├Âne weitere Attraktion einfallen lassen f├╝r unsere
Feier. Und da kam uns die IdeeÔÇŽ

Man k├Ânnte doch in bunt zusammengew├╝rfelten Gruppen von Eltern und Sch├╝lern
kulinarische Leckereien zubereiten und diese dann gemeinsam verzehren. Und damit es
auch wirklich bunt gew├╝rfelt zugeht, bereiteten wir f├╝r alle Teilnehmer Lose vor wie in einer
richtigen Tombola. Das sollte spannend werden.

AmÔÇŽ war es dann endlich soweit. Eltern, Geschwister, ja sogar die Gro├čeltern waren bei
einigen gekommen. Voller Spannung verfolgten sie unser sch├Ânes Singspiel. Es gab gro├čen
Beifall f├╝r die Akteure. Dann wurde gelost, denn schlie├člich wollten wir gemeinsam backen
und Leckereien zubereiten. All, die die gleiche Farbe hatten, waren zusammen in einer
Gruppe. Das war vielleicht ein Spa├č, da konnte man sich so richtig gut kennenlernen in den
zusammengew├╝rfelten Teams. Die einen bereiteten Weihnachtskekse vor, die anderen
r├╝hrten einen Weihnachtsquark ein, weihnachtliche Obst-Schokoladenspie├če wurden
zubereitetÔÇŽ einfach nur lecker, was da alles auf unserem Buffet stand. Und das Sch├Ânste
dabei war, dass sich alle so gut miteinander verstanden und der Spa├č an erster Stelle
stand.

Nun denn, das Buffet wurde er├Âffnet und die Schlemmerei konnte losgehen. Guten
Appetit! Doch was war das?

Es klopfte an die Balkont├╝r. Hatten wir jemanden vergessen einzuladen?

Ach nein, es war doch Weihnachten und der Weihnachtsmann stand vor der T├╝r! Ein
richtig echter Weihnachtsmann mit tollen Geschenken. Die Herzen der Kinder schlugen
h├Âher, das Essen war nicht mehr so interessant. „Wann bin ich dran?“, fragte Sarah. Auch
Sten und Franz konnten es kaum erwarten. Jeder musste dem Weihnachtsmann eine
Kleinigkeit darbieten und dann erhielt er ein Geschenk. Strahlende Kinderaugen!!!!

Voller Fr├Âhlichkeit und in guter Atmosph├Ąre klang dieser sch├Âne Vormittag aus. Alle
waren begeistert und die Gro├čeltern von Franz fragten gleich nach der n├Ąchsten FeierÔÇŽund
die kommt ganz bestimmt!

Ina Steinke-Haupt im Namen der Klasse U3 und des P├Ądagogenteams

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Weihnachtsprojekte 2022

Die Weihnachtsprojekttage an unserer Schule war in diesem Jahr ein absolutes
Highlight! Am 20.12. und am 21.12.2022 fanden sie in allen Klassen der Grund-
Oberschule statt. Am Dienstag um 8.30 Uhr gingen alle ins Haus 4, um gemeinsam
Weihnachtslieder zu singen. Die Auff├╝hrung wurde von Herrn Theiss mit einer Rede
er├Âffnet, danach wurden viele tolle Lieder gesungen, darunter auch der Klassiker „Oh
Tannenbaum.“ An diesem Tag mussten wir uns allerdings auch von Herrn Klink
verabschieden, der ├╝ber 40 Jahre lang an unsere Schule t├Ątig war, haupts├Ąchlich in
der Oberschule. Alle Sch├╝ler, Kollegen und Eltern der Schule kannten und sch├Ątzten
ihn. Herr Klink war ein beliebter Lehrer, der immer ein offenes Ohr f├╝r seine Sch├╝ler
hatte. Wir w├╝nschen ihm alles Gute f├╝r seinen wohlverdienten Ruhestand und
werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Nach dem Weihnachtssingen machten sich viele Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler auf
den Weg ins Haus 2, Haus 16 oder ins Haus 35, wo es einen Weihnachtsmarkt gab.
Die Klassen durften den restlichen Tag selber gestalten. So fr├╝hst├╝ckten einige als
Klasse zusammen oder hatten die M├Âglichkeit in die Stadt zum Weihnachtsmarkt zu
fahren.

Um 13 Uhr endete f├╝r uns dann der Tag und wir freuten uns auf den n├Ąchsten.
Am Mittwoch trafen sich alle zun├Ąchst in ihren Klassenzimmern und gestalteten die
ersten Stunde individuell. Um 9.15 Uhr trafen sich dann alle Sch├╝ler im Haus 3, um
die letzten Vorbereitungen f├╝r den Weihnachtsmarkt zu treffen. Anschlie├čend
begann um 10.00 Uhr der Weihnachtsmarkt. Es gab zahlreiche St├Ąnde in den
H├Ąusern 16 und 3. Neben besonderen Produkten wurden auch einige Leckereien
angeboten, bspw. der Waffelstand der Klasse 10, der Getr├Ąnkestand der Klasse 8
und der Hotdog Stand der Klassen 6 und 9.

Unser Weihnachtsmarkt war ein riesengro├čer Erfolg! Es wurde viel gespendet
und gekauft. Am Ende kamen wir auf einen Gesamtgewinn von ├╝ber 700 Euro,
welcher gerecht auf alle Klassen aufgeteilt wird.

Insgesamt war es eine sch├Âne und angenehme Atmosph├Ąre in den letzten
beiden Tagen vor den Ferien. Alle freuten sich darauf, eine erholsame Zeit mit
Freunden und Familie zu verbringen und sich auf das neue Jahr 2023
vorzubereiten.

Ayaz Amini, Kl. 9b

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Unsere erste internationale Bew├Ąhrungsprobe

Weder Staus noch rote Ampeln hielten uns auf. Nach f├╝nf Stunden Fahrt kamen wir
wohlbehalten in Wroclaw (Polen) an. Nach der Ankunft, um 19.00 Uhr, wurden wir freundlich und
mit reichlich Essen begr├╝├čt. Im Anschluss folgte ein 90-min├╝tiges Training mit unseren polnischen
Freunden. Bei einer kleine gem├╝tlichen Quatschrunde lie├čen wir den Tag ausklingen. Am
Freitagmorgen wurden wir bereits um 7.15 Uhr geweckt. Nach dem ausgiebigen Fr├╝hst├╝ck folgte ein
kurzes Training, bei dem wir uns erst einmal richtig an die Halle gew├Âhnen konnten. Nun folgte eine
offizielle Begr├╝├čung, gesprochen von dem Vizemarschall und wir hatten die Gelegenheit unser
Dankesgeschenk zu ├╝berreichen. Das erste Spiel wurde von der polnischen Schulmannschaft gegen
die ehemalige polnische Schulmannschaft ausgetragen. Zu unserer ├ťberraschung hat diese
Mannschaft nur eine Halbzeit gespielt, weshalb wir eher als gedacht dran waren. Nach einem
spannenden Spiel haben wir leider 3 zu 2 verloren. Im Anschluss an das Spiel traten wir gegen die
Absolventen an. Nach einem erneut spanenden Spiel, haben wir mit einem klaren Vorsprung von 6 zu
3 gewonnen. Zum Abschluss gab es, neben einer Auswertung der Spiele, folgende Geschenke: ein
Trikot, eine Powerbank, eine Trinkflasche und ein Nackenkissen alles zusammen in einem gelben
Turnbeutel. Nach einer Pause mit Mittagessen, sind wir per Auto in die Stadt Wroclaw gefahren.
W├Ąhrend einer Stadtf├╝hrung wurden uns haupts├Ąchlich geschichtlichen Aspekte nahegebracht. Im
Restaurant „Drevny Kocur“ lie├čen wir den Tag mit leckerem Essen, z.B. B├╝rger, ausklingen.

Am Samstag traten wir gegen 8.30 Uhr die Heimreise an. Circa 12.00 Uhr kamen wir an der
Schule an. Die Reise war ein sch├Ânes Erlebnis und hat uns allen viel Freude bereitet. Wir konnten
unser Spiel verbessern; Fehler in den Techniken erkennen, um diesen noch einen Feinschliff zu
verpassen und noch besser zu werden.

Anakin Zimmermann und Leon Haase, Klasse 9b

19.01.-21.01.2023

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Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus

Am Freitag, dem 27.01.2023, haben einige Sch├╝lerinnen und
Sch├╝ler der Klassen 8a und 9b, im Rahmen des Geschichtsprojektes,
gemeinsam mit dem Netzwerk „Unantastbar Mensch“ und dem SFZ
eine Gedenkveranstaltung im Haus 4 begleitet. Zu dieser
Gedenkveranstaltung kamen viele Politiker, wie zum Beispiel: Herr
Kretschmer (Ministerpr├Ąsident), Herr Welsch (Landesbeauftragter f├╝r
Inklusion der Menschen mit Behinderung) und Herr Schulze
(Oberb├╝rgermeister Chemnitz). Vor Beginn des offiziellen Teils der
Veranstaltung unterst├╝tzen die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler an Plakaten
und am Einlass das Geschehen. Im Verlauf der Veranstaltung wurde
ein Kurzfilm ├╝ber die Ver├Ąnderungen des Gel├Ąndes im Verlauf des
Bestehens gezeigt und verschieden Reden in Gedenken an die Opfer
der NS-Zeit gehalten. Nach einer Brieflesung und den musikalischen
Beitr├Ągen des Chors „Kaleidoskop“ sind alle Beteiligten zum
„Gedenken“ unseres Gel├Ąndes geschritten. Als wir bei dem
„Gedenken“ angekommen sind, hat Luise (ehemalige Sch├╝lerin) eine
Schweigeminute angek├╝ndigt. Nach der Schweigeminute begleiteten
Leon, Anakin sowie zwei Auszubildende des SFZ Herrn Kretschmer
und Herrn Welsch zur Werkstatt im Haus 69. Auf dem Weg dahin
durften wir unsere Gedanken bez├╝glich F├Ârderschulen und
Digitalisierung ├Ąu├čern und mit den Politikern ins Gespr├Ąch
kommen.

Diese Veranstaltung war einerseits sehr bedr├╝ckend.
Andererseits wurde die Verantwortung deutlich, welche wir tragen,
damit sich solche Gr├Ąueltaten nicht wiederholen.

Klasse 9b und 8a

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Auf den Spuren der r├Âmischen Geschichte

Am 03.02.2023 fuhren die Klassen 6a, 7a, 7b und 8a zur Ausstellung Pompeji im SMAC.
Gegen 8.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus zur Zentralhaltestelle. Den Rest liefen wir bis zum
SMAC zu Fu├č. Als wir um 9.00 Uhr im SMAC angekommen waren, liefen wir viele
Treppenstufen bis zur Ausstellung hoch. Das Erste, was wir in der Ausstellung sahen, war ein
kurzer Film. In dem Film wurde gezeigt, wie der Tag ablief bis der Vulkan Vesuv ausbrach.
Nach dem Film konnten wir noch viele Dinge ├╝ber Pompeji sehen, f├╝hlen und bestaunen.
Nach der Rundf├╝hrung gingen wir zum Workshop. Im Workshop gab es 5 Stationen
(Schreiben mit Feder, Malen auf Wachstafeln, Lego bauen, Memory spielen und Alte Spiele
z.B. r├Âmisches Pokern). Um 12.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus wieder zur Schule.

Wir hatten alle riesen Spa├č zusammen und hoffen, dass wir bald wieder so einen Ausflug
gemeinsam erleben k├Ânnen.

Klasse 6a

Bildbeschreibung:

P1130094JPG

Drei Sch├╝ler sitzen um einen Tisch und Spielen das Spiel „Kreism├╝hle“. Als Spielfiguren
werden Kastanien verwendet.

P1130099JPG

Zwei Sch├╝ler sitzen an einem Tisch und probieren Wachstafeln zum Schreiben aus. Mit
einem Holzgriffel werden Buchstaben in das Wachs geritzt.

P1130083JPG

Mehrere Sch├╝lerinnen sitzen an einem Tisch und gestalten Lesezeichen aus Papyrus mit
G├Ąnsefedern und Tinte.

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Schauspieler, Kost├╝mproben und ein Tag in Leipzig – unser Theatercamp 2023

Endlich Ferien – Zeit zum Faulsein!? Nicht bei unserer Theater-AG! Wir hatten in der ersten
Woche der Winterferien endlich wieder unser traditionelles Theatercamp. Mit Frau Reichert und
Frau Klemens haben wir vier Tage lang in der Schule geschlafen, gegessen, viel gemeinsame Zeit
verbracht und nat├╝rlich an unserem aktuellen Theaterst├╝ck „Ein ungew├Âhnliches Abenteuer“
gearbeitet.

