Schülerinnen und Lehrerin tanzen im Freien

Mit allen Sinnen erleben – Unsere Klassenfahrt nach Dresden

Vom 26. bis 28. Mai 2025 begaben wir uns mit vier Schülerinnen und Schülern und ebenso vielen Erwachsenen auf eine ganz besondere Reise: eine dreitägige Klassenfahrt nach Dresden. Die Größe unserer Klasse ermöglichte intensive gemeinsame Erlebnisse, persönliche Begegnungen und viele schöne Momente – sowohl für die Kinder als auch für uns Pädagoginnen und Pädagogen.

Lernen in Bewegung: Zoo und Theater zum Anfassen. Der erste Tag führte uns in den Dresdner Zoo, wo die Kinder nicht nur Tiere wie Giraffen, Orang-Utans und Elefanten bestaunen konnten, sondern auch viel über Lebensräume, Verhaltensweisen und den Schutz bedrohter Arten lernten. Besonders beeindruckend war das Aquarium – hier wurde es ganz still, als wir Fischen und anderen Unterwasserlebewesen begegneten.

Am zweiten Tag erwartete uns ein kulturelles Highlight: eine taktile Führung durch das Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte. In diesem besonderen Format im inklusiven Setting konnte unsere Klasse Schauspiel einmal anders erleben – durch Hören, Tasten und Ausprobieren. Das Theater ermöglichte uns das Anprobieren von Kostümen und das Erkunden von großen und kleinen Requisiten vom Bagger bis zur Handpuppe. Das Highlight war der Einsatz der Windmaschine und der Konfettiregen auf der großen Bühne. Ein gelungener Abschluss war das abendliche Grillfest mit den Eltern unserer Schüler. In entspannter Atmosphäre wurde gegessen, erzählt und viel gelacht.

Auch im Alltag der Klassenfahrt wurde der Gemeinschaftsgedanke gepflegt: Gemeinsames Kochen und Essen war fester Bestandteil jedes Tages. In unserer Unterkunft – der Alten Schule Gohlis – hatten wir viel Platz, eine gut ausgestattete Küche und ideale Bedingungen für ein Miteinander auf Augenhöhe. Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit großer Freude an allen Aufgaben.

Fazit: Stärkung für Kopf, Herz und Hand. Diese Erfahrung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll gemeinsames Erleben außerhalb des Schulalltags ist. Die Kinder wuchsen an den Herausforderungen des Reisens, erfuhren Neues mit allen Sinnen und stärkten ihre sozialen Kompetenzen. Für uns als pädagogisches Team war es besonders schön zu sehen, wie sich Vertrauen und Zusammenhalt in diesen Tagen weiterentwickelt haben.

Dresden hat uns nicht nur mit seiner Vielfalt beeindruckt – die eigentliche Reise spielte sich in der Gruppe selbst ab: im Staunen, Lachen, Lernen und im Miteinander.

Fanny Reinhardt