Jeden Tag verwandelten wir das Haus 4 f├╝r mehrere Stunden in ein M├Ąrchenschloss mit
sprechenden Tieren, geheimen Portalen und magischen Wesen. Dabei stand uns auch Frau Hamann-
P├Ânisch mit Rat und Tat zur Seite. Au├čerdem hatten wir mal genug Zeit, um uns mit den Requisiten
vertraut zu machen und die Kost├╝me anzuprobieren. Richtig sch├Ân war dabei, dass wir mit jedem Tag
unseren Text ein kleines bisschen besser konnten und als Gruppe immer mehr zusammengewachsen
sind. Daf├╝r konnten wir uns dann abends mit Pizza und Hotdogs belohnen. ­čÖé

Ein besonderer H├Âhepunkt der Woche war, als wir am Mittwoch in das Deutsche Zentrum f├╝r
barrierefreies Lesen (DZB) nach Leipzig gefahren sind. Dort hat uns Schauspielerin und
H├Ârbuchsprecherin Frau B├Âttger herumgef├╝hrt. Am Anfang konnten wir uns die Relief-, Gro├čdruck-
und Brailleschriftb├╝cher anschauen, die hier hergestellt und verliehen werden. Im Gegensatz zu
anderen Bibliotheken muss man die B├╝cher vom DZB online bestellen und bekommt sie dann mit der
Post zugeschickt. Um die Schauspielerei nicht zu vergessen, hat Frau B├Âttger danach mit uns ein
Stimmtraining gemacht und nach vielen scharfen PÔÇÖs, weichen BÔÇÖs und langen AAAAÔÇÖs ging es schon
zur Druckerei. Dort konnten wir das sogenannte Karussell f├╝r die Seitensammlung eines Buches, die
Buchbindemaschine und eine Maschine namens „Braillo“ kennenlernen. Am Ende waren wir im
Tonstudio des DZB, wo wir selber Witze und Gedichte einsprechen durften. Wieder zur├╝ck in
Chemnitz g├Ânnten wir uns zum kr├Ânenden Abschluss noch ein gemeinsames Abendessen bei
McDonalds, bevor wir nach diesem erlebnisreichen Tag irgendwann alle einschliefen.

Schlussendlich war die gemeinsame Zeit nat├╝rlich wie immer viel zu schnell vorbei. Und obwohl
wir alle traurig dar├╝ber waren, k├Ânnen wir dennoch alle mit Stolz auf das zur├╝ckblicken, was wir in
dieser Woche erreicht haben: aus vergessenen Zeilen waren sichere Dialoge und aus chaotischem
B├╝hnengewimmel ein eingespieltes Team geworden. Was bleibt sind wunderbare Erinnerungen und
ein Theaterst├╝ck, das sich sehen lassen kann. Und zwar schon bald!

Damit war die Woche f├╝r uns aber noch lange nicht abgeschlossen. Zur ersten Probe nach den
Ferien ├╝berraschten wir unsere Theaterleiterinnen mit einer Fotomappe, in der wir einige sch├Âne
Momente zusammengefasst hatten, um das Camp lange in Erinnerung zu behalten.

Von der Theatergruppe

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Winterlager der Klasse 7a

Wir waren vom 27.02. bis zum 03.03.2023 im Winterlager in Oberhof. Am 1. Tag haben
wir die Techniken des Skilanglaufs gelernt, z.B. den Sternschritt. Der 2. Tag war erlebnisreich
und auch anstrengend, da wir viele neue Techniken gelernt haben. Am Mittwoch sind wir
zum Rennsteig gefahren und haben in der N├Ąhe des alten Schie├čstandes ge├╝bt.

Au├čerdem standen wir auf einem Siegerpodest. Noah durfte sogar ein Biathlongewehr
anfassen.

Fabian, Jeremy, Johanna, Lea, Frau Freygang und Herr Frank haben eine Loipentour
durch den Th├╝ringer Wald gemacht. Zum Ende der Tour haben wir hei├če Schokolade mit
Sahne getrunken und Streuselkuchen in der Th├╝ringer H├╝tte gegessen.

Am letzten Tag sind wir zur Skihalle gefahren. Die ist sehr gro├č. Die Loipen in der Skihalle
waren sehr gut, so dass wir gut abfahren konnten.

Zur Abschlussfeier haben wir Gl├╝hpunsch getrunken, eine Modenschau veranstaltet und
ein Spiel gespielt, bei dem wir mit M├╝tze und Schal Schokolade gegessen haben. Der
H├Âhepunkt war die Skitaufe. Jeder wurde auf einen lustigen Namen getauft und musste vom
einen Ski einen Schluck Tee trinken.

Das Winterlager hat uns viel Spa├č gemacht und wir w├╝rden gerne wieder nach Oberhof
fahren. Vor allem das Essen im Hotel bleibt in unserer Erinnerung.

Vielen Dank an die „heiligen Skig├Âtter“.

Klasse 7a – K├Ânig der Kaltfinger, lustiger Loipenentdecker, ehrgeizige Loipenqueen, in
sich ruhender Loipen├╝berw├Ąltiger und der hektische Skiakrobat

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Praktika der 8. und 9. Klassen

Klasse 8a

Vom 06.03. bis zum 17.03.2023 absolvierte unsere Klasse (8
A) ein Praktikum, zu dem wir uns in verschiedene Betriebe
begaben. Im Folgenden nun einige Highlights aus unserem
Praktikum.

Mohamad Hejazie begab sich in das SFZ, dass sich auf
unserem Gel├Ąnde befindet, in den Fachbereich Informatik. Dort
erledigte er verschiedene Aufgaben am Computer. Wie er nach
dem Praktikum sagte, handelte es sich um Aufgaben, die etwas
mit Mathematik und Englisch zu tun hatten. Er hat sich sehr
├╝ber die Freundlichkeit der Personen in seinem
Praktikumsbetrieb gefreut.

Pascal Kabowska absolvierte sein Praktikum in einer
Holzwerkstatt in seinem Heimatort. Dort konnte er sehr viele
Maschinen anschauen und sie auch ausprobieren. Au├čerdem
fertigte er eine eigene Holzkiste an.

Samanta Heinze absolvierte das Praktikum in einem
Warmbad in der N├Ąhe von Marienberg. Unter anderem half sie
dabei, Verpackungen f├╝r Badezus├Ątze anzufertigen. Man lie├č
sie sogar einige Male Besucher des Warmbades
massieren.

Ich selbst, Erik Feist, absolvierte mein Praktikum im
Deutschen Zentrum f├╝r barrierefreies Lesen in Leipzig, wo ich
abwechslungsreiche zwei Wochen erlebte. Unter anderem
erlebte ich den Ablauf der ├ťbertragung der B├╝cher von
Schwarzschrift in die Brailleschrift. Au├čerdem verbrachte ich
einen Vormittag im Tonstudio der H├Ârb├╝cherei, die ebenfalls zur
DZB geh├Ârt. Dort wurde mir sehr viel ├╝ber die Aufnahme und
die nachfolgende Bearbeitung von H├Ârb├╝chern erz├Ąhlt.

Abschlie├čend l├Ąsst sich sagen, dass es f├╝r uns alle ein
sehr sch├Ânes und erfahrungsreiches Praktikum war und wir
viele Eindr├╝cke sammeln konnten.

Erik Feist, Klassensprecher der Klasse 8 A

Klasse 9

Eine neue Erfahrung – Praktikums├╝berblick

Das Praktikum bietet uns einen Einblick in die Arbeitswelt.
Je nach ausgesuchtem Praktikumsplatz k├Ânnen die
Erfahrungen unterschiedlich sein. Wir, von der Klassenstufe 9b,
haben verschiedene Praktika absolviert und uns erneut einen
Einblick in die Arbeitswelt verschaffen k├Ânnen. W├Ąhrend sich
Leon eine Woche als „Bauleiter“ bet├Ątigen durfte, hatte Celine
die M├Âglichkeit sich gleich in zwei Praktika – verteilt auf je eine
Woche – umzuschauen. Eine Woche in der Sparkasse und in
der anderen Woche in einem Ingenieurb├╝ro. Dort wurden ihr
unter anderem T├Ątigkeiten wie Organisieren, Sortieren oder
auch Planen zugewiesen. Leon konnte zu verschieden
Baustellen zur Besichtigung mitgenommen werden. Dort
musste er zum Beispiel einem Mitarbeiter vom Ordnungsamt
die n├Âtigen Papiere zur Erlaubnis einer Baufelderweiterung
vorzeigen. Anakin hat sein Praktikum im Ordnungsamt Dresden
verbracht. Dort fuhr er in der ersten Woche in den Au├čendienst
mit der Polizeibeh├Ârde. Die meisten Aufgaben waren
Fahrzeuge stilllegen, Falschparker aufsp├╝ren oder Baustellen
kontrollieren.

Auch Liv und Ayaz konnten ihre Praktika erfolgreich
aus├╝ben. Liv lernte in der ersten Woche die verschiedenen
Aufgaben im Au├čen- und im Innendienst kennen, zum Beispiel
das Sortieren von Akten. Die zweite Woche verbrachte sie in
der Konditorei. Dort waren die haupts├Ąchlichen Aufgaben das
Backen und Zubereiten von S├╝├čgeb├Ąck. Ayaz hingegen hatte
die Gelegenheit, an vielf├Ąltigen Aufgaben in der renommierten
Rechtsanwaltskanzlei Brewig-Lange in Chemnitz mitzuwirken.
Er durfte Akten von Mandanten sortieren, Anrufe in
Abwesenheit der Anw├Ąltin entgegennehmen, formelle Briefe
verfassen und Kontaktdaten von Mandanten aus den Akten
schreiben. Ein besonderes Highlight des Praktikums war die
Teilnahme an einer Jugendstrafverhandlung im Amtsgericht von
Chemnitz.

Ryan hatte die M├Âglichkeit auf dem Gel├Ąnde ein Praktikum
auszu├╝ben. Er war im SFZ bei den Mechatronikern t├Ątig.
Insgesamt konnte die Klasse neue Erfahrung sammeln und die
entsprechenden Berufe n├Ąher kennlernen. Ein Praktikum ist die
perfekte Gelegenheit, f├╝r sich selbst zu entscheiden, ob einem
der Arbeitsplatz gef├Ąllt. Daher ist es auch nicht schlimm, wenn
man f├╝r sich selbst feststellen konnte, dass die Arbeit, die man
im Praktikum kennenlernte, nicht in Frage kommt.

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Unsere Skifreizeit in Oberhof

Vom 13.03 – 16.03.2023 sind wir, die Klasse 6a, mit Frau H├Âtzeldt, Frau Petrausch
und Herrn Frank zur Skifreizeit nach Oberhof gefahren. Davor
wussten wir noch nicht, was uns dort erwarten w├╝rde. Aber
dann hatten wir ganz viel Spa├č.

Montag, 13. 03 2023

Anreise

Angereist sind wir am 13. 03 2023. Wir trafen uns zuerst
am Haus 35

mit unsren Koffern und Taschen, danach holten wir die
Skier

und die Skischuhe. Wir luden die ganzen Sachen in den
Kleinbus der Schule und auch in Herrn Franks Golf. Ungef├Ąhr 2
Stunden sind wir

gefahren, Lara, Philipp, Seline, Enriko, Abodi und Jack im
Schulkleinbus und Julian und Ahmad mit Herrn Frank. Als wir
angekommen waren, holten wir die Koffer und Taschen aus
den Autos, uns wurden die Zimmer zugeteilt und wir brachten
unsere Koffer dorthin. Danach ging es auch schon weiter –
n├Ąmlich zum reichhaltigen Mittagessen. Sp├Ąter, von 17:00 bis
19:00 Uhr, fand der Skiunterricht statt. Unser Skilehrer,
Andreas, war sehr freundlich. Wir haben die Grundlagen vom
Skifahren gelernt und konnten uns auch schon ausprobieren.
Um 20:00 Uhr gab es Abendbrot in Buffetform. Um 22:00 Uhr
war Nachtruhe.

Dienstag, 14. 03 2023

Am Dienstag sind wir um 7:30 Uhr aufgestanden, danach
haben wir uns angezogen und trafen uns um 9:00 Uhr an der
gr├╝nen Couch, wo wir uns gestern auch getroffen hatten. Wir
sind dann zum Fr├╝hst├╝ck gegangen und es hat allen sehr
geschmeckt. Um 11:00 Uhr begann der Skiunterricht mit Andi.
Wir haben die Sachen vom Montag wiederholt und haben das
Bremsen ge├╝bt. Als wir wieder im Hotel waren, zogen wir uns
um, bevor es zum Mittagessen ging. Diesmal war auch Andi
dabei, der uns sagte, dass wir eine Waldwanderung machen
w├╝rden. Und wir machten sie! Aber nicht lange, weil es regnete
und einige von uns durchn├Ąsst waren. Im Hotel haben wir die
nassen Klamotten auf die Heizung bzw. W├Ąscheleine geh├Ąngt.
Danach gab es schon Abendbrot. Nach der St├Ąrkung haben wir
ein paar Spiele mitgenommen und einen gem├╝tlichen
Spieleabend gemacht. Es gab Spiele wie UNO-Flash, Kniffel,
usw. Es gab auch Blindenspiele, die Herr Frank, Ahmad und
Abodi gespielt haben. Lara, Enriko, Julian, Seline, Philipp und
Jack haben eher UNO-Flash und Kniffel gespielt. Auch der
Spieleabend hat allen sehr viel Spa├č gemacht.

Mittwoch, 15.03 2023

Heute sind wir wieder um 7:30 Uhr aufgestanden, danach
versammelten wir uns wie immer um 8:30 Uhr an der gr├╝nen
Couch. Wie gestern gingen wir dann runter zum Fr├╝hst├╝ck. Um
11:00 Uhr fing dann wieder der Skiunterricht an. Wir haben
nochmal das Bremsen wiederholt und einige sind auch mit Andi
die ganze Skihalle abgefahren. Weil es heute unsere letzte
Skistunde war, packten wir die Skier zur├╝ck in ihre Taschen.
Wir sind wieder ins Hotel gefahren, haben uns umgezogen und
die Skischuhe eingepackt und haben uns wieder an der gr├╝nen
Couch getroffen. Nach dem Mittagessen haben wir einen
Ausflug gemacht, diesmal nicht in den Wald, sondern zur Hans-
Renner Skisprungschanze. Wir sind aber nicht mit dem Lift
hochgefahren, sondern wir mussten die Treppen nehmen, und
das Schlimmste: wir mussten sie auch noch z├Ąhlen. Trotzdem
haben es alle nach oben geschafft. Am Ende hat uns Andi
gesagt, es seien 768 Stufen. Zum Schluss sind wir noch zu
einer Stelle gefahren, wo ein Bob ausgestellt war. Dort haben
wir auch eine kleine Schneeballschlacht gemacht. Nach dem
Abendbrot fand unser Abschlussabend statt. Wir haben gebowlt
und haben alkoholfreien Cocktails getrunken. Zum Abschluss
dieses Abends hat uns Andi Medaillen f├╝r den Flei├č und
Mitarbeit in den ganzen Skistunden ├╝berreicht. Wir haben ihm
auch einiges ├╝berreicht: n├Ąmlich unsere im Kunstunterricht
modellierten Tiere.

Donnerstag, 16. 03 2023

Abreise

Heute sind wir das letzte Mal aufgestanden, bevor wir
wieder zur├╝ckfuhren. Nach dem Fr├╝hst├╝ck haben wir noch
schnell unsere letzten Sachen gepackt und die Lehrer haben
nochmal in alle Zimmer geschaut, ob alles auch eingepackt
war. Danach trugen wir die Gep├Ąckst├╝cke zum Fahrstuhl. Unten
luden wir wieder die Koffer und Taschen in den Schulbus und
Herrn Franks Auto und fuhren zur├╝ck in die Schule. So ging
eine unserer sch├Ânsten Klassenfahrten zu Ende.

Jack Frenzel, Klasse 6a

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Die Feuerwehr mit allen Sinnen erleben

Wie sieht eine Feuerwache von innen aus, wie riecht es dort und wie klingt in
solch einer gro├čen Halle meine Stimme? Wie laut ist das Martinshorn und wo finden
wir das Blaulicht? Welche Kleidung tr├Ągt ein Feuerwehrmann und wie f├╝hlt sie sich
auf meinem K├Ârper an? Wie gro├č ist ein echtes Einsatzfahrzeug und welche
Ger├Ąusche h├Âren wir, wenn wir eine Runde durch den Ort fahren?

All das durften die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Klasse M2 an zwei
erlebnisreichen Tagen erfahren.

Im Rahmen unseres Jahresprojektes „Die Feuerwehr“ besuchten wir am

26. September 2022 und am 31. M├Ąrz 2023 die Feuerwache in Hohndorf. Sam,
unser Klassenmaskottchen, durfte an diesen Tagen nat├╝rlich nicht fehlen.

Der anwesende Feuerwehrmann begr├╝├čte uns standesgem├Ą├č in
Einsatzkleidung und f├╝hrte uns direkt in den Umkleideraum. Wir waren ├╝berrascht,
wie schwer eine echte Feuerwehrjacke ist, wenn sie auf den Schultern oder dem
Scho├č liegt. Helme, Hosen, Stiefel und Handschuhe konnten wir ebenfalls
anprobieren. Weiter ging es in die gro├če Halle der Feuerwache. Wir bestaunten die
Fahrzeuge und durften erfahren, welche Ger├Ąte und verschiedenen Materialien sich
darauf befinden. Durch ertasten, festhalten, hochheben und sogar das Ein oder
Andere selbst ausprobieren, gewannen wir wertvolle Vorstellungskraft ├╝ber die
zahlreichen Eins├Ątze der Feuerwehr. Auch das Abbild des heiligen Florian, dem
Schutzpatron der Feuerwehrleute, an der Wand der Fahrzeughalle ist uns nicht
entgangen. Auf einmal hie├č es: „Alarm! Es brennt!“. Wir ├╝bten das Ausrollen der
Feuerwehrschl├Ąuche und f├╝hlten uns wie echte Feuerwehrm├Ąnner und -frauen beim
L├Âschen eines brennenden Hauses. Die leuchtend gelben Schl├Ąuche haben wir uns
im Anschluss noch einmal ganz in Ruhe angeschaut. Danach wartete gleich das
n├Ąchste Abenteuer. Eine Fahrt im Hilfeleistungsl├Âschfahrzeug. Eine ausgelassene
Stimmung konnte durch fr├Âhliches Lachen, Lautieren und Erz├Ąhlen vernommen
werden. Leider verging die Zeit an beiden Tagen viel zu schnell, denn es g├Ąbe noch
so viel mehr zu entdecken. Dennoch merkte man, wieviel wir bereits ├╝ber die
Feuerwehr gelernt haben und konnten einiges eindrucksvoll unter Beweis
stellen.

Im Schulalltag erinnern wir uns gern an diese beiden Ausfl├╝ge und profitieren
davon sehr. Am Ende des Schuljahres werden wir richtige Feuerwehrprofis sein!

Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, sowie das Team der Klasse M2

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Facharbeitspr├Ąsentation der Klasse 9b im SJ 22/23

Am 5. April 2023 war es endlich soweit: Nach wochenlanger intensiver Schreibarbeit
pr├Ąsentierten wir stolz unsere Facharbeiten vor einem Publikum in der Aula von Haus 2. Die
Themenvielfalt war beeindruckend und reichte von Afghanistan bis hin zu Faultieren, der besten
Kampfsportart zur Selbstverteidigung, dem besten Fahrrad, der faszinierenden Welt der
Mikrosystemtechnik und der Arbeit der Feuerwehr.

Jeder von uns hatte sich passend zu seinem Thema gekleidet. Ich selbst trug afghanische
Kleidung, Celine hatte einen coolen Kampfsportanzug an und Leon kam sogar als Feuerwehrmann in
die Schule. Die Pr├Ąsentationen wurden von Frau Schwabe, unserer Klassenlehrerin, und den
jeweiligen Fachlehrern betreut, bei denen wir unsere Facharbeit geschrieben hatten. Insgesamt war
es ein angenehmer und erfolgreicher Tag, an dem wir mit Stolz und Zufriedenheit auf unserer
Leistung zur├╝ckblicken konnten.

Ayaz Amini, 9b

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Exkursion in das Karl-May-Haus

Wisst ihr, wer Karl May war?

Karl May war ein Schriftsteller. Kennst du die Geschichten von Winnetou und Old Shatterhand?
Du kannst sie in B├╝chern lesen, im Kino anschauen oder als H├Ârspiel anh├Âren. Sie handeln von
Freundschaft und den wilden Abenteuern der Indianer in Amerika.

Erfunden hat sie Karl May (1841-1912), der selbst nie dort war. In seiner Fantasie aber schrieb er
tolle Geschichten, die tausende Menschen fr├╝her und heute begeistern.

Wir haben in Hohenstein sein Geburtshaus angeschaut.

Er war von Geburt an blind. Das behauptete er jedenfalls.

Mit f├╝nf Jahren konnte er geheilt werden. Sein Vater wollte, dass er viel liest, um sich zu bilden.
Die Familie war sehr arm und aus Karl sollte etwas Besseres werden.

Er wurde Lehrer, durfte aber nach dem Diebstahl einer Taschenuhr nicht mehr unterrichten.
Ohne Einkommen wurde er zum Betr├╝ger und kam daf├╝r am Ende f├╝r insgesamt 6 Jahre ins
Gef├Ąngnis.

Sein Interesse f├╝r B├╝cher ist geblieben und so schrieb er die vielen Geschichten und wurde damit
wohlhabend.

Im Museum k├Ânnt ihr die Filmkost├╝me bestaunen, die alte Silberb├╝chse und die Pferdesattel.
├ťber eine ganz enge Treppe gelangt ihr in einen Raum, indem ihr erleben k├Ânnt, wie klein und eng
das Leben fr├╝her war.

Wenn ihr euch rechtzeitig anmeldet, k├Ânnt ihr bei einer F├╝hrung noch viel mehr ├╝ber Karl May
erfahren, einem der meistgelesenen Schriftsteller deutscher Sprache.

Viel Spa├č dabei.

Dustin Wehner W2

Ausflug nach Hohenstein-Ernstthal

Seid ihr schon einmal Bahn gefahren?

Mit der Bahn zu fahren, macht richtig Spa├č!

F├╝r unsere Exkursion in das Karl-May-Haus in Hohenstein-
Ernstthal haben wir uns f├╝r eine Fahrt mit dem Zug entschieden und
den Schulbus stehengelassen.

Und so fuhren wir mit der Linie 31 in die Stadt bis zum gro├čen
Hauptbahnhofgeb├Ąude. Auf der Suche nach dem richtigen Bahngleis
halfen uns die vielen Anzeigetafeln mit Fahrplanausk├╝nften.

Als wir das Gleis gefunden hatten, kam auch schon die Bahn. Das
war der Bummelzug, der an jeder Haltestelle angehalten hat. Wir
hatten uns gerade gem├╝tlich hingesetzt, als auch schon der
Fahrkartenkontrolleur zu uns kam. Aber wir mussten uns auch gar
keine Sorgen machen, denn unsere Ausweise hatten wir ja dabei. Der
Kontrolleur war sehr nett und konnte alle unsere Fragen gut
beantworten.

Auf dem R├╝ckweg stiegen wir dann in einen Schnellzug. Wir
hatten noch gar nicht richtig unser Lunchpaket ausgepackt, da hie├č
es auch schon: „N├Ąchste Haltestelle Hauptbahnhof Chemnitz. Bitte
alle Passagiere mit diesem Zielort aussteigen. Weiterfahrt nach
Dresden in 10 Minuten.“

Unter uns: die Bahn ist gem├╝tlicher als Autofahren.

Kein Stress bei roten Ampeln oder Baustellen und lange
Umleitungen, gem├╝tliche Sitzpl├Ątze mit sch├Âner Aussicht und sogar
WLAN f├╝r die G├Ąste.

Der Ausflugstag war sehr sch├Ân.

Von Laura Klasse W2

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Die neue Schulbibliothek im Haus 35

„Es gibt viele Wege zum Gl├╝ck, einer davon ist lesen“

Florian steht gl├╝cklich in der neuen Schulbibliothek im Haus 35. Schon zum zweiten Mal leiht er
sich „Geschichten mit Feuerwehrmann Sam“ aus. Er kann gar nicht genug davon bekommen.
Aufgeregt h├Ąlt er sein ausgeliehenes Buch in der Hand. Er freut sich schon darauf, wenn ihm daraus
vorgelesen wirdÔÇŽ

Das war nicht immer so! Schauen wir zur├╝ck:

Vor einem Jahr sah es hier oben in diesem Raum noch ganz anders aus. Verwaiste Regale mit
dutzenden B├Ąnden alter Schulb├╝cher, ein paar Tische, einige alte Anschauungsmaterialien- das
Zimmer wirkte immer fremd, k├╝hl, kaum genutzt und irgendwie auch ein wenig verlassen.

In einem anderen Raum tagt die Fachkonferenz „Grundlegender Unterricht“. Die Kolleg:innen
sind flei├čig am Arbeiten. In diesem Schuljahr wollen sie es wahrmachen. Eine neue Schulbibliothek im
Haus 35 soll entstehen. Das ist die Idee! Doch bekanntlich ist es von der Idee bis zur Realit├Ąt
manchmal ein weiter Weg. „Nicht f├╝r uns“, meint das Team. „Wenn wir das Projekt gut planen,
werden wir es bestimmt umsetzen k├Ânnen.“ „Doch wo wollen wir die Bibliothek einrichten?“, das
war die gro├če Frage. Beim Durchst├Âbern des Schulhauses richteten sich pl├Âtzlich alle Blicke hin zur
verlassenen alten Bibliothek. „Das k├Ânnte unser Raum werden“, entschieden die Mitglieder. Kurze
Zeit sp├Ąter hatten sie Zollstock und Stift in der Hand, um den Raum auszumessen. Eifrig wurde in
Katalogen gest├Âbert, um passende M├Âbel und Einrichtungsgegenst├Ąnde zu finden. Dann wurde alles
zu Papier gebracht und der Schulleitung zur Genehmigung vorgelegt. Eine solch tolle Idee kann auch
ein Schulleiter nur gut finden und so kam es auch! Zudem ├╝bernahm der F├Ârderverein die Kosten zur
Anschaffung der technischen Ger├Ąte im Raum.

Ab jetzt war der Grundstein gelegt und wir konnten uns auf das Projekt st├╝rzen. Alle Mitarbeiter,
Sch├╝ler:innen und Eltern waren gefragt beim Sammeln von B├╝chern, CDs, DVDsÔÇŽ wer etwas hatte,
was er entbehren konnte, brachte es mit. Eine Bibliothek lebt schlie├člich vom Inhalt ihrer Einrichtung.
W├Ąnde wurden gestrichen, M├Âbel bestellt, elektronische Ger├Ąte gekauft. Der n├Ąchste Schritt war
dann das Einrichten. Liebevoll wurden alle Utensilien farblich zusammengestellt. Zum Schluss kamen
als I- T├╝pfelchen noch die gefertigten Kunstwerke aus unserem Schulprojekt als Bildergalerie an die
Wand. Fertig!

Am 26.04.2023 sollte unsere neue Bibliothek dann er├Âffnet werden. Auch daf├╝r brauchte es
einen guten Zeitplan und viele helfende H├Ąnde. Ganz besonders stolz waren wir, dass wir unter den
Sch├╝ler:innen einige finden konnten, die Mitarbeiter unserer B├╝cherei werden wollten. Und so
konnten wir Lea, Lukas, Leonie Sophie und Thaya in die Vorbereitungen einbinden.

Endlich war es soweit. Zur Einweihung der neuen Schulbibliothek versammelten sich alle Klassen
im Foyer des Hauses 35. Herr Becker, unser Fachkonferenzleiter hielt eine Er├Âffnungsrede. Unsere
jungen Mitarbeiter wurden vorgestellt und trugen ihre Namensk├Ąrtchen. Im Anschluss an die
Er├Âffnungsrede hatte die Fachkonferenz verschiedene Aktionsbereiche vorbereitet. So wurde in
einem Raum flei├čig vorgelesen, in einem anderen konnten Lesezeichen gebastelt werden und auch
ein Lesecaf├ę mit leckerstem Kuchen war liebevoll vorbereitet. Das Wichtigste aber war die F├╝hrung
durch die neue Schulbibliothek. Jede Klasse hatte die M├Âglichkeit, hier etwas zu verweilen, sich
umzuschauen oder schon mal ein wenig zu schm├Âkern. Sogar die Sch├╝ler:innen des Lesekurses aus
dem Haus 16 zeigten ihre Neugier. Am Anfang der F├╝hrung gab es nat├╝rlich eine genaue Einweisung
unserer jungen Mitarbeiter, welche Regeln man in einer Schulbibliothek beachten muss. Dazu geh├Ârt
unter anderem, dass jeder Nutzer einen Bibliotheksausweis ben├Âtigt. Diesen erhalten dann die
Sch├╝ler:innen bei ihrem ersten Besuch.

Im Handumdrehen war richtig viel Leben in diesem Raum. Manche machten es sich gleich richtig
gem├╝tlich, legten sich in die Kuschelecke mit einem Buch. Andere st├Âberten unabl├Ąssig in den
Regalen, um sich in der Vielfalt der angebotenen B├╝cher zurechtzufinden. Die jungen Mitarbeiter
hatten alle H├Ąnde voll zu tun, um alles gleich wieder an Ort und Stelle zu bringen. Nur keine
Unordnung!

Was f├╝r ein aufregender Tag! Was f├╝r freudige Gesichter! Was f├╝r lese-/ und vorlesehungrige
Sch├╝ler! Wer h├Ątte das gedacht! Die Fachkonferenz GU betrachtet freudig schmunzelnd und auch ein
wenig stolz ihr Werk! Es ist ein tolles Gef├╝hl, etwas Wertvolles und Sinnstiftendes f├╝r unsere
Sch├╝ler:innen geschaffen zu haben, etwas, dass ihren Schulalltag bereichert und sie in ihren
Kompetenzen erweitert.

Ein herzliches Dankesch├Ân an dieser Stelle an unsere Schulleitung und an den F├Ârderverein der
Schule f├╝r ihr Wohlwollen unserem Projekt gegen├╝ber!

Inzwischen ist Alltag eingekehrt in die Bibliothek. Jeden Dienstag von 10.30-11.15 Uhr und
Donnerstag von 13.05-13.45 Uhr stehen die T├╝ren offen zur Ausleihe.

Schaut doch auch einmal wieder vorbei! Wir freuen uns auf Euch!

Ina Steinke-Haupt/ Enrico Becker im Namen der Fachkonferenz GU

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Bericht Landtag Dresden

Am 27.4.2023 war die Klasse 7a mit Herrn Frank und mit
Frau Unger im Landtag in Dresden. Wir sind kurz nach 8.00 Uhr
zur Endhaltestelle von der Buslinie 31 gelaufen, zum
Hauptbahnhof gefahren und dort in den Zug nach Dresden
gestiegen. Entlang der Elbe ging es zum Landtag. Hier
mussten wir erstmal durch einen Metalldetektor gehen und
unsere Sachen mussten wir auch abgeben. Wir wurden
anschlie├čend in den Plenarsaal gef├╝hrt. Manche der Politiker
haben ihre Meinung ordentlich „rausgehauen“, andere haben
sich eher zur├╝ckgehalten. Wir sa├čen dort eine dreiviertel
Stunde, danach ging es zum Abgeordnetengespr├Ąch, welches
f├╝r uns recht interessant war. Mit dem Zug traten wir wenig
sp├Ąter die R├╝ckreise nach Chemnitz an.

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Reise in ein anderes Land

Am Dienstag, den 02.05.2023, trafen sich die 8a sowie einige Sch├╝ler aus der 9. und 10. Stufe,
um eine Pr├Ąsentation und Fragerunde mit der Amerikanerin Quinnlyn Murphy mitzuerleben. Sie
arbeitet f├╝r ein Jahr an einer deutschen Oberschule in Zw├Ânitz und besucht verschiedene s├Ąchsische
Schulen. Daher hatten unsere Englischlehrerinnen sie eingeladen. Am Anfang der Pr├Ąsentation
wurden uns Bilder aus Vermont gezeigt, die wir beschreiben sollten. Anschlie├čend berichtete sie uns
Geographisches sowie Gesellschaftliches aus ihrer Heimat Vermont. Wir haben erfahren, was
Vermont ausmacht und was wichtig an diesem US-Staat ist. Eiscreme und Ahornsirup waren nur
einige Beispiele f├╝r interessante G├╝ter. Nach diesem kleinen Exkurs in die kulinarische Welt von
Vermont wurde uns ihre High School „Burr and Burton Academy“ vorgestellt und gezeigt, welche
au├čerschulischen Aktivit├Ąten es gibt. In diesem Fall war es eine besondere Sportart. Diese ist ├Ąhnlich
wie dem uns bekannten Hockey, nur ohne das Eis. Am Ende der Pr├Ąsentation durften wir noch zu den
verschiedensten Themen Fragen stellen. Diese waren unter anderem Politik, Schule, Interessen oder
auch Hobbys. Zum Abschied haben wir uns mit einem kleinen Pr├Ąsent bei Ms. Murphy bedankt und
haben noch ein wenig mit ihr privat gesprochen.

Celine Pfister, 9b

Journey to another country – students from class 8a and some students from classes 9
and 10 meet for an American guest on May 2, 2023. She is called Quinnlyn Murphy. She gives us a
presentation about her hometown in the USA. We started with some pictures about the seasons and
the great nature in Vermont. After that, Quinnlyn explained geomorphic and cultural features. We
also talked about food, animals, culture and and traditions. And of course about her High School
„Burr and Burton Academy“. At the end we were allowed to ask questions about everything. Finally
we showed her our tools without we couldnÔÇśt read and see well, e.g. the screenreader or a large print
book.

As a goodbye, we offered a little present to Ms. Smith. All in all, I found it very
interesting. Thanks!

Celine Pfister, 9b

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Bericht zum Theaterst├╝ck „Anne Frank“ vom 05.05.2023

Ein gro├čer Lernbereich im Fach Geschichte ist in Klasse 10 die Zeit des
Nationalsozialismus. Passend dazu fand am Freitag, dem 05.05.2023, im Haus 4 ein
Theaterst├╝ck zum Thema „Anne Frank“ statt. Dazu waren die Klassen 8 – 10 unserer Schule,
sowie die Klasse 9/5 des Doktor Willhelm Andr├ę Gymnasiums eingeladen.

Das St├╝ck wurde uns von 2 Schauspielerinnen pr├Ąsentiert, welche abwechselnd alle
Rollen der dazustellenden Personen ├╝bernahmen. Anschlie├čend fand eine Diskussionsrunde
mit ihnen und deren Theaterproduzenten statt, bei welcher wir die Handlung des St├╝ckes
interpretierten und auswerteten. Die Geschichte, welche uns vorgestellt wurde, stellte die
Umst├Ąnde von Anne Frank und ihrer Familie im Hinterhaus sehr gut dar und regt zum
Nachdenken an. Das vordergr├╝ndige Ziel dieser Auff├╝hrung war es, dass die Geschichte der
Familie Frank, sowie vielen weiteren Menschen, die in dieser Zeit von den
Nationalsozialisten verfolgt wurden, nicht in Vergessenheit geriet. Dieses Ziel konnte die
Theatergruppe bei uns erreichen. Sie haben uns mit ihrer Darbietung die Lebensumst├Ąnde
der damaligen Zeit sehr gut nahebringen k├Ânnen, wof├╝r wir ihnen hiermit noch einmal ganz
herzlich danken m├Âchten.

F├╝r uns als Klasse 10 war es ein letzter H├Âhepunkt im Fach Geschichte, vor den
schriftlichen Pr├╝fungen.

Pascal Schneider, Klasse 10a

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Kindertag 2023

Auch in diesem Jahr haben die angehenden Erzieherinnen
und Erzieher sowie Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger der
s├Ąchsischen Sozialakademie SSAg Gmbh mit tollen Spielen und
sportlichen Aktivit├Ąten den Kindertag an unserer Schule zu einem
besonderen Erlebnis gemacht.

Eingestimmt wurde mit dem Partyknaller „So ein sch├Âner Tag“
(besser bekannt unter dem Titel „Das Fliegerlied“). Die Sonne lachte
auch vom Himmel und so tummelten sich Gro├č und Klein verteilt
an den unterschiedlichen Stationen.

Da gab es Bastelangebote, ein Luftballonspiel und eine
Station mit geheimnisvollen Ger├╝chen und Boxen. Wer
hineingegriffen hat, wei├č, was sich darin befunden hat. ├ťber die
Wiese ging es zum Weitwurf. Diese Station stellte sich nach kurzer
Zeit als der heimliche Sieger heraus. Gummistiefel zu werfen, ist
schon einmal etwas ganz Verr├╝cktes. Aber Teebeutel! Nicht
weniger Spa├č hatten die Schatzsucher. Hier galt es im Sandkasten
nach dem verborgenen Schatz zu graben. Schade war nur, dass
keine echten Edelsteine zu finden waren. Ganz nebenbei wurde
geschaukelt, gewippt und das Trampolin getestet.

Wer hier schon dachte, genug Bewegung f├╝r einen Tag zu
haben, der wurde in der Turnhalle noch einmal ordentlich
gefordert. So einen gro├čen Pezzi-Ball durch den Parcours zu rollen,
ist aufregender, als gedacht. Ganz mutige Kinder konnten die
Bankrutsche testen und die Wippe ausprobieren. Nach so viel
sportlichem Einsatz lockte der Musikraum mit leisen und lauten
T├Ânen zum Mitmachen.

Endlich Ruhe finden konnten die Beine bei einer
Bewegungsgeschichte ├╝ber einen Zoobesuch im
Snoezelraum.

Zum Schluss durfte jeder eine Urkunde mit nach Hause
nehmen.

Ein ganz dickes Dankesch├Ân an alle flei├čigen Helfer. Das war
spitze!

Klasse W2

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M3usikalisch

Die Klasse M3 hatte dieses Schuljahr zwei musikalische Highlights. Ende M├Ąrz vermittelte uns
Frau Kauer das Angebot „Music on Tour“, woran auch die Klassen U3, O1 und W3 teilnahmen.
Hierbei konnten die Sch├╝ler nicht nur die Kl├Ąnge der beiden Musikp├Ądagogen live h├Âren, sondern
auch selbst einmal Cello, Geige und Trommel spielen. Annemarie rundete das Angebot ab, als sie mit
den beiden Musikern intuitiv ein St├╝ck am Klavier begleitete.

Ebenfalls durch Frau Kauer vermittelt, besitzen wir als Klasse bereits seit circa drei Jahren eine
Patenschaft mit einer Harfistin der Robert-Schumann Philharmonie Chemnitz. Durch die vergangenen
Ereignisse bestimmt, konnten wir bisher dieses tolle Instrument leider nur am Bildschirm ├╝ber einen
Videomitschnitt erleben, was sich am 02.06. ├Ąndern sollte. Nun besuchte uns Petra Ruzicka samt drei
Harfen pers├Ânlich im Haus35. Neben uns als Klasse M3 kamen auch die Klassen O2 und U3 in den
wundervollen H├Ârgenuss. Auch hierbei konnten sich die Sch├╝ler selbst an der kleinen Harfe probieren
und anschlie├čend den sinnlichen Kl├Ąngen lauschen. Max war danach sichtlich entspannt wie lange
nicht und auch sonst hallten bei allen die Eindr├╝cke noch nach. Zwei rundum tolle Erlebnisse!

Fabian Lehnert

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Sportfest

Am 13.06.2023 hatte die Oberschule ihr Sportfest. Es gab viele Stationen, wie zum Beispiel Sprint
(75m f├╝r die Klasse 6 und 100m f├╝r die Klassen 7-9), Fitness, Kugelsto├čen, Schlagballweitwurf und
Standweitsprung. Wir hatten sehr viele Pausen, in denen wir uns vorbereiten und mit anderen
unterhalten konnten. Unterst├╝tzung bekamen wir auch von Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern des Dr.-
Wilhelm-Andr├ę-Gymnasium, welche die blinden Sportler begleitet haben.

Die teilnehmenden Sch├╝ler wurden in f├╝nf Gruppen eingeteilt. Wir hatten alle ziemlich viel
Spa├č!

Es gab auch noch eine Vorbereitung f├╝r einen Spendenlauf, der Anfang des n├Ąchsten Schuljahres
stattfinden wird. Wir mussten 30 Minuten laufen und dabei wurden die Runden gez├Ąhlt. Verst├Ąrkung
bekamen wir auch durch die Sch├╝ler aus dem Haus 35 und der Grundschule. Die Gesamtstrecke, die
gelaufen wurde, betrug 281, 92 km.

Zum Schluss gab es eine Siegerehrung, die Herr Theiss durchgef├╝hrt hat. Bei den Jungen der
Klassen 6-7 belegte den 1. Platz Abodi, den 2. Platz Jeremy und den 3. Platz Julian. Bei den M├Ądchen
der Klassen 6-9 erreichte Lara den 1. Platz, Lea den 2. Platz und Seline den 3. Platz. Bei den Jungen
der Klassen 8-9 erk├Ąmpfte Ayaz den 1. Platz, Leon den 2. Platz und Pascal den 3. Platz.

Es war ein sehr sch├Âner und erfolgreicher Tag.

Lea und Natalie (7a), Enriko (6a), Nele (9b)

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Outdoorcamp 2023

Samstag war der Start,<7p>

die Anreise war hart,

Stress und lange Autofahrt,

das war nicht smart.

Doch dann kam Freundschaft ins Spiel,

Zelte aufbauen, das war das Ziel.

Leons XXL-Zelt, das war gro├č,

Spielen mit Herrn M├╝ller und Frau Gro├če, das war
famos.

Einkaufen und Pizza, das war lecker,

Und dann ging┬┤s ab ins Bett, das war der Hit.

Sonntag auf dem Segelboot, jeder hatte seine
Aufgabe,

Enrico und Samantha am Gro├čsegel, das war keine
Frage.

Lara und Celine an der Fock, das war fein.

Leon an der Pinne und Anakin am Besan, das war ein
Gewinn.

Montag auf dem Segelboot, komplett um D├Ąnholm,

Grillen und Freunde war unser abendlicher Tenor.

Dienstag baden in Prerow, ein kalter Spa├č,

Kneipe und Bauernfr├╝hst├╝ck, das war ein Schmatz

Und dann ging es zur├╝ck in unserem Takt.

Mittwoch Segeln und Segelregatta, das war cool.

Bauernmarkt und k├Âstliche Wraps,

Wir schwebten auf Wolke 7 und gingen heimelig ins
Bett.

Donnerstag ging es zum Baggerloch,

Hendricks Hut flog und Stralsund war unser sp├Ąteres
Ziel.

Lagerfeuer, das war nicht schwer,

Freunde ums Feuer, was will man mehr.

Freitag unsere spontane Abreise fiel uns schwer,

Freunde verabschieden, dass noch mehr.

Doch unsere Erinnerungen bleiben bestehen,

Freundschaften und Abenteuer, das ist ein Leben.

verfasst von Samantha Heinze (Klasse 8a)

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„Ein ungew├Âhnliches Abenteuer“

Kaum ist ein Schuljahr zu Ende, beginnt schon wieder ein
Neues.

So ist es auch mit den Theaterst├╝cken. Dieses Mal war es kein
M├Ąrchen, sondern eine Fantasie – Abenteuergeschichte.

Wie jedes Jahr warten die jungen Schauspieler auf das Drehbuch.
Aufgeregt und gespannt lauschten sie den Worten und versuchten
sich in die Figuren hineinzuversetzen. Einige Sch├╝ler ├╝bernahmen
verschiedene Rollen mit unterschiedlichen Charakteren.

Nach mehrmaligem lesen des Drehbuches ├╝berlegten wir,
welches Kost├╝m zu den einzelnen Charakterrollen passen
k├Ânnte.

Nebenbei musste das B├╝hnenbild besprochen werden. Wir
brauchten eine Bibliothek, eine Villa, einen alten Baum und eine
Requisite die den Ort „Tintenherz“ zeigte.

In den Winterferien f├╝hrten wir unser traditionelles Theatercamp
durch. Wir probten vom Vormittag bis zum Abend, was sehr
anstrengend war. Zwischendurch g├Ânnten wir uns eine Auszeit und
fuhren mit dem Zug nach Leipzig.

Am 21.06. und am 23.06. hatten wir unsere Auff├╝hrungen. Damit
der Text auch sicher war und die Bewegungen auf der B├╝hne
klappten, gab es vor dem Auftritt eine gro├če Generalprobe mit
anschlie├čender Theaternacht. Es hat sich gelohnt. Viel Beifall und
ausreichend Lob gab es.

Die Theatergruppe hat mal wieder ihr Bestes gezeigt.

Darsteller:

  1. Seline Baumann: Sophina
  2. Jeremy Schr├Âter: Roberto
  3. Lee – Ann Dittrich: Danilo
  4. Nele Scharf: Tante Elli
  5. Alrik Helmert: Vater von Sophina,
    Capricorn (R├Ąuberhauptmann)
  6. Elias Hartwig: Buchverk├Ąufer, Buch, Basta
    (R├Ąuber), der Schatten (Herrscher von
    Tintenherz)
  7. Sandra Juszczak: Maus Flipsi
  8. Julian Seifert: Staubfinger
  9. Philipp Richter: Marder Floh
  10. Luisa Hertel: Katze Milka
  11. Meike Kurze: Schildkr├Âte, Mutter von
    Sophina
  12. Ahmad Shtewe: Flachnase (R├Ąuber), Farid
    (der Junge aus dem Orient)

Unterst├╝tzt wurde die Theatergruppe von Frau Klemens, Frau Hamann-
P├Ânisch, Frau Leischnig und Frau Reichert.

Nun sind wir gespannt auf das n├Ąchste St├╝ck!

Die Theatergruppe

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Unsere Abschlussfahrt nach Usedom

Schon die letzten Jahre berichteten uns Abschlussklassen von ihren lustigen und entspannten
Abschlussfahrten, was die Vorfreude auf unsere eigene immer mehr steigerte. Daher begannen wir
schon am Ende der neunten Klasse mit den Planungen und gegen Ende September 2022 waren der
Ort und die Jugendherberge ausgesucht. Es ging f├╝r uns f├╝r 4 N├Ąchte auf die Ostseeinsel Usedom.
Auch der Zeitraum stand schnell fest. Da wir am Freitag dem 30.06.23 unsere Abschlusszeugnisse
bekamen, wollten wir bereits am Sonntag dem 25.06.23 starten, um gen├╝gend Zeit f├╝r Ausfl├╝ge und
Erholung zu haben. Allerdings gab es wenige Tage vor Beginn eine traurige Nachricht: Frau Liebtanz,
die sechs Jahre lang unsere Klassenlehrerin war, konnte uns auf unserer letzten Jugendherbergsfahrt
leider nicht begleiten, woraus sich f├╝r uns neue Herrausforderungen ergaben. Somit begleiteten uns
Frau Gro├če und unsere stellvertretende Klassenleiterin Frau Sch├Âley.

Als wir am Sonntag Abend in der Jugendherberge Heringsdorf ankaman und gegessen hatten,
ging es erstmal an den Strand und f├╝r einige sogar ins Meer. Danach machten sich mehrere von uns
auf den Weg zur heringsdorfer Seebr├╝cke, wo wir einen sehr sch├Ânen Sonnenuntergang bestaunten.
An unserem ersten vollen Tag fuhren wir ins technische Museum nach Penem├╝nde, wo wir eine
interessante F├╝hrung bekamen und anschlie├čend die gigantische Turbienenhalle erkundeten. Danach
besuchten wir den Haven dieses Ortes und lie├čen den Abend bei einem Eis auf der Seebr├╝cke
Heringsdorf ausklingen. Am n├Ąchsten Tag schauten wir uns die Seebr├╝cke in Ahlbeck an und liefen
anschlie├čend durch den dortigen Baumwipfelpfad, von woaus wir eine gro├čartige Aussicht genie├čen
konnten. Danach sprangen manche von uns nochmal ins Meer oder genossen am Strand die Sonne.
Am Folgetag fuhren wir schlie├člich nach Coserow, um uns die gro├če neue Seebr├╝cke anzusehen. Den
Nachmittag nutzten Einige von uns f├╝rs Packen ihres Koffers oder f├╝r lustige Gespr├Ąche innerhalb der
Klasse, bevor am Abend noch ein Highlight auf uns wartete. Gegen 18:45 Uhr ging es f├╝r uns zu den
Venetafestspielen, wo wir uns das Theaterst├╝ck ansahen, was uns alle begeisterte.

Damit ├Ąndete unsere Abschlussfaht am n├Ąchsten Nachmittag und schon einen Tag sp├Ąter endete
unsere gesamte Schulzeit an der Landesschule f├╝r Blinde und Sehbehinderte.

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Berlin – ein Erlebnis?

Nach 4 Jahren, in welchen es uns leider nicht erm├Âglicht wurde auf Klassenfahrt zu fahren, ist die
Klasse 9b, in Begleitung von Frau Schwabe sowie Frau Stephani, auf die Reise nach Potsdam
gegangen. Von dem 26.6.-28.6.2023 waren die Sch├╝ler und die Lehrer in der Jugendherberge
Potsdam untergebracht. Am Montag unserer Anreise und gleichzeitig ersten Tag der Klassenfahrt,
sind wir mithilfe der ├Âffentlichen Verkehrsmittel innerhalb von ca. 4 Stunden von Chemnitz nach
Potsdam gefahren. Nach einer kurzen St├Ąrkung, sowie der Ankunft in der Jugendherberge, wollten
wir auf die Brandenburger Stra├če, von den Potsdamern auch liebevoll „Boulevard“ genannt, shoppen
gehen. Unser Vorhaben wurde von einem Schauer unterbrochen, bei dem wir gezwungen waren, uns
in einem Hausflur unterzustellen. Wieder angekommen nach unserem kurzen Shopping-Trip haben
wir uns die Zeit mit Basketballspielen vertrieben. Ayaz hat sich leider bei dem Spiel seinen Fu├č
umgeknickt, was noch zur Schwierigkeit werden sollte. Dienstag, den 27. musste sich unsere Gruppe
trennen. Frau Stephani und Ayaz sind losgezogen, um einen Arzt aufzusuchen. Der Rest der Gruppe
ist in ein Spionage – Museum gegangen, in dem dem Besucher die Geschichte der Spionage n├Ąher
gebracht wurde. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der „Mall of Berlin“ sowie in der
Jugendherberge gingen wir am Abend in ein griechisches Restaurant essen, um LivÔÇÖs Abschluss zu
feiern. Am Abreisetag durften wir Potsdam noch einmal neu entdecken. Hierf├╝r fuhren wir in einem
City-Bus durch Potsdam. Gegen 14 Uhr haben wir die Heimreise angetreten.

Klasse 9b

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Eine Klassenfahrt nach Erfurt

Vom 27.06. bis 29.06.2023 fuhren wir zu unserer ersten Klassenfahrt nach Erfurt.
Um etwa 13:00 Uhr trafen wir in unserer Unterkunft ein und bezogen zun├Ąchst
unsere Zimmer. Anschlie├čend wurden wir mit den Gegebenheiten im Haus vertraut
gemacht. Nachdem dies geschehen war, fuhren wir in die Innenstadt. Dort a├čen wir
zuerst auf der Kr├Ąmerbr├╝cke ein Eis. Hierbei wurden wir ein wenig von hungrigen
Enten gest├Ârt. Danach begaben wir uns zur alten Synagoge, wo wir eine F├╝hrung
erhielten. Wir durften dort viel ber├╝hren, unter anderem eine Thora und einen
Nachbau eines Hochzeitsringes, der ein Teil des Erfurter Schatzes war, der in den
1990er Jahren zuf├Ąllig bei Bauarbeiten gefunden wurden war. Es wurde uns aber
auch viel ├╝ber die Geschichte der j├╝dischen Gemeinde Erfurts erz├Ąhlt. Anschlie├čend
begaben wir uns noch zu den ├ťberresten der historischen Mikwe, welcher zur
religi├Âsen Reinigung j├╝discher Menschen diente.

Am n├Ąchsten Tag fuhren wir nach dem Fr├╝hst├╝ck wieder in die Stadt, um dort
das ehemalige Stasigef├Ąngnis zu besuchen. Dort erfuhren wir viel ├╝ber die Methoden
der Stasi, aber auch ├╝ber das Leben der H├Ąftlinge des Gef├Ąngnisses und ├╝ber das
System der DDR im Allgemeinen. Danach besichtigten wir auch den Erfurter Dom
und st├Ąrkten uns anschlie├čend mit einer echten Th├╝ringer Rostbratwurst. Um 15:00
Uhr begann unsere F├╝hrung durch die Erfurter Innenstadt. Wir erfuhren viel ├╝ber die
Geschichte Erfurts und die historischen Geb├Ąude. Nach der F├╝hrung kehrten wir in
die Jugendherberge zur├╝ck.

Die Klassenfahrt hat uns allen sehr gut gefallen. Wir sind der Ansicht, dass sie
viel zu schnell vorbeiging.

Erik Feist, Klasse 8a

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Wandertag nach Dresden

Am 27.06.2023 war die Klasse 9a bei wundersch├Ânem Sommerwetter unterwegs in die
Landeshauptstadt. Als wir am Hauptbahnhof Dresden ankamen, hielten wir erstmal Ausschau nach
Fanny und ihrer Oma, die an diesem Tag unser Stadtf├╝hrer war. Mit der Stra├čenbahn gingÔÇÖs zun├Ąchst
in den Gro├čen Garten, die gr├╝ne Lunge der Stadt Dresden. Dort st├Ąrkten wir uns (und die dortigen
Enten) bei einem leckeren Picknick am Carolasee. Und dann sollte es eigentlich mit der
Parkeisenbahn weitergehen ÔÇŽ leider fuhr diese ganz unerwartet am Montag und Dienstag nicht.
Deshalb erkundeten wir den herrlichen Park zu Fu├č und erfrischten uns dabei am Mosaikbrunnen
zun├Ąchst ├Ąu├čerlichÔÇŽ und bei der Softeisbar „Willi Vanilli“ dann auch innerlich.

Gut gest├Ąrkt verfolgten wir dann eine interessante F├╝hrung im Hygienemuseum und konnten
dabei viele spannende Sachen erfahren: Wir bestaunten u.a. alte R├Ântgenger├Ąte zum Durchleuchten
des K├Ârpers, alte Beatmungsger├Ąte f├╝r Lungenkranke, h├Ârten mit Stethoskopen unsere Herzen
schlagen und experimentierten mit viel Spa├č im „Reich der Sinne“. Die Zeit verging wie im Flug und
schon wartete unser Zug auf die R├╝ckfahrt nach Chemnitz.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Eckhardt f├╝r ihre stadtkundige Unterst├╝tzung und bei
Frau Loo├č und Herrn Frieden f├╝r die Begleitung unseres Wandertages.

Die Klasse 9a und Frau Zahn

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Sportfest der Primarstufe

„Ich gebe alles ÔÇŽ und noch ein bisschen mehr!“ Das haben sich mit Sicherheit einige Sch├╝ler der
Unterstufe zum Sportfest am 28. Juni 2023 gedacht, als es hie├č „Sport frei!“ Ob beim Sprint, beim
Sprung, beim Wurf oder beim Sto├č: alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler der Klassen 1 bis 4 k├Ąmpften um
ihre pers├Ânliche Bestleistung. An der Station „Chill out“ konnte jeder neue Kraft sch├Âpfen oder sich
auf der Slackline ausprobieren. Schnelligkeit und Kreativit├Ąt waren bei der Abschlussstaffel „Wer baut
den h├Âchsten Turm“ gefragt. Es wurde gemeinsam angefeuert und sich gemeinsam gefreut.

Bemerkenswert war die Unterst├╝tzung der 2 Oberschulklassen. Das habt ihr echt toll gemacht!!
An dieser Stelle ebenfalls ein herzliches Danke an das Vorbereitungsteam sowie alle Helfer an den
Stationen.

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“ Dirk Nowitzki, deutsche Basketball-
Legende

J. Voigt

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Die coole Podcast-AG

In der Podcast-AG sind wir dieses Jahr 4 Sch├╝ler aus den Klassen 4, 6 und 7. Die Leiter der AG
sind Herr Rade und Frau Pfaffenzeller. Au├čerdem gibt es zwei freche Tiere. Es sind zwei Labradore,
namens Ivo und Bowie.

In unserer AG bearbeiten wir Audios. Die Audios werden zuerst mit einem Audioger├Ąt
aufgenommen. Dann werden sie vom Ger├Ąt auf einen Computer ├╝bertragen und anschlie├čend mit
dem Programm Audacity geschnitten und bearbeitet.

Es werden viele tolle Dinge gemacht, die jedem gefallen k├Ânnten, der sich f├╝r Ger├Ąusche
interessiert. Alle Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, die sich schon ein bisschen mit dem Computer
auskennen, sind bei uns willkommen.

Von Ahmad, Abodi (6a), Noah (7a)

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„G├╝nther Gerippe“- ein Jahresprojekt zum Thema K├Ârper/ Klasse U3

Kaum hatte die Klasse U3 das Elmar-Projekt vom letzten Schuljahr beendet, da winkte
schon von weitem eine neue Idee. In diesem Schuljahr sollte es um unseren K├Ârper gehen.
Wisst Ihr, unser K├Ârper besteht n├Ąmlich aus vielen Teilen und diese wollten wir alle
kennenlernen! Da lag ja eine ganz sch├Âne Aufgabe vor uns. Wir ├╝berlegten lange, wie wir das
alles bewerkstelligen sollten. Und pl├ÂtzlichÔÇŽ sahen wir bei einem Rundgang durch das
Schulhaus IHNÔÇŽ. Nein falsch: ES!

Ein klappriges altes Skelett stand ganz verlassen im Obergeschoss unserer Schule.
Niemand nahm mehr Notiz von ihm. Es wirkte auch ein wenig traurig, weil es so einsam war
und keiner sich mehr darum k├╝mmerte. Das Skelett hatte richtig viel Knochen und wir
nahmen es mit in unser Klassenzimmer. So konnten wir alle f├╝hlen, wie wir im Inneren
aufgebaut sind. Aber irgendwie sehen wir ja dann doch anders aus als das Skelett. Na klar,
Haut, Muskeln und Fett und vieles mehr fehlten dem Kerl. Und da hatten wir die z├╝ndende
Idee: „Wir arbeiten das Skelett in diesem Schuljahr im Werkunterricht zu einem richtigen
Menschen um. Mit Haut, mit Haaren, mit verschiedenen K├Ârperteilen ÔÇŽ, wir machen das
Skelett lebendig!“

Gemeinsam mit Frau Reinhardt, unserer Werklehrerin ├╝berlegten wir, wie das Skelett
umbaut werden kann und welche Materialien wir daf├╝r brauchen. Und nat├╝rlich- gaben wir
dem Knochenfreund auch noch einen Namen. Wir nannten ihn G├╝nther Gerippe- kurz
„G├╝nthi“!

In den Werkstunden wurde fortan gewerkelt und modelliert. Frau Reinhardt hatte
richtig viele Gipsbinden besorgt, die wir G├╝nther Schritt f├╝r Schritt um seine Knochen
wickelten. Alle konnten f├╝hlen, wie das Gewebe um G├╝nthers Skelett sich langsam
aufbaute.

Aber nicht nur im Werkunterricht ging es um unseren K├Ârper, sondern auch in allen
anderen Lernbereichen. So h├Ârten wir in den Unterrichtsstunden immer das K├Ârperlied zu
Beginn. In diesem Lied werden die verschiedenen K├Ârperteile benannt und man kann sie
dabei zeigen oder sich zeigen lassen. Wir bekamen erkl├Ąrt, welche Funktionen die einzelnen
K├Ârperteile haben. Es gab bunt gemischte Aufgaben zum Ausprobieren dazu, eine war zum
Beispiel unsere „Seh- T├╝te“- hier konnten wir beweisen, was wir alles sehen k├Ânnen. Oder
ebenso spannende Aufgaben zum Schmecken, H├Âren und Riechen- interessant, was so ein
Kopf alles kann.

Auch tolle Wahrnehmungs├╝bungen f├╝r unseren Bauch und unseren R├╝cken, wie zum
Beispiel das Spiel der „Waschanlage“ fanden ziemlich gro├čen Anklang. Franz, Fatjon und Bilal
genossen die Streicheleinheiten auf der Haut, w├Ąhrend Sarah und Sten sich flei├čig schlau
machten in dem eigens f├╝r das Projekt erstellte K├Ârper-Lesebuch. Da gab es allerhand zu
entdecken, z.B. wof├╝r man die Z├Ąhne und die Zunge ben├Âtigt, wie unsere Nahrung durch den
K├Ârper wandert oder auch welche Unterschiede es zwischen Jungen und M├Ądchen gibt.
Alles, was die beiden in dem Lesebuch finden konnten, erz├Ąhlten sie sp├Ąter ihren anderen
Mitsch├╝lern im Morgenkreis wieder.

Besondere Freude hatten alle, als wir unsere K├Ârper auf Papier brachten, um sie
anschlie├čend auszuschneiden, anzuziehen und so von jedem ein ganz pers├Ânliches Profil vor
unserem Klassenzimmer pr├Ąsentiert werden konnte. Auch unsere Eltern waren am Tag des
offenen Unterrichtes mit dabei und sahen beim Malen der K├Ârper mit dem Stift zu. Ist das
ein lustiger UnterrichtÔÇŽ

G├╝nther wuchs inzwischen weiter zu einem stattlichen Mann heran und nun musste
entschieden werden, welche Frisur er bekommt. 0815? Nein nat├╝rlich nicht, G├╝nther sollte
ein wenig ausgeflippt aussehen und so entschieden wir uns f├╝r eine Langhaarfrisur. Auch
seine Klamotten w├Ąhlten wir entsprechend aus. F├╝r das Sehen braucht er eine Brille, er sieht
n├Ąmlich nicht ganz gut. Aber zum Gl├╝ck wissen wir ja inzwischen, warum man eine Brille
tr├Ągt. Seine wei├če „Gips-Haut“ strichen wir noch mit Farbe ein, damit sie nat├╝rlicher wirkt.
Ach ja, Schuhe brauchte G├╝nther nat├╝rlich auch noch, Sten brachte gleich welche von zu
Hause mit. Wir hatten Gl├╝ck, sie passten ihm. Nun ja, zugegeben, G├╝nther wirkt schon auch
ein wenig speziell.

Aber so richtig lebendig war er noch nicht, ihm fehlet noch eine Stimme. Und da kam
uns schon die IdeeÔÇŽ G├╝nther bekommt eine Stimme installiert. Doch wie wir das gemacht
haben, bleibt unser Geheimnis. Wir verraten nurÔÇŽwenn die richtigen Menschen um ihn
herum sind, die er kennt und mag, spricht G├╝nther auch! ­čÖé

Und zum Schluss gab es auch noch ein richtig cooles Lied mit vielen Strophen zur
Entstehung von G├╝ntherÔÇŽ!

Seinen gro├čen Auftritt feierte G├╝nther zur Klassenabschlussfeier der Klasse U3
gemeinsam mit den Eltern, er pr├Ąsentierte sich in voller Gestalt und mit fester Stimme! Denn
er hatte all die tollen Menschen um sich herum wiedererkannt, die ihn so m├╝hselig und
voller Herz und Liebe aufgebaut haben! Ein dickes Dankesch├Ân an alle Kinder, an das Team
und an Frau Reinhardt!

Ja und vielleicht trefft auch ihr den G├╝nther einmal im Schulhaus des Hauses 35,
manchmal ist er unterwegs. Haltet Eure Augen und Ohren offen!

Ina Steinke-Haupt im Namen der Klasse U3 und des Klassenteams

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Schwimmcamp vom 3. – 6. Juli 2023

In der letzten Schulwoche fand in der Oberstufe der „F├Ącherverbindende
Unterricht“ statt und ein Angebot davon war unser Schwimmcamp.

Daf├╝r entschieden sich Abodi, Ahmad und Jack sowie Emily, David und
Annalina, begleitet wurden sie von Herrn Fitus, Herrn Frank und mir.

T├Ąglich fuhren wir nach unserem gemeinsamen Fr├╝hst├╝ck mit dem
Schulbus zur „Schwimmhalle am S├╝dring“. Bei Ahmad, Annalina, Emily und Jack
wurden sofort Erinnerungen wach an das Schulschwimmen in der
Grundschulzeit, und die Aufregung, gepaart mit etwas Neugierde auf die
kommenden vier Tage, wuchs.

Der Montag stand erst einmal unter dem Motto: was kann schon jeder
Sch├╝lerÔÇŽ welche Hilfsmittel werden im Wasser gebraucht…wer traut sich ins
gro├če Becken…wie oft wird eine aufw├Ąrmende Dusche zwischendurch
ben├Âtigt…welche Schwimmbewegungen sind noch in ErinnerungÔÇŽ

Nach ├ťbungen zur Wassergew├Âhnung und kleinen Spielen erkannten wir
Erwachsenen sehr schnell, dass sich bei unseren Sch├╝lern die anf├Ąngliche
Aufregung legte. Erste Technik├╝bungen versuchte Jeder umzusetzen und sogar
die Wasserrutschen wurden von einigen am Ende der Stunden getestet.

Erleichtert und doch etwas geschafft von zwei Stunden Bewegung im
Wasser genossen zum Schluss vor allem die Jungs ausgiebig die warmen
Duschen.

Dienstag Morgen wussten nun schon alle ungef├Ąhr, was sie erwartet und
die Aussicht auf den 2. Tag im Wasser w├╝rde ich als „ged├Ąmpft positiv“
bezeichnen.

Jedoch nutzten heute auch andere Klassen die Halle f├╝r ihren regul├Ąren
Schwimmunterricht. Der erh├Âhte L├Ąrmpegel erforderte ein Umdenken unseres
Ablaufes, aber nach Absprachen mit den hiesigen Schwimmlehrern konnten wir
unseren eigenen Unterricht durchziehenÔÇŽ und genie├čen. Die Sch├╝ler bekamen
Anleitungen und Hilfestellungen f├╝r die Arm- und Beinbewegungen im Wasser
und auch heute wurden abwechselnd das kleine und das Schwimmerbecken
zum ├ťben genutzt.

Ebenso erfolgreich verliefen der Mittwoch und der Donnerstag. Wir
bekamen alle das Gef├╝hl, dass die Zeit wie im Flug verrinnt. Jack zog seine
Bahnen im tiefen Becken und freute sich nach jeden erreichten 25 Metern.
Dabei ist es v├Âllig in Ordnung, dass er dazu seine Schwimmweste trug; der Spa├č
und die Ausdauer standen im Vordergrund. Annalina freute sich ├╝ber immer
mehr Sicherheit im Wasser und zeigte uns, dass sie durchaus einige Meter auch
ohne Schwimmhilfe schwimmen kann, wenn das Ufer in erreichbarer N├Ąhe ist.
Ahmad ÔÇŽ v├Âllig angstfrei bewegte er sich au├čerhalb und innerhalb des
Wassers. Er tauchte und holte Ringe aus dem Wasser, er sprang vom Startblock
und spritzte dabei im weiten Umkreis alle nass. Er verbesserte innerhalb der
vier Tage seine Schwimmtechnik und schaffte daher auch 25 Meter ohne Pause
durchzuschwimmen. David f├╝hlte sich im Wasser auch sehr wohl und vor allem
bei den Spielen und beim Rutschen war er voller Begeisterung dabei. Selbst ins
gro├če Becken traute er sich und bei all diesem Spa├č verga├č er zunehmend, wie
kalt sich das Wasser anf├╝hlen kann. Emily stand die Freude ins Gesicht
geschrieben und schlussendlich gelang auch ihr f├╝r einige Meter das
Schwimmen ohne Hilfe im gro├čen Becken. Genauso wie Abodi- begonnen mit
Wassergew├Âhnung ÔÇŽ beendet mit freiem Schwimmen UND einem Sprung ins
Wasser im Schwimmerbecken. Respekt!

Diese vier Tage waren f├╝r alle Beteiligten – Sch├╝ler wie Erwachsene – ein
besonderes Erlebnis, so die einhellige Meinung am Donnerstag. Wir hatten das
Gl├╝ck, dass Frau Wiedt und Frau Hase extra f├╝r unsere Schwimmtage von ihrer
Schule – der Janusz- Korczak- Schule – freigestellt wurden. Frau Lindner und die
beiden Herren unterst├╝tzten uns in ihrer Freizeit. Daf├╝r ein riesiges
Dankesch├Ân.

Schnell und unkompliziert wurden wir alle zu einem Team und es erstaunte
und erfreute uns, welche Fortschritte jeder einzelne Sch├╝ler in diesen vier
Tagen machte.

Nun hei├čt es, immer weiter ├╝benÔÇŽ ├╝benÔÇŽ ├╝benÔÇŽdamit diese neu erlangte
Sicherheit im Wasser erhalten bleibt.

Sonja Petrausch

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F├Ącherverbindender Unterricht: Erste Hilfe

Wir haben die Grundlagen der ersten Hilfe, wie z.B. das Ansprechen eines Verletzten oder das
Absetzen eines Notrufes, besprochen und verschiedene Verb├Ąnde kennen gelernt und auch selbst
angelegt. Danach haben wir die stabile Seitenlage mit vielen ├ťbungen durchgef├╝hrt. Als n├Ąchstes
lernten wir an ├ťbungspuppen, wie die Herz-Druck-Wiederbelebung richtig funktioniert. Eine
Exkursion in die Feuerwache Chemnitz war der H├Âhepunkt. Es war super toll, dass wir sehr viel
ausprobieren und auch anfassen konnten, z.B. den Helm und die Schutzkleidung, Schlauchpakete und
die hydraulische Zange zum ├ľffnen von Unfallwagen. Interessant waren nat├╝rlich die gro├čen
Fahrzeuge der Feuerwehr und der Rettungswagen. Wir erlebten auch den Einsatz des RTWs und ein
Ausr├╝cken mehrerer Fahrzeuge der Feuerwehr mit Martinshorn. Das Spritzen mit dem echten
L├Âschschlauch war am besten. Auch der Sportraum und die Rutschstangen wurden uns gezeigt oder
von Ruher├Ąumen und Dienstzeiten der Feuerwehrm├Ąnner, z.B. dem 24-Stunden-Dienst,
berichtet.

Zur Pr├Ąsentation konnten alle Sch├╝ler ihr gelerntes Wissen und K├Ânnen darbieten.

Paul, Nele und Franzi

aus der Klasse 6/7b

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Graffiti – Die Wand im Musikzimmer

Schon lange vor der Projektwoche trafen wir uns mit
Robert, um einen Plan f├╝r das zu spr├╝hende Bild zu erstellen.
Wir sammelten Ideen, damit er die Farbe bestellen konnte.

Am 03.07. ging es dann endlich los. Tische wurden
aufgebaut, der Boden wurde abgeklebt, mit Kreppband und
Klebeband wurde an der Wand markiert, um die richtigen Ma├če
f├╝r das geplante Bild zu haben. Bevor wir mit dem Spr├╝hen
beginnen konnten, wurden wir mit Handschuhen und Masken
ausger├╝stet. Robert erkl├Ąrte uns die Grundlagen der
Spr├╝htechnik und belehrte uns ├╝ber die Vorgehensweise. Nun
wurde in Gruppen gearbeitet. Julian und Lee-Ann haben einen
Rap geschrieben, die anderen bema├čen die K├Ąstchen
bespr├╝hten sie mit grauer Farbe. Mit Hilfe des Beamers wurde
unser Bild an die Wand geworfen, damit die Instrumente mit
Wachsstift von uns angemalt werden konnten.

Am 2. Tag vollendeten wir das Buch. Jetzt erkl├Ąrte Robert,
wie wir am besten den Lichtschein aus dem Buch spr├╝hen
k├Ânnen, damit wir keinen Fehler machen. Zun├Ąchst musste
wieder die Wand beklebt werden, um sie zu sch├╝tzen. Der
Scheineffekt entstand dadurch, dass wir die Spraydosen weit
weg von der Wand hielten. Nun zeichnete Robert die
Musikinstrumente mit Graffitifarbe vor, die von uns
anschlie├čend ausgemalt worden. Die kleinen Details wurden
mit Acrylstift gezeichnet.

Am 3. Tag stand das Vervollst├Ąndigen der
Musikinstrumente im Vordergrund. Die Gruppe, die nicht
spr├╝hte, bereitete die PowerPoint f├╝r die Pr├Ąsentation am
Donnerstag vor.

Am letzten Projekttag haben wir das Bild kleinen
Feinarbeiten beendet mit. Um 11.00 Uhr konnten wir unser
Meisterwerk pr├Ąsentieren.

Wir bedanken uns f├╝r die fantastische Unterst├╝tzung von
Robert, denn die Arbeit mit ihm hat uns viele neue Erfahrungen
gebracht und es hat uns eine Menge Spa├č bereitet.

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f├Ącherverbindender Unterricht – L├Ąnder

W├Ąhrend des f├Ącherverbindenden Unterrichts haben wir uns mit verschiedenen
L├Ąndern besch├Ąftigt. Am ersten Tag stand Brasilien im Mittelpunkt, deshalb lernten
wir den Samba zu tanzen. Au├čerdem brachte uns Frau Pfaffenzeller einige W├Ârter im
brasilianischen Portugiesisch bei. Dienstags lernten wir ein brasilianisches Lied und
im Anschluss bereiteten wir eine brasilianische S├╝├čspeise zu. Abschlie├čend stellte
uns Frau Pfaffenzeller eine Pr├Ąsentation aus ihrem Leben in Brasilien vor und wir
f├╝hrten ein Telefonat mit zwei Leuten aus Nord – Ostbrasilien. Am Mittwoch
besuchten wir einen Mangaladen, bei dem wir verschiedene Sachen angucken und
anfassen durften. Danach haben wir ein paar Schriftzeichen aus Japan gelernt. Am
Donnerstag pr├Ąsentierten wir im Haus 3 unsere Ergebnisse und untermalten dies mit
japanischem und brasilianischem Essen.

Seline Baumann, Klasse 6a

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Sommer-Camp 2023

Am 10.07.2023 war es endlich soweit. Einige Sch├╝ler unsere Schule durften
gemeinsam mit Frau Nestler f├╝r eine Woche nach Homersdorf fahren.

Mit dem Reisebus fuhren zur Jugendherberge, bezogen unsere Zimmer und
konnten leckere Eierkuchen mit Kirschf├╝llung zum Mittagessen verspeisen. Schon
folgte das erste Highlight des Sommercamps: das Bedrucken von T-Shirts. Am
sp├Ąten Abend starteten wir eine Nachtwanderung, die quer durch den Wald ging.

Am n├Ąchsten Tag ging es, nach einem reichhaltigen Fr├╝hst├╝ck, an den See. Dort
durften wir ein riesiges Floss bauen und sogar damit fahren. Am Abend hatten wir
unsere erste Disco, sogar mit selbst gemixten – alkoholfreien – Cocktails.

Der Mittwoch begann auch sehr sch├Ân. Vormittags konnte man Steine schleifen,
bei einer Sporteinheit mitmachen, auf einem Trampolin springen und einfach
entspannen. Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Tomatenso├če und Jagdwurst. Am
Nachmittag gab es Bubble Tea, der sehr lecker schmeckte und lustige „Bubbles“
enthielt, womit man viele Sachen anstellen konnte. Herr Theiss kam zu Besuch. Am
Abend wurde gegrillt. Zum Abschluss des Tages wurde wieder eine Disco
vanstaltet.

Der Donnerstag war ein sehr ruhiger Tag. Wir hatten die Wahl zwischen einer
Schatzsuche, dem Kletterpark, Basteln oder Spielen. Am Abend war dann das letzte
und gr├Â├čte Highlight: die Abschlussfeier! Hier konnten wir die Energie dieser Woche
so richtig rauslassen.

Nach dem letzten Fr├╝hst├╝ck mussten wir unsere Koffer in den Schulbus laden
und die Zimmer saubermachen. Danach fuhren wir zur├╝ck zur Schule.

Es war eine sehr sch├Âne Woche. Vielen Dank an Frau Nestler, die uns das
erm├Âglicht hat.

(Laura, Mohamad, Leon, Leonie-Sophie, Jack, Samantha, Philipp, Elias, Lea,
Natalie und Julian)

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IGEL-Preise 2023

Laura Herzig Kl. W2

Laura bewies in den zur├╝ckliegenden Schuljahren, dass sie trotz ihres Handicaps viele Aufgaben
selbstst├Ąndig bew├Ąltigen kann. Sie eignete sich Handlungsm├Âglichkeiten an, lernte durch gutes
Beobachten, steigerte ihr Selbstbewusstsein und entwickelte sich von einem zaghaften M├Ądchen zu
einer zuverl├Ąssigen hilfsbereiten jungen Frau, die vorausschauend ihre Mitsch├╝ler unterst├╝tzt und
eine kleine Patenschaft durch Eigeninitiative ├╝bernommen hat.

Fanny Kuntsche Kl. 9a

Fanny ist stets umsichtig und hilfsbereit f├╝r ihre Mitsch├╝ler und die Lehrer. Sie hilft schnell und
unkompliziert. Durch ihre Pflege bl├╝hten im Klassenzimmer die Kakteen zu Weihnachten und der
Gummibaum hat einen Bl├Ątterzuwachs von 4 auf 14 Bl├Ąttern.

Mit ihrer liebenswerten, herzlichen Art hat sie zu einem positiven Klassenklima in der 9a
beigetragen. Bei allen organisatorischen Sachen zeigte sie ihre Zuverl├Ąssigkeit.

Celine Pfister, Kl. 9b

Celine engagiert sich f├╝r Klassengemeinschaft und Anliegen, die ihr am Herzen liegen, z.B. den
Kuchenbasar zur Unterst├╝tzung von Menschen aus der Ukraine. Sie hinterfragt Dinge kritisch, dabei
ist sie stets respektvoll mit ihrem Gegen├╝ber, ob Mitsch├╝ler oder Lehrer.

F├╝r Celine ist Freundschaft nicht etwas, was nur Spa├č und Entspannung bedeutet. F├╝r sie war es
selbstverst├Ąndlich, dass man mit der besten Freundin Lustiges teilt, aber auch in Stresszeiten f├╝r sie
da ist. So wurde selbst in den Ferien ge├╝bt und der Freundin bei der Vorbereitung auf die Pr├╝fung
immer zur Seite gestanden.

Eindrucksvoll ist ihr gezeigtes Durchhalteverm├Âgen. Wie sie mit allen Herausforderungen sich in
ihrer Pers├Ânlichkeit entwickelt hat ist gut erkennbar, wenn sie nun offener und selbstbewusst ihre
Anliegen vortr├Ągt.

Anakin Zimmermann, Kl. 9b

├╝bernimmt freiwillig Aufgaben, die er auch zuverl├Ąssig erf├╝llt, ob nun selbst Kuchen zu backen
f├╝r den Tag des offenen Unterrichts oder sich abends, wenn andere frei haben, online in die
Schulkonferenz zu schalten und seine Meinung einzubringen oder unsere Schule beim
Freundschaftsspiel in Wroclaw im Goalball zu repr├Ąsentieren.

Bemerkenswert ist auch seine gut recherchierte und spannend pr├Ąsentierte Facharbeit zu
seinem Interessengebiet Informatik, konkret zur Mikrosystemtechnik.

Mit seiner netten und witzigen Art bringt er sich mit seinen St├Ąrken in der Klasse sowie auch in
der AG Homepage aktiv ein. Das half ihm auch, seine schulischen Leistungen in mehreren F├Ąchern zu
verbessern.

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Schulabg├Ąnger

Klasse 10a / 9b

  1. Larissa Fritzsche: Dr.-Wilhelm-Andr├ę-Gymnasium
  2. Franceska Kruber: Ausbildung als Kauffrau im B├╝romanagement
  3. Ben Opielka: Ausbildung als Kaufmann im B├╝romanagement
  4. Pascal Schneider: Ausbildung bei der Telekom
  5. Erik Wolpert: Ausbildung zum Fachinformatiker am BBW / SFZ Chemnitz
  6. Laurenz Zimmermann: Ausbildung zum Orthop├Ądie-Schuhmacher
  7. Liv Kossek: FSJ in der Altenpflege

Klasse W2

  1. Annemarie Espig: Werkstatt der Lebenshilfe Schwarzenberg e.V.
  2. Dustin Wehner: SFZ Werkstatt f├╝r Menschen mit Seheinschr├Ąnkung
  3. Lilly Detlefsen: Stadtmission Chemnitz e.V. Werkstatt f├╝r behinderte
    Menschen
  4. Laura Herzig: Werkstatt der Lebenshilfe Stollberg e.V.
  5. Leon Tr├Âger: F├Ârder- und Betreuungsbereich SFZ Chemnitz

Klasse W3

  1. Jonas Boden: F├Ârder- und Betreuungsbereich der Lebenshilfe Mei├čen e.V.
    besuchen.

Klasse 9a

  1. Alrik Helmert: Blindentechnische Grundausbildung (SFZ Chemnitz, Haus 15)
  2. Fanny Kuntsche: BVJ an der Berufsschule des SFZ Chemnitz
  3. Levin Jeran: BVJ an der Berufsschule des SFZ Chemnitz
  4. Maurice M├╝ller: BVJ an der Berufsschule des SFZ Chemnitz
  5. Lukas Salomo: Ausbildung als Krankenpflegehelfer in der Berufsfachschule Pirna
  6. Duraid Alali: ???

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Auf Wiedersehen – Reinhard Klink!

Herr Klink begann seine T├Ątigkeit als Erzieher an unserer Einrichtung bereits im Jahr
1985. Etwas sp├Ąter wurde er dann die bestimmende Kraft des Sportlebens unserer
Schule.

In den letzten Jahren seiner langen Lehrert├Ątigkeit arbeitete er jedoch in der ├ľrtlichen
Schwerbehindertenvertretung der Lehrkr├Ąfte Chemnitz und beriet in seinem B├╝ro Kollegen
und Kolleginnen zur Thematik der Schwerbehinderung und der Gleichstellung.

Aber, fast 40 Jahre lang war eine Blindenschule Chemnitz nicht denkbar ohne einen
Reinhard Klink gewesen. Er war die sportliche Institution der Schule, der Organisator
unz├Ąhliger Sportfeste und Wettk├Ąmpfe, AG Leiter und Trainer. Seine unverkennbare Stimme
hallte t├Ąglich durchs Gel├Ąnde, wenn er im Sportunterricht Sch├╝ler lobte, zu mehr Einsatz
aufforderte oder mit ihnen lachte und diskutierte

Viele Jahre war das Haus 4 die Turnhalle der Schule. Hier war er damals t├Ąglich mit
seinen Sportlehrerkollegen bei der Arbeit anzutreffen. Sp├Ąter wurde der Sportunterricht in
die Turnhalle des Klinikums verlagert und die Bew├Ąltigung des Weges der Sch├╝ler wurde zur
t├Ąglichen zus├Ątzlichen Herausforderung der Arbeit. Nach der Fertigstellung der neu
erbauten Turnhalle im Gel├Ąnde hatte er dort seinen Sportlehrerst├╝tzpunkt und auch das
Zentrum des Goalballspiels, das Herr Klink zum festen Teil des Sportunterrichtes etablierte.
Er begeisterte unz├Ąhlige Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen f├╝r diese Sportart und leitete die AG
Goalball ambitioniert f├╝r verschiedene Altersstufen viele Jahre. Oliver H├Ârauf zum Beispiel
w├Ąre heute nicht der geniale Goalballer der deutschen Nationalmannschaft, wenn er nicht
seine Begeisterung f├╝r diesen Sport in Herrn Klinks Sportunterricht gefunden h├Ątte.

Herr Klink unterrichtete auch in Geschichte, Geografie, Gemeinschaftskunde und war als
Klassenleiter t├Ątig.

Nichts zu vergessen ist seine langj├Ąhrige und zuverl├Ąssige Arbeit im F├Ârderverein der
Schule. Herr Klink unterst├╝tzte von Anfang an das Anliegen des Schulf├Ârdervereins. Als
zweiter Vorsitzender entwickelte dabei er ma├čgeblich Projekte des Vereins mit, die den
Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern der Landesschule f├╝r Blinde und Sehbehinderte zugutekamen. Ob
Faschingsprojekte in der Eissporthalle oder das gro├če Projekt zum 100-j├Ąhrigen Bestehen der
Einrichtung, immer war auf ihn Verlass.

Lieber Reinhard, f├╝r all das sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank und w├╝nschen
dir alles erdenklich Gute.

Deine ehemaligen Kollegen und Kolleginnen.

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Und Tsch├╝ss, lieber Ren├ę Frieden

Am 31.07.2023 tritt unser langj├Ąhriger Kollege Ren├ę Frieden in den Ruhestand. Herr Frieden
startete nach seinem Studium in Rostock gleich an der heutigen Landesschule f├╝r Blinde und
Sehbehinderte als Lehrer. Er blieb dieser Schule bis jetzt treu. Im Haus 16, dem damaligen Schulteil
f├╝r lernbehinderte Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler begann seine Laufbahn. Er unterrichtete vorrangig in
den F├Ąchern Mathematik, Deutsch und Chemie, war aber flexibel genug, auch Physik, Geschichte und
einige Zeit im Haus 35 zu unterrichten. Er stellte sich als Zweitkorrektor f├╝r unsere Pr├╝fungen zur
Verf├╝gung; leitete eine Zeitlang unsere Vorschule.

Das Zusatzstudium f├╝r den F├Ârderschwerpunkt Sehen absolvierte er mit anderen Kolleginnen
und Kollegen in Ludwigsfelde.

├ťber viele Jahre war Ren├ę Frieden Klassenleiter. Ehemalige Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler erinnern
sich gern an „ihren Herrn Frieden“. Er meisterte die nicht immer leichten Aufgaben mit einer f├╝r uns
als Kollegium bewundernswerten Ruhe, Gelassenheit und mit seiner guten Laune. Einen flotten,
aufmunternden Spruch hatte er oft parat. Ausnahmen gab es da wenige. Ein Bild haben wir vor
Augen: Herr Frieden h├Ąlt die Schulhaust├╝r von innen zu und von au├čen versucht eine besorgte
Mutter, diese zu ├ÂffnenÔÇŽ Herr Frieden wei├č sicher, was wir meinen!

Herr Frieden unterrichte in allen Klassenstufen bei Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern mit
Lernbehinderung, f├╝hrte diese Kinder von der 1. bis zur 9. Klasse. J├Ąhrlich ging es mit ihm ins
Schullandheim, nach Wieck zur Kur mit Sch├╝lern und in den Sommerferien ins Ferienlager. Da gab es
auch die eine oder andere Begebenheit, die in Erinnerung bleibt: Es kam zu kleinen Verwechslungen
bei der Kleidung in der Reisetasche mit einem Sch├╝ler; beim Pilzesammeln und Zubereiten wurde in
Schneeberg vorsorglich in Raten gegessen, man wusste ja nicht genauÔÇŽ

Ren├ę Frieden war aufgrund seiner fachlichen Kompetenz ├╝ber sehr viele Jahre in der Diagnostik
unserer Sch├╝ler t├Ątig. Mit Ruhe, unendlicher Geduld und einem Schuss Humor bew├Ąltigte er diese
manchmal herausfordernden Situationen mit Bravour. Besonders beliebt war „Birliban“, dem Herr
Frieden beim Puppenspiel Leben einhauchte. Wir konnten uns immer bei ihm Hilfe holen, uns
fachlich austauschen und Ideen entwickeln. Auch in der Inklusion zeigte Ren├ę Frieden, dass er mit
seinem Wissen und Erfahrungen wertvolle Unterst├╝tzung geben konnte.

Unsere Weihnachtsfeiern hat Herr Frieden gemeinsam mit Kollegen musikalisch umrahmt und so
mit Witz und Spa├č (Modenschau!!!) f├╝r eine sch├Âne Atmosph├Ąre gesorgt.

Du warst und bist ein toller Kollege.

Nun wirst du neue Wege beschreiten und auch alte weiterf├╝hren. Ein gutes Buch wird ebenso
dazugeh├Âren wie sicher das Radfahren oder auch das Fu├čballspielen. Von deinem Balkon aus kannst
du den herrlichen Blick ├╝ber Chemnitz genie├čen.

Danke f├╝r die sch├Âne gemeinsame Zeit. Bleib gesund und behalte deinen Humor.

Evelyn Loo├č und Elke Schubert

im Namen aller an der LBS

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